Thor 2 - The Dark Kingdom
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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2,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2026
Sinnlose und substanzlose Fortsetzung!

Als Regisseur für TV-Serien wie „LOST“, „Mad Men“ oder auch „Game Of Thrones“ hat sich Alan Taylor einen Namen gemacht. Nun löste er Kenneth Branagh als Regisseur für den zweiten „Thor“-Film ab. Wie auch „Iron Man 3“ und „Captain America 2 – The Winter Soldier“, bekam auch der Donnergott wieder einen neuen Regisseur spendiert, Marvel hats wohl nicht so mit Kontinuität, nur Jon Favreau („Iron Man 1 + 2“) und Joss Whedon („The Avengers“ und „Age Of Ultron“) durften bis dato zwei Marvel-Filme hintereinander drehen. Wie auch immer: „Thor – The Dark Kingdom“ sollte dem Donnergott etwas mehr Tiefe geben und die Geschichte um Thor mit mehr Dramatik und Action ausstatten. Doch leider ist das nicht ganz gelungen… „Thor 2“ war nicht ohne Grund für viele Fans der schwächste Marvel-Film bis dato. Und auch heute, über zehn Jahre später, ist die Fortsetzung erstaunlich seelenlos!

Zwei Jahre sind nach Thors Abschied von Jane vergangen. Zwar war er zwischenzeitlich in New York, um seinen Avengers-Freunden zu helfen, aber jetzt kehrt er zurück, denn Jane kam in Kontakt mit einer tödlichen Superwaffe, dem sogenannten Äther. Hinter dieser Waffe sind viele Feinde her, einer von ihnen kämpfte mit Thors Großvater um den Äther, nun ist der böse Malekith wieder da und will sich das mächtige Relikt unter den Nagel reißen…

Die Geschichte hat deutlich mehr Schwung und Tempo, als der erste Teil. Das ist oftmals auch gut und macht Spaß, gerade die Actionszenen. Doch „Thor 2“ fehlt leider viel Substanz und Würze wenn es nur um die Charaktere geht. Thor selbst ist Thor, nicht mehr, nicht weniger. Sein Bruder Loki bekommt glücklicherweise wieder eine wichtige Rolle im Film, die auch Sinn ergibt im Universum und in Bezug auf die Ereignisse von „The Avengers“. Doch viele andere Figuren sind leider so flach und substanzlos, wie im ersten Teil. Damals war das noch ok, als Einführung für Thor und seine Geschichte, doch hier wäre die Möglichkeit den Cast etwas mehr Tiefe zu geben. Aber nope. Jane wird quasi wichtig „gemacht“, weil sie mit dem Äther in Kontakt kommt, ist aber ansonsten nutzlos, ebenso wie ihre Freundin und leider auch Stellan Skarsgård´s Figur, die viel zu albern dargestellt wird, wie ich finde. Anthony Hopkins bekommt ebenso keinen Raum, um sich weiter zu entwickeln, Thors Kumpel-Krieger sind wieder nur da und Malekith ist einer der langweiligsten Bösewichte der Marvel-Reihe!

Schuld daran ist das unfassbar einfallslose und schwache Drehbuch! Es fehlt an Emotionen und vor allem wird alles nur erzählt, statt es zu zeigen (ein absolutes No Go, wenn es um gute Scripte geht). Auch die Darsteller*innen enttäuschen fast durchweg. Nahezu jeder ist hier, um sich seinen (sicherlich hohen) Lohn abzuholen. Doch wirkliche Leidenschaft erkenne ich bei niemandem, außer Tom Hiddelston. Der gibt seiner Figur wieder Charme und Biss und ist ohne Zweifel die beste und auch einzige Figur im Thor-Universum, die einem nicht egal ist.

Auch unschön sind die sehr groben Logiklöcher im Film, gerade gegen Ende. Das Finale ist zwar ganz unterhaltsam, aber plötzlich endet der Film einfach und schmeißt einige Story-Entwicklungen einfach über Bord. Der Humor funktioniert leider ebenfalls nur bedingt (mein Highlight ist ein sehr geiler Cameo-Auftritt!) und was noch viel schlimmer ist: Die ganze Geschichte fühlt sich am Ende wie eine riesige „Filler“-Folge in einer Serie an (für alle, die nicht wissen, was mit „Filler“ gemeint ist: Damit bezeichnet man oftmals in Serien eine Folge, die die Handlung nicht voran bringt, sondern eine unwichtige Nebengeschichte erzählt). Am Ende fragt man sich nämlich, was genau jetzt eigentlich so wichtig an dieser Geschichte war. Im Grunde geht es nur darum, dass wir von einem der Infinity-Steine erfahren und wo sich dieser am Ende des Films aufhält. Der Rest ist nahezu unwichtig und irrelevant.

Einer der besten Aspekte am Film sind in meinen Augen die soliden Actionszenen, die deutlich energetischer wirken, als noch im Vorgänger!

Was noch interessant ist zu erwähnen: Die Anspielungen auf "Star Wars" sind extrem hoch. Ob bewusst oder unbewusst, ich habe mich sehr oft an die legendären Sci-Fi-Filme erinnert gefühlt, vor allem die Prequels. Natalie Portman sieht auf Asgard extrem nach Amidala aus, die Raumschiffschlachten oder auch das Abtrennen von so manchen Gliedmaßen, vieles deutet auf eine Inspiration von George Lucas hin...

Kommen wir noch zur Musik von Brian Tyler: Dieser durfte mit „Iron Man 3“ schon einen tollen Score abliefern und auch hier hat er gute Arbeit geleistet und einen sehr soliden Actionsoundtrack komponiert, der im Film allerdings erschreckend oft untergeht.

Fazit: „Thor – The Dark Kingdom“ ist völlig zu Recht einer der schlechtesten MCU-Filme der ersten Jahre. Das hier ist das Niveau, das Marvel eigentlich erst nach „Endgame“ erreichte, aber es gab eben schon damals einige Nieten. Bis auf Loki und ein paar Actionmomente, ist dieser ganze Film absolut überflüssig und kann wirklich ohne Probleme übersprungen werden in der MCU-Reihe!
Maddin
Maddin

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3,0
Veröffentlicht am 8. August 2025
„Thor: The Dark Kingdom“ (Originaltitel: Thor: The Dark World) ist der zweite Solo-Auftritt des nordischen Donnergottes im Marvel Cinematic Universe. Trotz opulenter Schauplätze, kosmischer Bedrohung und gewohnt charismatischer Helden, bleibt der Film hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Im Zentrum steht ein uralter Feind: die Dunkelelfen unter der Führung von Malekith (Christopher Eccleston), der das mysteriöse Äther-Artefakt nutzen will, um das Universum in ewige Dunkelheit zu stürzen. Was dramatisch klingt, wirkt jedoch seltsam leblos – der Antagonist bleibt blass und motivationsarm.

Chris Hemsworth überzeugt erneut als Thor, ebenso Tom Hiddleston als fanliebling Loki, der mit seinem schelmischen Spiel viele Szenen stiehlt und dem Film dringend benötigte Dynamik verleiht. Die Beziehung zwischen Thor und Jane Foster (Natalie Portman) bleibt dagegen eher oberflächlich, obwohl sie eigentlich emotionaler Ankerpunkt der Handlung sein sollte.

Stärken hat der Film in der opulenten Optik und den spektakulären Actionszenen, vor allem im Showdown, der zwischen verschiedenen Dimensionen hin und her springt – ein kreativer Höhepunkt. Humor und Drama sind zwar vorhanden, greifen aber nicht immer harmonisch ineinander.

Fazit:
„Thor: The Dark Kingdom“ bietet solide Unterhaltung mit einigen Highlights, vor allem dank Loki und den visuellen Effekten. Dennoch fehlt es an einem überzeugenden Bösewicht und erzählerischer Tiefe. Für Fans des MCU Pflichtprogramm – aber kein Glanzstück.
LustigerMerlin2009
LustigerMerlin2009

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2,5
Veröffentlicht am 7. Mai 2023
Der erste Teil von Thor war eigentlich ganz gut auch wenn er nicht mit Iron Man mithalten konnte, deshalb habe ich mich auch auf den zweiten Film gefreut. Der zweite Teil ist aber leider deutlich schwächer von der Inzenierung als auch von der Atmosphäre. Während der erste Teil noch alles toll inziert hat und es auch eine Love-Story mit Jane Foster (Natalie Portman) gab, hat der zweite Teil den Fokus mehr auf andere Dinge gelegt ( Diese Dinge werde ich nicht erwähnen, weil ich sonst spoilern würde). Alledings gab es auch wieder ein paar gute Sachen wie z.B. Idris Alba als Heimdall, Anthony Hopkins als Odin oder Chris Hemsworth als Thor Odinssohn. Das Setting von Asgard hat mir ebenfalls wieder sehr gefallen. Der Bösewicht des Films hat mich im Gegensatz zu den letzten Bösewichten des MCUs enttäuscht und gelangweilt ( nicht im Vergleich zu Loki).

Fazit: Der Film ist nicht so gut wie der erste Thor, aber er hat trotzdem wenige Momente die einen sehr unterhalten können. Ausserdem sind die schauspiel Leistungen wieder sehr gut.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

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4,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Gelungener Film. Starke Fortsetzung. Allerdings schneidet dieser Film genauso gut wie der Vorgänger ab.
Balticderu
Balticderu

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4,5
Veröffentlicht am 4. Februar 2022
Sehr gute Fortsetzung. Wieder eine richtig gute Story mit viel Superheldenaction

Hat mir sehr gut gefallen.
Jan F
Jan F

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3,5
Veröffentlicht am 24. Mai 2019
Thor 2 ist der schwächste Teil der Trilogie und einer der schwächeren des MCU. Trotzdem ist er noch besser als Iron Man 3 oder Captain America. Das liegt an der Welt Asgard, am unglaublichen Soundtrack, Hemsworth als Thor, Hopkins als Odin und besonders Hiddlestones erneut klasse Performance als Loki. Lokis Auftritt diesmal ist besonder klasse, da er durch seine List und duech seinen Humor schwer einzuschätzen ist auf welcher Seite er nun steht. Die Einführung des nächsten Infinity Steines ist ebenfalls höchst Interessant, aber die Handlung hat einige Schwächen und das liegt an Malekith, ein total furchtbarer Schurke, komplett misslungen. Er ist nicht besonders stark, sagt im Film kaum was, er wird einfach sehr komisch dargestellt, er ist immer sehr kurz angebunden und zeigt sich nie zu 100% gewillt . Malekith enttäuscht auf ganzer Linie und ist der wohl langweiligste Antagonist des MCU. Ein weiterer misslungener Fehler ist wie schon im ersten Teil Jane Foster, die erneut wenig überzeugend agiert.
Lisa D.
Lisa D.

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5,0
Veröffentlicht am 10. März 2018
Unglaublich gut!!! Ich liebe diesen Teil! Er gefiel mir besser als der erste. Witziger, spannend und einfach grandios! Tolle Geschichte mit einer unfassbar trauriger Szene. Diese Szene hat mich sehr berührt und kann es immer noch kaum glauben. Dieser Film ist wirklich genial gemacht. Mir gefällt er sooo gut! Könnte ihn stundenlang anschauen. Einer meiner Lieblingsfilme.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 3. August 2017
Nach der großen Zusammenkunft im „Avengers“ Film gehen nun wieder alle Helden ihre Solopfade weiter – wobei klar ist daß sich alles was passiert auf einen weiteren „Avengers“ Film zubewegt. „Thor“ schafft es dabei aber genau richtig die Balance zu halten, in dem er Andeutungen und Verweise unterbringt, aber letztlich doch eine eigenständige Geschichte inszeniert. Diese paßt allerdings auf einen Flaschendeckel: ein neuer, böser Gegner taucht auf, der bewährte Held und seine Gefährten stellen sich dagegen – boah wie aufregend. Trotzdem ist der Film genau das was die Marvel Fans sehen wollen da er genau das enthält was die Serie ausmacht: Insider Anspielungen, ein tolles Cameo eines anderen Avengers, gigantische Actionszenarien, vertraute und toll gespielte Helden und vor allem ganz viel Humor. Geade darin lag für mich der größte Spaß des Film, in den immer wieder perfekt gesetzten kleinen Minipointen die gnau zur rechten Zeit alles auflockern. Obendrein nimmt der Konflikt zwischen Loki und Thor einen großen Platz ein und aus dieser Story entspringt weitere Hochspannung. Das einzige Ärgernis ist mal wieder das ärgerliche 3D: simpelst konvertiert entspringt hierbei keinerlei räumliche Tiefe – außer im Geldbeutel.

Fazit: Großartiger Ausbau der „Marvel“ Welt die in allen Belangen bestens überzeugt.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. November 2017
Thor 2 kommt um einiges materialister daher als sein direkter Vorgänger. Aber lang nicht so launisch und charmant daher nur 7/10
Marcel P.
Marcel P.

133 Follower 251 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 3. Mai 2016
Den Vorgänger fand ich schon langweilig. Hier ist es mir auch so ergangen obwohl mehr Action da war. Ich kann mit Thor einfach Nichts anfangen
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