Jawoll, da isser wieder! Danny Trejo als wandelnder Running Gag Machete, das ist einfach DIE Rolle für ihn! Und wo der erste Teil noch so Einiges an Handlung und Dialogen aufgeboten hat, wirft Regisseur Robert Rodriguez hier endgültig allen unnötigen Ballast über Bord und last Danny Trejos Wahnsinn komplett von der Leine! Der Film ist so dermaßen abgefuckt und sowas von irre, dass es eine wahre Freude ist. Mit nur einer hauchdünnen Andeutung von Story versehen (die im Übrigen auch komplett Banane ist!), drehen hier alle Schauspieler völlig frei, der Wahnsinn lauert sprichwörtlich an jeder Ecke.
Bis in die Nebenrollen mit tollen Stars besetzt, ist “Machete Kills” auch ein Füllhorn an abstrusen und abgefahrenen Ideen. Die ständig wechselnde Identität des Chamäleons ist da nur eine von vielen, wird aber so selbstverständlich vorgetragen, dass ich nur laut loslachen musste! Gesplattert wird natürlich auch wieder – und das nicht zu knapp! Die CGI sieht bis auf wenige Ausnahmen richtig scheiße aus, aber das passt so total zu diesem Film, dass man das gar nicht als negativen Punkt anmerken kann. Hier fliegen Körperteile, Gedärme, Köpfe, alles fliegt durchs Bild, es wird geballert, gesprengt, dieser Film hat nichts, was es nicht gibt! Den ganzen Schwachsinn darf man natürlich auf gar keinen Fall ernst nehmen, der Film selbst macht das immerhin auch zu keinem Zeitpunkt!
FAZIT: Wo der erste Teil noch zu dialoglastig war und etwas mit angezogener Handbremese unterwegs war, lässt es Robert Rodriguez jetzt im zweiten Teil so richtig knacken. Wahnwitzige Splatter-Action, einen ultralässigen Protagonisten und zahlreiche Hollywoodstars in Nebenrollen – “Machete Kills” ist eine Offenbarung für Freunde des gepflegten Trashfilms und sollte auf keinen Fall verpasst werden!