Bronson
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3,5
Veröffentlicht am 27. März 2026
Oha, da kredenzt uns Nicolas Winding Refn aber ein ganz besonderes Biopic. Die Geschichte von Michael Petersen und sein Ruf als der “gefährlichste Gefangene Großbritanniens” war mir bisher gar nicht bekannt, ich habe da jetzt auch nicht weiter recherchiert, also kann ich nicht beurteilen, wie nah der Film an der Wahrheit bleibt. Aber das ist wahrscheinlich auch irgendwie egal, denn die Inszenierung ist streckenweise so surreal und überdreht, dass schnell deutlich wird, dass es dem Regisseur weniger um historische Akkuratesse als um explizite Schockeffekte geht.

Tom Hardy tritt hier mit beeindruckender Körperlichkeit und einem entsprechend gestähltem Körper auf, seine Gewaltausbrüche sind so vehement und unmittelbar, wie sie abrupt kommen. Dabei wird auch immer wieder klar, dass Charlie Bronson mit seinen Aggressionen kein bestimmtes Ziel verfolgt oder irgendein Statement damit setzen will. Zwar geht es ihm zu Beginn zumindest zum Teil noch um Aufmerksamkeit (“Ich wollte schon immer berühmt sein!”), verliert er diesen Aspekt zunehmend aus den Augen und zelebriert die Gewalt ausschließlich um der Gewalt willen. In einer denkwürdigen Szene nimmt er einen Wachmann als Geisel, weiß dann aber gar nicht, welche Forderungen er denn überhaupt stellen soll. Am Ende geht’s ihm ja wieder nur um die Rauferei mit den anderen Wachleuten.

In den Szenen in der Psychiatrie werden natürlich wieder die üblichen Psychiatrie-Klischees abgeklappert: Maximal Sedierung statt sinnvoller pharmakologischer Therapie, Patienten, die entweder zombieartig durch den Gang schleichen oder kindlich-debil irgendeinen sinnfreien Quatsch machen, gewaltbereite Pfleger und gleichzeitig laxe Sicherheitsmaßnahmen. Selbst wenn Ende der 1970er Jahre die Zustände in den psychiatrischen Kliniken sicher nicht mit den heutigen zu vergleichen sind, so war man dennoch schon deutlich weiter, als es die Darstellung hier vermuten lässt. Egal, dem Film kommt es zugute, die Szenerie ist in sich stimmig.

Tom Hardy, hier noch ziemlich zu Beginn seiner Karriere, ist die ideal Besetzung für Bronson. Mit beeindruckenden Muskelpaketen hat er aber auch durch sein starkes Charisma die entsprechende, notwendige Präsenz, um diese Figur zu verkörpern. Dabei schrammt sein Schauspiel immer eng am Wahnsinn entlang und bewegt sich mehr als einmal auch darüber hinaus. Sehenswert, weniger wegen der Geschichte, sondern hauptsächlich wegen Tom Hardy!
Murat G.
Murat G.

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5,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2021
Da gibt's nicht viel zu sagen. Nach meiner Meinung ein absolutes Meisterwerk. Tom Hardy in einer seinen besten Rollen. Erzählerisch und handwerklich super gemachter Film.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 29. November 2018
Ein Meisterwerk, das wohl nicht jeden Geschmack trifft, dennoch als absolute Kunst zu erkennen ist.
Zugegeben, mich hat der Film anfangs auch mit dem Gedanken zurückgelassen " Ein echt komischer Film"
Doch im Nachhinein dachte ich sehr häufig darüber nach und wurde neugierig. Genau das ist Kunst. Etwas, was die Leute zum selbst denken anregt. Ich bin ebenfalls der Meinung, Tom Hardy hätte für diese Rolle einen Oscar verdient. Seine Mimik hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen und gespannt sein lassen, was wohl als nächstes passiert.
Die Bilder sind allesamt perfekt inszeniert, die Filmmusik passt wie die Faust aufs Auge. 
Also wer diesen Film nicht nur mit einem amerikanisiertem Action-geilem Blick sieht, wird auf seine Kosten kommen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Februar 2018
Tom Hardy in einer wie ich finde abgefahrenen Charakter Rolle, welche so manches mal zum schmunzeln verleitet.
PostalDude
PostalDude

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4,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2016
Was für ein Film. Was für ein Tom Hardy !
Charlie Bronson, was für ein kranker Typ! Die Darstellung des Films passt zum Typen.
Aber Tom Hardy spielt sowas von genial! Wann kriegt er seinen Oscar??
Hannes Dentler
Hannes Dentler

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3,5
Veröffentlicht am 26. Juli 2013
Der wohl bekannteste Regisseur der Filmgattung Arthouse seiner Zeit ist der Däne Nicolas Winding Refn (Drive, Walhalla Rising), der mich mit seinem Beitrag “Bronson" erneut zum staunen gebracht hat. Der Stil ist absolut unverwechselbar, jede Kameraeinstellung ist perfekt abgestimmt und so könnte auch jeder einzelne Frame als Gemälde im Zimmer hängen. Tom Hardy kann man diesen Film durchaus als seinen Durchbruch attestieren und dennoch ist es wie so oft bei Arthouse-Filmen und mir: ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Der künstlerische Anspruch ist mir teilweise zu sehr im Vordergrund, so dass die Emotionen weitesgehend auf der Strecke bleiben. Dennoch ein sehenswerter Film.
Marc-aus-Aachen
Marc-aus-Aachen

44 Follower 158 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Oktober 2012
Sehr interessanter, ungewöhnlicher Film. Ja, manchmal auch ziemlich hart. (Allerdings hat der Brutalitätsgrad in Filmen der letzten 10 Jahre derart angezogen, dass ich nicht verstehe, warum manche Kritiker diesen Film als besonders brutal bewerten.) Die ungewöhnliche Struktur, das künstlerisch Überhöhte und die hervorragende Leistung von Tom Hardy machen "Bronson" für jeden Filmfan sehenswert.
schildi
schildi

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4,5
Veröffentlicht am 15. Januar 2012
Bronson ist ein richtig toller Film mit bösem humor und einem herausragendem Tom Hardy. Wer mal wieder einen Film der etwas anderen Art sehen will, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. September 2011
Hm. Ich weiß nicht recht was ich von dem Film halten soll. Mir hat er irgendwie doch sehr gut gefallen, aber ich finde die Vergleiche mit A Clockwork Orange etwas Fehl am Platze, da der Resozialisierungsaspekt hire viel weniger angeschnitten wird. Eher ist Bronson so eine Abhandlung über die Wut in uns, könnte man sagen - hier und da. Dennoch grandios gespielt, Tom Hardy hätte einen Oscar verdient. ich freue mich darauf ihn in weiteren Filmen zu sehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. Juni 2010
Hammer Film
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