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No Use For A Name
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1,5
Veröffentlicht am 2. Mai 2026
Boah, die Story ist ja so zäh wie nur irgendwas. Eine Stunde lang sehen wir Männern dabei zu, wie sie durch den Schnee laufen. Danach sehen wir Männern (und einer Frau) dabei zu, wie sie durch die Wüste laufen. Mehr passiert da eigentlich nicht. Es gibt keine Verfolger, keine Bedrohung, nichts, was irgendwie Spannung evozieren könnte. Das macht das Anschauen dieses Films zu einer reinen Qual. Das ist alles fürchterlich langweilig und uninteressant, der Film geht auch einfach viel zu lang, und es passiert schlichtweg gar nichts. Und dabei bekommen wir noch nicht einmal die Charaktere etwas näher gebracht, es wird zwar viel geredet, aber nicht gesagt.
Der Cast ist in Anbetracht dieses schwachen Drehbuchs eine einzige große Verschwendung. Hollywood-Größen wie Ed Harris, Colin Farrell, Mark Strong, Jim Sturgess haben literally nichts zu tun. Und was die Figur der Irena da soll, weiß auch kein Mensch, vielleicht dachte man sich, so ganz ohne Frau ist auch nicht gut, also schreiben wir mal eine x-beliebige, uninteressante Fugur rein, die läuft dann halt so mit. Und da ist die fantastische Saoirse Ronan natürlich gnadenlos unterfordert und nicht einmal ihr gelingt es, hier irgendwelche Akzente zu setzen.
FAZIT: Zu lang, zu dröge, zu uninteressant. Männer im Schnee, Männer in der Wüste. Vielleicht hab ich da auch irgendwas nicht mitbekommen, aber für mich funktioniert der Film überhaupt nicht, seit Monaten habe ich mich nicht mehr so gelangweilt.
Die wahre Geschichte einer beachtlichen Überlebensleistung bei der ein paar mutige Männer einen unmöglichen Gang auf sich geladen haben und zumindest ein paar von ihnen damit auch heil durchgekommen sind – aber so bewegend und mitreißend die wahre Geschichte dahinter ist, so schleppend und ungemütlich ist der Film. Ok, Wohlfühlkino ist hier eh nicht zu erwarten und ein geschniegelter Hochglanzfilm wäre ganz eindeutig fehl am Platz – aber eben durch die Abwesenheit von allem was das ganze irgendwie etwas erträglicher machen würde oder könnte geraten die über 2 Stunden Laufzeit zu einer ziemlichen Tortur. Paßt zwar zum Thema des Fims, aber sollte doch nicht so sein. Für mich ist es so oder so ein Pflichtfilm weil er von Peter Weir ist, der Mann dem wir den „Club der toten Dichter“ verlangen. Handwerklich gibt’s dem Film auch nichts vorzuwerfen, aber wohl dass man irgendwie eine Distanz zu den armen Schweinen bewahrt dass dem Zuschauer ihr scheußliches Schicksal kaum nahe geht. Und das sagt schon einiges wenn man bedenkt von welchen Darstellern hier die Rede ist: es gehört schon einiges dazu Leute wie Jin Sturgess, , Mark Strong, Ed Harris Colin Farrell oder Saoirse Ronan blaß aussehen zu lassen.
Fazit: Der wahre Hintergrund ist krass und bewegend, der Film für sich leider bleischwer und kaum emotional!
+ sehr gut gespielt + schöne Bilder + sehr schöne Musik + emotional mitreißend + der Film nehmt sich die Zeit die Figuren und die Situation vorzustellen
- etwas lang geworden... +...doch dadurch wird der lange Weg auch deutlich + ein Film den man so schnell nicht mehr vergisst
Super Kriegsabenteuer-Drama mit viel Spannung. Doch der Film ist fast zu langatmig. Colin Farrel spielt die Rolle sehr gut. Ich würde dem trotzdem jeden empfehlen, was auf geschichtliche Filme steht empfehlen!.... von mir 4 von 5 Sterne!!!
spoiler: Eine Gruppe von Häftlingen bricht aus einen russischen Gulag aus und schlägt sich Richtung Mongolei und dann nach Indien durch. Kälte , Eis , Schnee , Hunger , später Hitze , Sand , Wüste , Durst = das alles sind nur einige Strapazen mit denen sie sich auseinandersetzen müssen . Der Film zeigt den unbändigen Überlebenswillen der Männer bis zum Schluss spoiler: wo es drei ( 4 ) von ihnen schaffen . Der Film ist mehr Drama als Abenteuerstreifen und darum auch stellenweise etwas langatmig und zäh - aber ansonsten ein guter "Ausbrecher und Flüchtlingsfilm" . Sehr überzeugend ist die Regiearbeit und der gesamte Cast = top !
Endlich. Peter Weirs lang ersehnter Film. Wie damals Master And Commander wieder völlig unterschätzt. Der Film ist ruhig, spannend, hart, geht nahe ran und verlangt den Schauspielern einiges ab. Der Film ist kein infantiler, realitätsfremder Abenteuer-Blockbuster, sondern intensives, bewegendes Erzählkino mit viel Psychologie. Leider floppt der Film wohl an den Kinokassen - zu unrecht. Unbedingt auf DVD anschauen.