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Maddin
315 Kritiken
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4,5
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
22 Jump Street beweist eindrucksvoll, dass eine Fortsetzung durchaus mit dem Vorgänger mithalten kann. Regisseure Phil Lord und Christopher Miller setzen erneut auf die bewährte Mischung aus Action, Humor und Selbstironie und schaffen damit eine der unterhaltsamsten Komödien der 2010er-Jahre.
Nachdem die Ermittlungen an der Highschool erfolgreich abgeschlossen wurden, erhalten die beiden Polizisten Schmidt und Jenko einen neuen Auftrag. Diesmal sollen sie undercover an einem College ermitteln, um den Vertrieb einer gefährlichen Droge aufzudecken. Doch auch im Studentenleben geraten die ungleichen Partner schnell in turbulente Situationen, die ihre Freundschaft auf die Probe stellen.
Erneut überzeugen Jonah Hill und Channing Tatum mit ihrer hervorragenden Chemie. Besonders Channing Tatum kann sein komödiantisches Talent noch stärker ausspielen und sorgt für einige der lustigsten Momente des Films. Jonah Hill ergänzt ihn perfekt als eher nachdenklicher und unsicherer Partner, wodurch zahlreiche humorvolle Situationen entstehen.
Eine der größten Stärken von 22 Jump Street ist seine Selbstironie. Der Film macht sich immer wieder über die typischen Klischees von Fortsetzungen lustig, kommentiert offen die Erwartungen des Publikums und spielt gekonnt mit bekannten Mustern des Genres. Gerade diese humorvolle Selbstreflexion verleiht dem Film seinen besonderen Charme.
Auch die Actionszenen sind abwechslungsreich und gelungen inszeniert. Verfolgungsjagden, Explosionen und chaotische Einsätze sorgen dafür, dass neben dem Humor auch die Spannung nicht zu kurz kommt. Gleichzeitig bleibt die Geschichte stets leichtfüßig und verliert nie ihren lockeren Ton.
Obwohl die Handlung im Kern dem Konzept des ersten Films ähnelt, gelingt es der Fortsetzung, genügend neue Ideen und frische Einfälle einzubringen, um eigenständig zu funktionieren. Vor allem das Finale und die inzwischen legendären Abspannszenen gehören zu den absoluten Höhepunkten des Films.
Fazit: 22 Jump Street ist eine äußerst gelungene Fortsetzung, die den Humor, die Dynamik und die Selbstironie des ersten Teils konsequent weiterführt. Mit hervorragenden Hauptdarstellern, vielen gelungenen Gags und einem hohen Unterhaltungswert zählt der Film zu den besten Buddy-Komödien der vergangenen Jahre.
Wirkt zwar wie eine dreist-ironische Kopie des Vorgängers, funktioniert aber tadellos wegen der bestens harmonierenden Hauptdarsteller und den schön dummen Gags, auch wenn diese zum Teil brachial-pubertär ausfallen.
Nette Fortsetzung, mit wunderbarer Selbstironie, die so ziemlich alles durch den Kakao zieht. Natürlich war der erste Teil irgendwie besser, aber paar sehr lustige Momente gibt es und die zwei harmonieren einfach fantastisch.
Man merkt dem ganzen Film sehr gut an, dass die selben Macher wie auch schon beim Vorgänger am Werk waren. Die Regisseure Christopher Miller und Phil Lord liefern genauso gute Arbeit wie auch schon beim Erstling und verbessern sich in Sachen Action sogar noch ein wenig. Channing Tatum und Jonah Hill liefern ebenfalls eine gleichgute Story, verbessern sich aber im Punkt Comedy eine Stufe.
Eine würdige Fortsetzung, welche etwas mehr Action zu bieten hat und in Sachen Komik seinen Vorgänger sogar noch übertrifft. Vor allem eine gewisse Ice Cube Szene ist Gold wert! Seht euch den Film unbedingt an, Fans von 21 Jump Street werden total auf ihre Kosten kommen.
Der Abspann ist witzig. Das war es dann aber fast schon. Ja, der Film macht sich über Fortsetzungen lustig und ist in dieser Sache gut. Aber das reicht mir nicht, filmstarts wohl schon. Gags, die man meilenweit vorab riecht (WiFi oder das Football-Tor), Klischees en Masse und ja, wir haben es kapiert: Channing ist der gutaussehende dumme Sportler und Jonah der kluge nette unsportliche Dicke.
Ich finde es peinlich, dass so ein Film so gute Kritiken und Bewertungen bekommt.
Schön, dass es immer mal wieder vorkommt, dass Fortsetzungen besser sind, als Ihre Vorgänger. "22 Jump Street" ist noch besser als "21 Jump Street". Die Story ist durchdachter und es gibt noch mehr Action. Die beiden Cops müssen dieses mal im College ermitteln. Die Sprüche sind der Brüller, besonders von Ice Cube, der auch in Teil 2 wieder mit von der Partie ist. Ich kann der Film wirklich jedem empfehlen. Habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Ab aufs College!
Ein sehr schönes und seltenes Beispiel dafür wie die Erwartungshaltung und das Resultat auseinander klaffen können. Zu Erwarten war nämlich nicht viel: der erste Film war eine launige und kurzweilige Action-Komödie mit stellenweise derbem Comedyanteil, die Fortsetzung sah (auch mit dem Trailer) wie ein relativ exakter Neuaufguß aus. Das wär auch kein schlechter, aber icherlich kein überragender Film gewesen. Das fertige Ergebnis überrascht dann aber total: klar, der Film ist laut, albern und in manchen Momenten pubertär und verfolgt trotz des Handlungsansatzes nicht wirklich eine Krimistory. Dafür ist der Film eine rundunm gelungene Parodie des Action und Buddy Filmgenres und des Actionfilms an sich. Spitzen und Seitenhiebe dieser Art sind von sich aus schonmal gut und ließen sich sicherlich in jedem Film unterbringen, im vorliegenden Fall aber werden diese Running Gags perfekt platziert und funktionieren auch beim wiederaufnehmen. Die Action ist laut, aber nicht in künstlichem Übermaß vorhanden und die Darsteller machen einen Heidenspaß. Ebenso der Gag die Beziehung der beiden Protagonisten wie eine Liebesgeschichte darzustellen. Rundum: alles richtig gemacht, das hätte kaum besser werden können.
Fazit: Launige Actioncomedy und großartige Genreparodie. Ein Heidenspaß!
Die Gagdichte ist nicht ganz so hoch wie in den Genre-Meitserwerken "Hot Fuzz" oder "Tropic Thunder", aber auch "22 Jump Street" bereitet großen Spaß, was hauptsächlich an den Hauptdarstellern, der Action und einigen irrwitzigen Szenen ("Kuss oder Kampf"- oder "Poetry Slam" Szene!) liegt, die die Schema F Storyline sowie einige Längen übertrumpfen.