Dokumentarfilm über Saba Sahar, welche seit 18 Jahren Polizistin in Kabul ist. Gleichzeitig ist sie aber auch Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Ein ständiges Thema ihrer Werke ist die tägliche Gewalt gegen afghanische Frauen. Sebastian Heidinger porträtiert die selbstbewusste Frau, welche sich versucht in einem Patriarchat zu behaupten. Dies schafft sie unter anderem durch ihre Filme, in denen oft klamaukartige Darstellungen von Männern und grotesk starke Frauenbilder auftauchen. Mit teils witzigen Filmausschnitten, aber auch vielen ernsten Tönen erzählt der Regisseur die Geschichte einer willensstarken Frau.
3,5
gut
Traumfabrik Kabul
Von Christian Horn
Die Afghanin Saba Sahar ist eine Ausnahmeerscheinung in ihrem stark männerdominierten Heimatland: Als Polizistin, Schauspielerin und erste Filmemacherin mit einer staatlichen Lizenz setzt sie sich öffentlich für das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung ein. Mit Aufklärungsfilmen, die die prekäre Lage der Frauen in Afghanistan thematisieren und zum gemeinsamen Widerstand ermutigen, macht sich die emanzipierte Sahar indes nicht überall im Land Freunde. Der Regisseur Sebastian Heidinger begleitet seine kämpferische Protagonistin bei ihrer Mission und gewährt mit dem Dokumentarfilm „Traumfabrik Kabul" nicht nur Einblicke in die Arbeit von Saba Sahar, sondern zeichnet gleichsam nebenbei ein Porträt der Alltagsrealität in Kabul und in den afghanischen Provinzen.Heidinger dokumentiert die Arbeit seiner Protagonistin auf sehr zurückhaltende Weise und tritt als Filmemacher kaum in den Vordergrun
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2:48
Produktionsländer
Deutschland,
Afghanistan
Verleiher
Arsenal Institut
Produktionsjahr
2011
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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