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Fabian Beckers
1 Kritiken
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0,5
Veröffentlicht am 28. Oktober 2025
Bodenlose Frechheit dieser Film. Alles was death note ausgemacht hat wurde über den Haufen geworfen. Schauplatz passt nicht, Besetzung schlecht. Hier wurde sich zu viel vorgenommen. Es ist schwer genug die komplette Story des Animes in 90 Minuten zu packen aber selbst die einfachsten Charakterzüge von Figuren wurden weggelassen. Es wirke fast so als hätten die Produzenten sich nicht mal die Mühe gemacht wenigstens den Anime bis zu zweiten Folge anzuschauen geschweige denn an dem Manga mal zu riechen
Dieses kinematographische Meisterwerk ist wie eine weiche Delikatesse. Speichelfluss anregend, zahnlos zu verspeisen, geschmeidig zu schlucken, geschmacklich entkernt und luftabschnürend strangulierend.
Besonders Light Turner überzeugt durch seine beständige Inkompetenz, sein moralisches Flachland und seine Fähigkeit, jede Szene mit dem Charisma eines feuchten Papiertaschentuchs zu dominieren.
Auch die sukzessive Entfremdung einer autonomen, ursprünglich lieb gewonnenen Hauptcharakterin hin zu einem hysterischen Sidekick, dessen Existenz nur bestehen darf, um seinen Teil im multiperspektivisch eindimensionalen, architektonisch plattgemeinselten Gebilde der Charakterentwicklung der Hauptperson des Filmes abzuleisten, erscheint an dieser Stelle äußerst passend.
Insgesamt somit eine groteske Dekonstruktion narrativer Kohärenz. Ein Film, der sich traut, alles zu ignorieren, was das Original ausgemacht hat – außer den Namen. Und selbst die nur halb.
Es ist, als würde man ein Fahrrad mit einem Ferrari vergleichen. Allein schon die Filmbeschreibung ist wie ein Schauermärchen und lässt einen die Haare zu Berge stehen. Wenn aus Light Yagami, ein intelligentes Genie - Light Turner ein jämmerlicher Idiot wird, dann sollte es ein Gesetz existieren indem Live-Action wie diese abgeschafft werden sollten. An jeden Nicht-Animefan da draußen der den Film eiskalt durchgezogen hat, sollte jetzt dringend eine DeathNote-Therapie beginnen und das Original anschauen.
Ich würde mich selbst als eine Person definieren, die durchaus Neuinterpretationen bewerten kann, ohne zu viele Vergleiche zum Original oder der Vorlage ziehen zu müssen. Dennoch frage ich mich wenn man schon eine neue Geschichte mit "neuen" Charakteren erzählen möchte wieso man dann nicht auf manche Charakterzüge der originalen Charaktere verzichtet. Ich fand den neuen L zum Beispiel an sich gar nicht verkehrt, aber die Züge die vom Original übernommen wurden passen ja überhaupt nicht (Süßigkeiten, Sitzhaltung) zu dem neuen. Dann lässt man das lieber ganz weg.
Das Pacing des Films war für mich eine Katastrophe. Es passieren innerhalb von 5 Minuten teils tausend Dinge, die man gar nicht wirklich fassen und nachvollziehen kann. Man muss sich dann einfach damit zufrieden geben, dass Person X jetzt einfach so dies und das über Person Y weiß oder Person Z dies und jenes getan hat.
Ich war aber dennoch unterhalten. Kopf ausschalten, nicht zu viel nachdenken, dann ist das aufgrund der stabilen Effekte, des Soundtracks und anderen Kleinigkeiten schon unterhaltsam. Kein Film zum nochmals schauen aber ich fühle mich auch nicht als würde ich die 1 1/2h bereuen. Gerade der Beginn des Films fand ich recht stark, schwächte nur vor Allem in der Mitte etwas sehr ab.
Der Death Note Film bei Netflix enttäuschte auf mehreren Ebenen. Er verpasste nicht nur die cleveren Katz-und-Maus-Spiele zwischen Light und der Polizei, sondern auch Lights unglaubliche Intelligenz und Manipulationstaktiken aus dem Anime. Im Film wirkte Light oft unüberlegt und nicht so strategisch wie im Anime, was diesen wichtigen Aspekt der Geschichte verlor. Zudem fehlte im Film das intensive Hin und Her zwischen Light und L, das im Anime so fesselnd war. Lights geniale Pläne und seine manipulative Art, seine Gegner zu kontrollieren, machten den Anime mitreißend, aber diese Tiefe und Intelligenz gingen im Film verloren.
Die Enttäuschung wurde verstärkt durch das Fehlen der fesselnden Dynamik zwischen Light und der Polizei. Der Film konnte die Essenz des geliebten Animes nicht erfassen und wies so viele Abweichungen von der ursprünglichen Story auf, dass es fast wie eine völlig andere Geschichte wirkte. Selbst Ryuk, der im Anime so faszinierend war, verlor im Film seinen Charme.
Es ist schade, dass der Netflix Film nicht die gleiche Magie wie der geniale Anime hatte. Viele Fans hatten hohe Erwartungen an die Adaption, die leider nicht erfüllt wurden. Man hofft, dass bei zukünftigen Neuverfilmungen besser auf die Originalvorlage eingegangen wird, um die geliebten Elemente und die Tiefgründigkeit des Anime zu bewahren.
Omg ich habe denn Manga gelesen und schon der erste Teil war das beste was ich je gelesen habe. Das beste war das es pro Teil immer besser wurde. Dann kamm der Film und als ich die ersten 10 Minuten geguckt habe fühlte ich mich so wie Ryuk wenn er keine Äpfel bekommt!!!
Ich bin ein riesen Fan vom Anime Death Note den Film finde ich einfach scheiße zu wenig Inhalt 80% der Story fehlt und das Ende geht mir richtig gegen den Strich [spoiler] Schaut euch die Anime Serie an viel besser.