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    Zwei glorreiche Halunken
    Durchschnitts-Wertung
    4,6
    657 Wertungen - 11 Kritiken
    Verteilung von 11 Kritiken per note
    11 Kritiken
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    Deine Meinung zu Zwei glorreiche Halunken ?

    11 User-Kritiken

    niman7
    niman7

    User folgen 478 Follower Lies die 616 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 19. Dezember 2012
    Ein überaus genialer Film. Spiel mir das Lied vom Tod find ich zwar ein Tick besser aber der hier hat es wirklich in sich. Schade, dass man den großartig aufgelegten Lee van Cleef nicht öfter gesehen hat.
    PostalDude
    PostalDude

    User folgen 367 Follower Lies die 725 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 17. Juli 2015
    A fucking Masterpiece!
    Spannend, brutal und quer durch den amerikanischen Western!
    3 Leute sind auf der Suche nach 200.000 $,

    - Der "gute" (aka Blonder) gespielt von Clint Eastwood, in unachamlicher Manier, immer cool :)
    - Der "brutale", gespielt von Eli Wallach, wunderbar, wie hektisch er immer ist
    - Der "böse" (aka Sentenza), gespielt von Lee Van Cleef, schön abgrundtief böse :D

    Wie die Hatz dargestellt wird, die Bilder, die Musik dabei, (The Ectasy of Gold ♥) einfach alles!

    Fazit: Ein Western, der PERFEKT ist, nichts anderes!
    schonwer
    schonwer

    User folgen 630 Follower Lies die 728 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 30. Januar 2018
    Was Sergio Leone mit "Zwei Glorreiche Halunken" schuf ist ein zeitloser Klassiker, den jeder mal gesehen haben sollte.

    Die Inszenierung ist spannend und einfach grandios. Die Einführung der Personen ist exzellent, was aber auch an den Schauspielern liegt. Eli Wallach, Lee van Cleef und vor allem King of Cool Clint Eastwood strahlen mit Präsenz und gutem Schauspiel.
    Die Story sorgt für viele tolle Momente, coole Sprüche, aber auch Härte. Mit drei Stunden weist der Film zudem fast keinerlei Längen auf. Die Action ist handgemacht und sieht noch heute exzellent aus.
    Der Soundtrack von Ennio Moriconne ist ebenfalls weltbekannt, passend, super begleitend und einfach ein großer Bonuspunkt.

    Fazit: Es gibt nichts auszusetzen. Cool, hart, dreckig, spannend, zeitlos.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 17. März 2010
    Es gibt wohl wahrscheinlichere Dinge, als das ein Filmgenre wirklich jemals seinen absoluten, niemals zu toppenden Höhepunkt erreicht und auf ewig und von sämtlichen Generationen begeisterter Zuschauer als unumstößlich betrachtet wird. Stark vereinfacht dargestellt: galten in den 1960ern und ‘70ern toughe Cop-Thriller wie „Bullitt“ (1968) und „Dirty Harry“ (1971) als das Maß im Actionbereich, eroberten in den ‘80ern die Kracher „Lethal Weapon“ (1987) und „Stirb langsam“ (1988) die vorderen Positionen unter den Hochgünstlern, während nicht wenige in den 2000ern CGI-Overkll wie „Transformers“ (2007) als Genrehöhepunkt fehleinschätzen. Schlurfenden Zombiehorden wie in „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) oder der subtilen Spannung von John Carpenters „Halloween“ (1978) stehen im Horrorbereich heute der Infiziertenterror eines „28 Days Later“ (2002) und die Folterexzesse der „Saw“-Reihe gegenüber. Geschmäcker ändern sich halt. Bei einem toten Genre wie dem Western, bei dem nur noch sporadisch Beiträge für letzte Nervenzuckungen sorgen, müsste der Krösus einfacher zu bestimmen sein. Und tatsächlich ragen hier zwei Meisterwerke sehr deutlich aus der Masse heraus: im US-Western sind es „Die glorreichen Sieben“ (1960) und im Subgenre des Italo-Westerns Sergio Leones „Il buono, il brutto, il cattivo“ (1966).

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    Bloß ein einzelner Köter streunt durch die verlassene Stadt. Zwei Männer stehen einem Dritten gegenüber. Die blutunterlaufenen Augen hängen tief in ihren gegerbten Gesichtern. Der Wind wirbelt Staub auf, die Männer bewegen sich angespannt aufeinander zu, legen die Revolver unter ihren Mänteln frei. Aber sie haben es nicht aufeinander abgesehen. Die Männer stürmen in einen abgewrackten Saloon, ein kurzer Schusswechsel, dann springt er aus dem Fenster. Er hat zwei der Männer getötet, den dritten schwer verletzt. »Whoever double-crosses me and leaves me alive, he understands nothing about Tuco.« Er ist Tuco, è il cattivo, er ist der Hässliche.

    Ein Farmer bekommt Besuch von einem Mann, bei dessen Anblick der Farmer weiß, welches Schicksal ihn erwartet. Ruhig, doch mit seinem bedrohlichen Blick den Farmer nie aus den Augen lassend, füllt der Mann sich Essen auf. Nimmt ein paar Löffel zu sich. Dann erfährt der Mann mehr, als er wissen wollte. Er erfährt den Namen, den er für seinen Auftraggeber Baker herausfinden sollte und er erfährt von einer verschwundenen Regimentskasse, gefüllt mit Gold. Für sein Leben und Bakers Tod zahlt der Farmer dem Mann eintausend Dollar. Doch der Mann tötet den Farmer – und er tötet seinen Auftraggeber Baker. »When I'm paid, I always follow my job through.« Er ist Sentenza, è il brutto, er ist der Böse.

    Tuco wird von drei Kopfgeldjägern aufgehalten. Zweitausend Dollar sind auf seinen Kopf ausgesetzt. Doch ein vierter Mann sticht die Konkurrenz durch drei gezielte Schüsse aus. Er schleppt Tuco in die nächste Stadt. Die Anklageschrift des mexikanischen Banditen wird verlesen und mit einem Strick um den Hals sieht Tuco dem sicheren Tod entgegen. Doch der Kopfgeldjäger rettet ihn, flüchtet mit Tuco, teilt sich mit ihm das Kopfgeld und kassiert in der nächsten Stadt ein weiteres Mal ab. Doch als die Masche der beiden beinahe schief geht und Tuco einen höheren Anteil verlangt, setzt der Kopfgeldjäger, genannt der Blonde, ihn mitten in der Wüste aus. »Such ingratitude after all the times I saved your life.« Er ist der Blonde, è il bueno, er ist, und hier setzt der Film sein zynischstes Grinsen auf, der Gute.

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    Es ist ein seltener Genuss, drei Figuren mit einerseits solch spielerisch scheinender Leichtigkeit, andererseits einer derartigen Präzision, in der jeder Blick, jede Geste einzig ihr eigen ist, vorgeführt zu bekommen. Sergio Leone macht bereits in der rund halbstündigen Einführung seiner Protagonisten mehr richtig, als andere Filmschaffende über ihre gesamte Karriere verteilt. Jeder Kamerawinkel, aus dem er Tuco, Sentenza, den Blonden und ihre jeweiligen Gegenüber einfängt, jene Wechsel, in denen er das Geschehen in völliger Ruhe stehen, Geräusche im Hintergrund ertönen lässt, oder in denen er Ennio Morricones brilliante Musik über den Moment legt, alles passt so bravourös zueinander, dass man jeder einzelnen Szene Applaus spenden möchte. Spricht der deutsche Filmtitel aus unerfindlichen Gründen von „Zwei glorreiche Halunken“, hat man es in Wahrheit natürlich mit drei alles andere als glorreichen Outlaws zu tun, die den Westen nicht auf der Suche nach Glanz und Glorie, noch nicht einmal nach dem üblichen Motiv der Freiheit und Ungebundenheit durchstreifen, sondern die einzig auf der Jagd nach dem größtmöglichen persönlichen Vorteil sind. Und dieser beziffert sich für sie nicht in Landbesitz, Ansehen oder gar Ruhm, sondern knallhart in Dollar.

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    Sentenza hat bereits von dem Farmer von der Existenz des Geldschatzes erfahren, die beiden anderen hingegen stoßen, nachdem Tuco den Blonden aus Rache ebenfalls in die Wüste verschleppt, auf eine führerlose Kutsche voll mit getöteten Soldaten der Konföderierten. Nur einer von ihnen ist noch am Leben und mit seinen letzten Atemzügen lässt er Tuco wissen, dass der Schatz auf einem Friedhof in Sad Hill vergraben liegt, während der Blonde den Namen auf dem Grabstein erfährt. So werden die beiden zur gemeinsamen Sache gezwungen. Diese Geschichte dreier Männer, die auf der Jagd nach dem großen Geld nicht nur miteinander im ständigen Konflikt stehen, sondern die sich zusätzlich durch die Wirren des Sezessionskriegs schlagen müssen, erzählt Leone in epischer Breite, mit herausragenden Einzelmomenten und in einer unerreichten Gesamtkomposition.

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    Obwohl „Il buono, il brutto, il cattivo“ jeder romantischen Verklärung des Wilden Westens, jener breitbeinigen Machomännerphantasie aus der Ära eines John Wayne, eine Ladung Kautabak mitten ins Gesicht spuckt, obwohl selbstloses Heldentum hier unter Soldaten und Söldnern so wenig verbreitet ist, wie unter Banditen und Mördern, wird der Film nie zur zeigefingerschwenkend ermahnenden Korrektur oder Parodie dieser Sichtweise. Dafür ist er viel zu sehr und ausgeprägt er selbst, um den Bezug zu anderen herstellen zu müssen, geschweige denn, über diesen funktionieren zu wollen. Leone zeigt eine von Moral gesäuberte Welt, in der jeder nur für das einsteht, was für ihn gerade am wichtigsten ist, was sich innerhalb eines Augenaufschlags ändern kann. So treibt Tuco den Blonden tagelang durch die Wüste New Mexicos und will ihm gerade den Todesschuss verpassen, als die Kutsche auftaucht. Und als der Blonde plötzlich der einzige ist, der den Namen auf dem Grabstein kennt, kümmert Tuco sich liebevoll und besorgt um die Genesung seines besten Freundes. Diese zynische Härte kostet „Il buono, il brutto, il cattivo“ immer wieder voll aus, die Charaktere offenbaren ganze Bahnhöfe voll sadistischer Züge, aber vor allem ist der Film dennoch immer eines: teuflisch unterhaltsam.

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    Der wild mit seiner Mimik wirbelnde Eli Wallach, der finster unter seiner Hutkrempe vorlugende Lee Van Cleef und Clint Eastwood, ständig eine Zigarre lässig im Mundwinkel und immer nur dann redend, wenn es etwas zu sagen gibt. Im Dreieck umkreisen sie einander, stets auf die nächste Gelegenheit lauernd, den anderen zu übervorteilen. Wallach, in seiner berühmtesten Rolle neben dem Bösewicht Calvera aus „Die glorreichen Sieben“, steht im krassen Gegensatz zum mimischen Minimaleinsatz auf Seiten seiner Kontrahenten. Aber der verschlagene, oft überkandidelte und ständig Fluchtiraden loslassende Mexikaner Tuco ist keinesfalls nur die Spaßkanone des Films. Er zeigt verbissene Härte, wenn es darauf ankommt, erhält aber auch eine durchaus tragische Seite, als er seinem Bruder, einem Mönch, begegnet. Auch der Blonde darf Regung zeigen, wenn er und Tuco auf ihrem Weg mehrmals mit den Auswirkungen des Kriegs konfrontiert werden und wenn jemand wie er Bemerkungen über dessen Sinnlosigkeit abgibt, dann klingen diese aus seinem selten geöffneten Mund umso glaubwürdiger. Einzig Sentenza, der auf Seiten der Nordstaaten in einem Lager als Aufseher Gefangene ausplündert und foltert, um an die Informationen über den Goldschatz zu gelangen, bleibt was ihm zugewiesen ist: der böse.

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    Neben den perfekt gegeneinandergestellten Eigenheiten der Charaktere, aus denen sich schon eine Unmenge an Spannung und Humor ergibt, überzeugt Leones Mammutwerk in allen Bereichen, in denen ein Western überzeugen ‚muss‘, darüberhinaus aber auch in allem, in dem ein Film an sich überzeugen ‚kann‘. Die Shootouts sind von flirrender Spannung, Sets und Ausstattung fern jeden aus Handlung und Zeit reißenden Zweifels, die überwiegend in Spanien entstandenen Außenaufnahmen sind eine einzigartige Kulisse und die gesamte Produktion ist mit ihrem Budget von knapp 1,3 Millionen ungemein aufwendig, mit teils pompösen Panoramen und Schlachgemälden. Der epische Showdown auf dem Friedhof, in dem sich Tuco, Sentenza und der Blonde zum letzten Duell gegenübertreten, perfektioniert Leones Mischung aus Weitwinkelaufnahmen und extremen CloseUps von Gesichtern, Augen und Händen, die immer näher in Richtung ihrer Colts wandern. Neben vielen unvergesslichen Momenten ist dieses finale Aufeinandertreffen in all seiner Wucht und Würde der endgültige Stempel, den „Il buono, il brutto, il cattivo“ unter die Dokumente der Filmgeschichte gesetzt hat.

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    »You see, in this world there's two kinds of people, my friend: Those with loaded guns and those who dig. You dig.« Der klassische Western servierte süßes, hier gibt’s saures: Eastwood, Van Cleef und Wallach traten als abgebrühte, dreckige und moralisch verseuchte Desperados das Erbe gesetzestreuer Westernhelden wie Henry Fonda, Gary Cooper und James Stewart an und sorgten mit ihren stilbildenden Leistungen ebenfalls für den Ankerschlag des Films in die tiefsten und weitreichendsten Annalen filmischen Schaffens. Besonders Eastwoods schweigsamer Antiheld wurde zu einem Sinnbild des Genres und er macht aus dem Blonden einen Son of a Bitch, der seinesgleichen sucht. Die kriegskritischen Töne, die der Film anschlägt, wenn Tuco und der Blonde in Gefangenschaft geraten und wenn sie später direkt in den Kampf an einer Brücke hinein- und zwischen die Fronten geraten, wirken nie aufgesetzt, sondern geben ein bitter-authentisches Bild eines sinnloses Konfliktes ab, vor dessen Hintergrund sich drei sich selbst am nächsten stehende durch ein staubig-dreckiges Leben schlagen.

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    171 Minuten sind eine lange (Lauf)Zeit, aber besser als mit Leones Bravourstück und gleichzeitigem Abschluss seiner mit „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) begonnenen „Dollar“-Trilogie kann man sie kaum verbringen. „Il buono, il brutto, il cattivo“ ist tatsächlich einer jener seltenen Fälle, in denen ein Regisseur auf dem Höhepunkt seines Könnens und mit der optimalen Ausreizung seiner Fähigkeiten etwas Unerreichbares zu schaffen im Stande war. Inszenierung, Kamera, Musik, Schnitt – alles perfekt und zwar auf einer Ebene, die wirklich jeder sehen, hören fühlen und erleben kann, selbst ohne jemals auch nur einen einzigen anderen Film gesehen zu haben. Manche Filme muss man sehen, andere kann oder sollte man sehen – bei diesem hier sollte man einfach nur dankbar sein, das man ihn sehen darf.

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    Kompletter Blog siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/02/20/review-il-bueno-il-brutto-il-cattivo/
    Jan J.
    Jan J.

    User folgen 15 Follower Lies die 267 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. Januar 2021
    Absoluter Klassiker unter den Western und einer der besten Filme überhaupt.
    Clint Eastwood in seiner größten Rolle, muss man gesehen haben.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 3537 Follower Lies die 996 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 17. Mai 2015
    Für einen Western find ich diesen Film erstsunkic gut ! Mit einem tollen Clint Eastwood und einem tollen Showdown ! Allerdings zieht sich der Film streckenweise und es wird mir zu wenig wert auf den bösen gelegt !
    digital-bath
    digital-bath

    User folgen 3 Follower Lies die 26 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2011
    Ein Film, eine Legende. Mit diesem Streifen hat sich Sergio Leone unsterblich gemacht und den wohl besten Western aller Zeiten gedreht. Seine Widescreen-Aufnahmen sind einfach brillant und schaffen eine unglaubliche Atmosphäre. Dazu die Klänge von Ennio Morricone, einem tollen Finale, gehört "Zwei glorreiche Halunken" zu den Besten Filmen überhaupt.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 19. Juni 2010
    Der letzte der drei besten Western Ever
    M E.
    M E.

    User folgen 1 Follower Lies die 10 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 14. August 2012
    Dieser Film ist mein absoluter Lieblingsfilm! Da ich Western sehr mag und Sergio Leone mein Lieblings-Regisseur ist, ist "Zwei Glorreiche Halunken" in meinen Augen der Film, an den kein anderer ran kommt. Schauspieler(vorallem Eli Wallach, der meiner Meinung nach auch eine Oscar-Nominierung erhalten hätte sollen!); Musik und Story sind der Hammer. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat-> Aufgehts!! ;) Aber Achtung, Fans von Knallharter Action oder Michael Bay-Geballer könnten hier schnell gelangweilt werden...

    10 von 10 für "The Good,the Bad and the Ugly"
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Was ist eigentlich die Definition vom Italo-Western? Früher hab ich immer nur gehört, dass diese Filme von ihrer Story, nicht von unrealistischen Schießereien leben. Doch dazu gehört noch, was der Erfinder dieses Genres bestens in diesem Werk beweißt, denn auch, wie hier perfekt umgesetzt müssen die Dialoge und der Staub trockene Humor auch vorhanden sein. Natürlich ist auch wieder Clint Eastwood dabei, der mit seinem Namen auf der Dollar-Triology, fast von selbst zum Weltstar „mutierte“. Kann man dann nicht schon sagen, bei diesem perfekten Western, dass „Zwei Glorreiche Halunken“ das Western-Genre definiert?



    Natürlich dreht sich die Handlung wieder um den unbekannter, der hier zum dritten Mal hervorragend von Clint Eastwood verkörpert wird. Hier wird er Joe gerufen. In der vermeintlich einfachen Handlung macht „Joe“ (The Good) auf die Jagd von 200 000 Dollar macht. Auch sein ehemaliger Freund (The Ugly), den er vertalerweise mit dem er zuvor zusammen gearbeitet hat, wollte er zuvor umbringen und hat dies auch probiert. Was sie nicht wissen das der Böse, den es ja in einer Westernstory selbstverständlich geben muss, mit brutalen Methoden auch auf die Suche des Geldes macht (The Bad). So entsteht dann auch der original Titel „The Good, The Bad and The Ugly“, doch alle tun sich das ein oder andere Mal zusammen, aber haben doch nur ein Ziel: Das Geld.



    Aber was soll denn jetzt die Reize ausmachen, für einen Zuschauer dem das Western-Genre völlig unbekannt ist? Naja ich will mal sagen, Fans von Pulp Fiction-Dialogen werden sich bei diesem Meisterwerk auch vergnügen können. Und packend ist der Film alle mal. Auch Sergio Leones Spezialität, die Zooms und die Detail genauen, wunderschönen Landschaftsaufnahmen stimmen hier ebenfalls. Und das in diesem Meisterwerk Schauspieler und Details in der Story stimmen ist doch klar.



    Fazit: Ein Film der zurecht bei mir in der Top-Liste vor Pulp Fiction steht. Ein Film den man gesehen haben sollte. Kult! 170 min die im Flug vergehen, ohne langeweile!



    10 von 10 Punkten

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