Neueste Kritiken: The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro
The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro
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Maddin
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Veröffentlicht am 21. November 2025
The Amazing Spider-Man 2 ist ein visuell beeindruckender, emotionaler, aber erzählerisch überladener Film, der viele starke Momente liefert, sich aber in zu vielen Nebenhandlungen verliert. Trotz seiner Schwächen bleibt er ein spannendes, oft spektakuläres Spider-Man-Abenteuer – besonders für Fans der Hauptdarsteller.
Handlung
Peter Parker (Andrew Garfield) genießt sein Leben als Spider-Man, während er versucht, seine Beziehung zu Gwen Stacy (Emma Stone) mit seinem gefährlichen Doppelleben in Einklang zu bringen. Gleichzeitig taucht Max Dillon (Jamie Foxx), ein vereinsamter Oscorp-Angestellter, auf, der nach einem Unfall zu Electro wird – einem mächtigen, aber tragischen Schurken. Als zusätzlich Harry Osborn (Dane DeHaan) zurückkehrt und in eine dunkle Spirale gerät, steht Peter vor der größten Herausforderung seines Lebens – sowohl emotional als auch körperlich.
Stärken
Andrew Garfield & Emma Stone: Die Chemie der beiden ist erneut fantastisch und das emotionale Herz des Films.
Electro-Design & Effekte: Besonders die Times-Square-Szene ist optisch herausragend und gehört zu den besten Sequenzen des gesamten Spider-Man-Franchise.
Soundtrack von Hans Zimmer & „The Magnificent Six“: Innovativ, elektronisch, atmosphärisch – Electro erhält sogar ein eigenes musikalisches „Flüstern“, das seine innere Zerrissenheit widerspiegelt.
Emotionaler Tiefpunkt: Die tragische Wendung im Finale ist eindrucksvoll umgesetzt und zählt zu den stärksten Momenten aller Spider-Man-Filme.
Spider-Mans Bewegungen: Akrobatisch, dynamisch, comicgetreu – die Schwingsequenzen sind ein echtes Highlight.
Schwächen
Überfrachtete Handlung: Electro, Harry/Green Goblin, Peters Eltern, die Beziehung zu Gwen, Oscorp-Verschwörungen – der Film will zu viel auf einmal.
Harrys Entwicklung wirkt gehetzt: Vom Freund zum Goblin geht es zu schnell und ohne genügend Aufbau.
Tonale Uneinheitlichkeit: Der Film wechselt zwischen romantischer Teen-Drama-Komödie und düsterer Tragödie, was nicht immer harmoniert.
Rhino als „Rahmenhandlung“: Eher eine Fanservice-Einlage als ein sinnvoll eingebundener Schurke.
Fazit
The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro hat fantastische Momente, starke Emotionen und beeindruckende Action, scheitert jedoch an seiner überladenen Story und inkonstantem Ton. Dennoch bleibt er ein visuell aufregender und emotional wirkungsvoller Spider-Man-Film – besonders im Bezug auf Peter und Gwen.
Schade das diese Reihe keinen dritten Teil bekommen hat. Aber besser als die Original Trilogie geht es nicht. Ich muss sagen Teil 2 der Amazing Reihe ist sehr unterhaltsam aber auch gefühlvoll. Die Action ist toll, die Effekte sind stark und Electro mag ich eh extrem gern. Auch der Green Goblin ist nicht schlecht. Leider hat man Rhino verschwendet, die Post Credit Scene ist für nichts zu gebrauchen und der Humor wirkt irgendwie erzwungen. Aber sonst ist es ein sehr unterhaltsamer und spannender Film.
Insgesamt ist es ein solider Film der gefühlvoll, unterhaltsam und actionreich ist und einen tollen Badguy bietet.
Ein wirklich guter Spider-Man Film. Deutlich besser als Teil 1. Die Effekte sind knallig und die Story gelungen. Für meinen Geschmack hat es etwas zu viele Bösewichte und der Film hat hier und da ein paar Längen, ansonsten aber eine Empfehlung.
Ein Maßlos unterschätzter Film. Definitiv hat der Film seine Schwächen. Harry Osborn ist auf einmal da und gilt als Peters langjähriger bester Freund, ohne dass er auch nur einmal im ersten Teil erwähnt wurde. Außerdem funktioniert er für mich als Antagonist überhaupt nicht. Sie haben auch noch Rhino komplett gegen die Wand gefahren. So lahm kann ein Antagonist eigentlich gar nicht sein. Der Film weiß nicht, ob er auf Hyperrealismus setzen soll oder in die etwas kitschigere Richtung, wie zB die Raimi Trilogie gehen soll.
Warum mag ich ihn trotzdem?
Andrew Garfield ist super in der Rolle als SpiderMan und übertrifft meiner Meinung nach auch Tom Holland. Emma Stone ist eine wunderbare Gwen Stacy und die Chemie der beiden könnte nicht besser sein. (Spoiler Alarm) Ihr Tod hat mich wirklich berührt und vor allem Andrew Garfields Umgang damit war wirklich auf eine melancholische Art perfekt. Das Ende wurde mir zwar von Rhino etwas kaputt gemacht, aber der Punkt an dem Peter den Tod bewältigt und sich wieder seiner Rolle als Spider Man widmet ist für mich perfekt geschrieben. Elektro wird von Jamie Fox verkörpert und ist wirklich gut. Er stand zwar oft in Kritik, aber weder seine Motivation, noch sein Aussehen stören mich. Außerdem ist sein Theme ein Meisterwerk, welches von dem König selbst, Hans Zimmer, geschrieben wurde.
Man sollte dem Film wirklich eine Chance geben und trotz schlechter Kritiken ernst nehmen.
Ich wurde bekehrt!!! Ich hab den ersten „Amazing Spider-Man“ damals zum Start gesehen und fand ihn sehr lahm und überflüssig und alles was er an Vorzügen hatte waren für mich nur Kopien aus der alten Tobey Maguire Fassung. Anläßlich des Starts von Teil 1 habe ich Folge 1 dann nochmal geschaut und war deutlich mehr angetan, insbesondere von der Darstellung Peter Parkers und der Charakterzeichnung. Somit hab ich mich voller Vorfreude in Runde zwei begeben und wurde kein Stück enttäuscht, vielleicht abgesehen vom Ende. Wenngleich vieles zu erwarten war, aber wenn man hoch gesteckte Erwartungen hat und diese erfüllt werden ist das ja auch nicht unbedingt was schlechtes: damit meine ich natürlich vor allem die gigantischen, epischen Actionpassagen die sehnerverschütternd inszeniert sind und sogar in 3D sehr schick aussehen. Aber es stehen auch inhaltlich hohe Erwartungen an die der Film zufriedenstellend bringt indem er zwischen vier Handlungen hin und her zappt: Peters Kampf mit dem bösen Electro, Peters Suche nach der Vergangenheit seines Vaters, Peters Beziehungsprobleme mit der wundervollen Gwen Stacy und Peter verzwickte Situation gegenüber Harry Osborne der seine Hilfe will in einer Form die Peter ihm nicht geben kann. Natürlich überlappen und überkreuzen sich die Storys permanent, hin und wieder bremsen sie sich allerdings ein wenig aus (insbesondere wenn der Dramapart mal wieder überhand nimmt wenn mal wieder ne ordentliche Actionstelle schön wäre). Aber trotzdem ist für mich mit diesem Film der neue Spider-Man restlos eigenständig und eine weitere Kinoserie die ich mit Spaß, Engagement und Begeisterung schaue. Da stört es mich auch nicht das Jamie Foxx als ohnehin unsympathischer Klemmi nur einen wandelnden Special-Effect abgibt und die Dreistigkeit des Abspanns nehme ich auch hin: keine Credit-Szene, Musik von Tim Bendzko und im Abspann ein Werbespot für den nächsten „X-Men“ Film … ne ne ne. Kann man aber verschmerzen da man vorher Superhelden-Kino in bester Denkbarer Form gesehen hat.
Fazit: Der neue Spiderman punktet voller Emotionen und gigantischer Action – rundum gelungenes Kapitel der Saga das nur minimal zu lang ausfällt!