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    Eine wie keine
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    2,0
    lau
    Eine wie keine
    Von Carsten Baumgardt

    Die Geschichte des Aschenputtels stirbt nicht aus. Nach der historischen Variante „Auf immer und ewig“ mit Drew Barrymore im vergangenen Jahr, will nun die moderne High-School-Version „Eine wie keine“ die Leinwand erobern.

    Der erste Tag nach den Frühlingsferien und Zack (Freddie Prinze Jr.), der begehrteste Junge der Schule, steht auf einmal ohne Freundin da. Die zickige Taylor (Jodi Lyn O’Keefe) zieht jetzt mit dem ausgeflippten Blender Brock Hudson (Matthew „Scream“ Lillard) durch die Gegend. Zutiefst gekränkt, wettet er mit seinem Freund Dean (Paul Walker), dass er jedes Mädchen zur Königin des Abschlussballs machen könnte. Durch reinen Zufall wird die unscheinbare Laney (Rachael Leigh Cook), eine bebrillte Außenseiterin aus bescheidenen Verhältnissen, als Wettobjekt ausgewählt.

    „Eine wie keine“, diese moderne Variante des Aschenputtels im Gewand einer High-School-Romanze, bietet wenig Neues. Wie die Geschichte ausgeht, ahnt wohl jeder schon zu Beginn. Trotzdem lässt sich Robert Iscoves Kinodebüt ein gewisser Charme und Witz nicht absprechen. Alle gängigen Klischees werden perfekt erfüllt. Gut eineinhalb Stunden leidlich nette Unterhaltung – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das reichte aber immerhin dazu, 2,2 Millionen zumeist jugendliche Besucher in die deutschen Kinos zu locken.

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