Drifter
Filmposter von  Drifter
11. Juni 2009 Im Kino | Drama
Regie: Sebastian Heidinger
|
Drehbuch: Sebastian Heidinger
User-Wertung
3,1 2 Wertungen, 1 Kritik
Filmstarts
3,5

Inhaltsangabe

30 Jahre nach „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“: Aileen (16), Angel (23) und Daniel (25) haben sich in die Anonymität der Großtadt Berlin geflüchtet. Ihr Aktionsraum ist die Gegend um den Bahnhof Zoo. Sie müssen sich täglich das Geld für ihre Drogensucht beschaffen und kommen in Notunterkünften, bei Bekannten oder bei Stammfreiern unter. Sie haben Sehnsüchte und Wünsche und für ihr Leben einen vagen Plan, aber es bleibt eine Baustelle, so wie die Welt, in der sie sich laufend neu zurechtfinden müssen: eine Welt der Übergänge und Zwischenräume, der Straßen, Nischen und Geschäfte, wo Körper wenig zählen, Freundschaften dafür umso mehr.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Drifter
Von Sascha Westphal
Die Anspielungen und Verweise auf Uli Edels 1981 entstandenes Drogendrama Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo und dessen Vorlage drängen sich geradezu auf. Deswegen gilt es, sie gleich zu Beginn aus dem Weg zu räumen. Natürlich sind auch die 16-jährige Aileen, der 23-jährige Angel und der 25-jährige Daniel, die Sebastian Heidinger für seinen Dokumentarfilm „Drifter“ eine Zeit lang beobachtet und begleitet hat, Kinder vom Bahnhof Zoo, die sich ohne festen Wohnsitz irgendwie durchschlagen und ihre Sucht durch Prostitution finanzieren. Aber Sebastian Heidinger schlägt einen ganz anderen Ton an, als das zum Bestseller gewordene Stern-Buch und seine von David-Bowie-Songs getragene Verfilmung. Der mal offene, mal leicht oder auch etwas besser kaschierte Sensationalismus und Voyeurismus, die in der Regel Geschichten von jugendlichen Ausreißern und Drogensüchtigen prägen, sind ihm allem A

Trailer

Bild von Drifter Trailer DF 2:04
Drifter Trailer DF
135 Wiedergaben
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User-Kritik

Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
Bis zum Ende gucken ist nicht einfach: Es passiert nichts, die Bilder sind gedämpft, es wird genuschelt und alles erscheint sinnlos. Die neutrale Stimme der Ärztin wird zum Wohlklang, weil sie einen aus diesem Brei der Elenden holt. So schwer zu ertragen der Film ist, so beeindruckend und zielführend ist er auch: Eindringlicher lässt

sich Abhängigkeit als Krankheit nicht darstellen.

Bilder

Weitere Details

Produktionsland unbekannt
Verleiher Salzgeber & Company Medien
Produktionsjahr 2010
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format -
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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