Saloniki, 1888: Der blauäugige Junge, der Atatürk werden sollte, stürzt beim Versuch, einen Vogelkäfig von einem Baum herunterzuholen in die Tiefe und bleibt reglos liegen. Istanbul, Gegenwart: Die Gründung der Türkei ist ausgeblieben, stattdessen existiert das Osmanische Reich als „Osmanische Republik“ weiter. Allerdings hat der Sultan Osman VII (Ata Demirer) nur noch repräsentative Funktion und ist eine Marionette in den Händen der amerikanischen Besatzungsmacht, die das Land regiert. Der Herrscher ohne Macht muss sich dazu noch gegen Begehrlichkeiten der EU, Intrigen aus der eigenen Umgebung und eine übellaunige Ehefrau wehren. Als er der hübschen Studentin Asude (Vildan Atasuver) begegnet, verliebt sich der Sultan in die junge Frau ohne zu ahnen, dass sie der Widerstandsbewegung gegen die Fremdherrschaft angehört. Nach weiteren unglücklichen Verwicklungen kehrt der Film schließlich zur Anfangssequenz in Saloniki zurück, wo sich der Junge vom Boden erhebt. Er kann also seinen Weg fortsetzen und zum „Vater der Türken“ werden.
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