Die 15-jährige Pauline kämpft schon seit Jahren gegen die heimtückische Krankheit an. Eine Rückmarkstransplantation und die anschließende Chemotherapie hat sie erfolgreich überstanden. Doch nun sind ihre Blutwerte wieder deutlich schlechter und ihre Chancen stehen nicht gut. Mit ihrer Mutter und ihren Freundinnen probt sie, die Gedichte schreibt und vom Theater träumt, an Szenen aus der „Zauberflöte“, deren Texte sie gemeinsam überarbeitet haben. Richard ist zehn und bekommt seine erste Transplantation, auf die lange Wochen der Isolation folgen. In seinem Krankenzimmer spielt er Schach und Billard.
3,0
solide
Seelenvögel
Von Sascha Westphal
Die westliche Kultur der vergangenen ein-, zweihundert Jahre tut sich schwer mit der Illustration des Todes. In der Kunst sind Leichen- und Todesdarstellungen zwar immer noch präsent, sei es in Form von Photographien oder Gemälden, Totenmasken oder auch Filmbildern, aber in den Nachrichtenmedien, dem Fernsehen wie auch den Zeitungen, finden sich nur sehr selten Abbildungen von aufgebahrten Leichen. Der Tod wird so ganz bewusst in die Reiche der Fiktion und der Kunst abgeschoben und damit zumindest zu einem gewissen Grad fiktionalisiert. Selbst die Photographen und Dokumentarfilmer, die sich dieser Entwicklung widersetzen und in ihren Werken die Realität des Sterbens und des Todes festhalten, wirken im heutigen gesellschaftlichen Klima nahezu machtlos. Sie stehen praktisch auf verlorenem Posten, da auch sie in die Kunst-Nische abgedrängt werden. Dabei zeigen ihre künstlerischen Reaktionen
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Piffl Medien GmbH
Produktionsjahr
2009
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
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Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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