The First Avenger: Civil War
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 16. Februar 2026
„You have a metal arm? That is AWESOME, dude!“

Der Marvel-Hype ist 2026 langsam aber sicher weg. Zu viele Filme haben nicht überzeugt und enttäuscht. Doch auch damals, in der Hochphase, waren viele der MCU-Filme eher mau. Phase 1 und 2 hatten richtig langweilige und uninspirierte Storys, während der erste „Avengers“-Film oftmals alle Helden im Team mit deutlich mehr Esprit zeigen konnte. 2015 jedoch enttäuschte auch der zweite „Avengers“-Film („Age of Ultron“) und plötzlich war das Vertrauen in Marvel wieder dahin. Das konnte auch „Ant-Man“ (ebenfalls 2015) nicht ändern. Phase 3 musste also vieles richten und das tat sie auch. Sie begann mit einem der wohl besten Marvel-Filme: „Captain America – Civil War“ von 2016. Und ja, ich weigere mich die „deutsche“ Übersetzung („The First Avenger“) zu benutzen! Der dritte Cap-Film versprach eine der ikonischsten Storylines der Comics, zudem gab es die ersten Auftritte von Black Panther und dem neuen Spider-Man. Im Grunde war dies der wahre, nächste Avengers-Film, denn es ging dieses Mal nicht um einen klischeehaften Bösewicht, der die ganze Welt vernichten will, sondern um den Kampf innerhalb der Avengers. Und während viele den Spaß ihres Lebens hatten als die großen Helden gegeneinander kämpften, allen voran Cap und Iron Man, lieferte der Film ein bisher nicht dagewesenes Drama, das bis heute wirklich gut funktioniert. „Civil War“ ist mittlerweile zehn Jahre alt, aber nach wie vor einer der besten Filme im MCU, zumindest für mich.

Die Avengers müssen sich nach den Zwischenfällen in Sokovia („Age Of Ultron“) mit der Tatsache auseinander setzen, dass die Regierung die Selbstjustiz der Superhelden nicht mehr toleriert. Entweder arbeiten die Avengers mit der Regierung oder müssen ihre Organisation aufgeben. Diese Entscheidung spaltet die Truppe, angeführt von Captain America alias Steve Rogers und Iron Man alias Tony Stark. Und dann taucht plötzlich der Winter Soldier wieder auf und tötet offenbar unkontrolliert Menschen...

Zum ersten Mal scheint es wirklich Konsequenzen im MCU zu geben. Die ausartenden Schlachten der Avengers gegen ihre Feinde haben viele zivile Opfer gefordert und das erkennt dieser Film nicht nur an, sondern macht daraus ein zentrales Dilemma. Ein Dilemma, das sich im ersten „Avengers“ und „Age of Ultron“ schon an leicht angedeutet hat. Dass sich Steve Rogers und Tony Stark nicht immer einig sind, war immer klar, doch hier verwandelt sich diese Abneigung endlich in eine waschechte Tragik. Und auch der Rest des Teams bleibt nicht außen vor: Jeder hat seine Position und jede dieser Positionen ist nachvollziehbar.

Dabei fühlen sich alle Figuren so viel echter an als in ihren Solofilmen. Tony Stark ist das Paradebeispiel, denn das hier ist irgendwie auch der wahre dritte „Iron Man“-Film. Selbst Ant-Man ist großartig eingesetzt und hat einen der besten Momente im Film. Und dennoch steht Steve im Zentrum mit seiner Beziehung zu Bucky alias dem Winter Soldier und seiner Freundschaft mit Sam. Die Regie übernahmen zudem wieder die Russo Brüder, die schon „Winter Soldier“ drehten und damit frischen Wind ins MCU brachten. Und auch hier schufen sie einen packenden Superhelden-Thriller, der trotz der humorvollen Momente viele intensive Szenen bietet.

Die Einführung der beiden neuen Helden ist ebenfalls gelungen: T’Challa als Black Panther wird gut in die Hauptgeschichte eingebunden, auch wenn der Grund für seine Motivation im Film etwas lasch inszeniert wurde. Viele waren aber natürlich gespannt auf die neue Interpretation von Spider-Man. Dieser wurde das erste Mal von Tom Holland verkörpert und das wirklich stark. Zum ersten Mal war Spidey ein Kind, das nicht wusste, wo es gerade im Leben steht. Nur Parkers Herz ist am rechten Fleck und motiviert ihn das Kostüm anzulegen. Dabei verzichtet der Film zum Glück auf die dritte Onkel Ben-Storyline und machte in den nächsten Jahren etwas Eigenes daraus. Es war trotzdem kurios nach Tobey Maguire und Andrew Garfield die dritte Version von Spier-Man zu sehen, und das innerhalb von nur 14 Jahren. Holland sollte aber der bis heute erfolgreichste Spidey werden, immerhin kommt ein vierter „Spider-Man“-Film bald in die Kinos, womit Tom Holland von allen drei Peter Parkern die längste Zeit auf der Leinwand verbrachte. Ob er auch der beste Peter Parker/Spider-Man ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich finde nach wie vor Tobey am besten, aber Holland ist definitiv eine sehr sympathische und tolle Neuinterpretation.

Auch der restliche Cast macht seine Sache gut: Sebastian Stan als Bucky gefällt mir und besonders Robert Downey Jr. darf mal wieder etwas mehr von seiner Schauspielkunst zeigen. Erstaunt war ich auch von Daniel Brühl als Antagonist Zemo, der einen sehr intimen Bösewicht abgibt, bevor Marvel seine Figur in „The Falcon and the Winter Soldier“ teilweise ruiniert hat.

Die Action ist wirklich stark, viele beeindruckende Stunts, eindrucksvolle Kampfchoreos und vieles davon ohne viel CGI. Wenn der Film CGI nutzt, ist es nicht immer perfekt, was in späteren Filmen leider noch schlimmer werden sollte… Doch am Ende sieht alles gut aus und wenn die Story mitreißt, verzeihe ich ein paar optische Aussetzer deutlich eher. Im Fokus steht vor allem die Kreativität der Kämpfe, besonders beim großen Flughafen-Battle. Nach wie vor eine der besten Actionszene im MCU, weil nicht nur die Kämpfe gut umgesetzt sind, sondern auch die Figuren mit ihren Motivationen.

Etwas schwach ist leider wieder der Score von Henry Jackman, der mit „Winter Soldier“ schon gezeigt hat, dass er nicht unbedingt der Richtige für den Job ist. Im Film selbst funktioniert seine Musik ganz gut, aber gerade als alleinstehender Soundtrack fällt auf, wie leblos der Score ist. Und gerade ein Aufeinandertreffen der Avengers hatte so viel Potential für die verschiedenen Themen der Charaktere, aber das ist bei Marvel leider schon immer ein Problem gewesen.

Fazit: „Captain America – Civil War“ ist trotzdem der bis dato beste MCU-Film, da es endlich mal um mehr geht als nur um „guter Superheld gegen bösen Bösewicht“. Die Figuren fühlten sich endlich mal nicht nur nach einfachen Superhelden an und auch die Grundstory ist spannend und mitreißend. Selbst das große Marketing (Team Cap Vs Team Iron Man) ergab Sinn und fasste den Konflikt spielend, aber passend um. Dazu kommen starke Action, neue Gesichter und trotzdem gute Pointen. Die Russo-Brüder hatten den Dreh offenbar raus und wurden zurecht angeheuert die beiden finalen „Avengers“-Filme zu drehen!
Maddin
Maddin

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5,0
Veröffentlicht am 21. August 2025
Mit The First Avenger: Civil War (Originaltitel: Captain America: Civil War) gelingt den Russo-Brüdern einer der stärksten und emotional packendsten Filme im Marvel Cinematic Universe. Statt eines klassischen Gut-gegen-Böse-Szenarios steht diesmal ein moralisches Dilemma im Zentrum, das die Avengers selbst entzweit.

Nach einem verheerenden Einsatz wächst der politische Druck auf die Superhelden: Ein Abkommen soll ihre Einsätze regeln und kontrollieren. Während Tony Stark (Robert Downey Jr.) den Vertrag befürwortet, lehnt Steve Rogers alias Captain America (Chris Evans) jede Einschränkung ihrer Handlungsfreiheit ab. Als auch noch der mysteriöse Winter Soldier (Sebastian Stan) ins Spiel kommt, eskaliert der Konflikt und teilt die Helden in zwei Lager.

Der Film überzeugt durch seine Balance aus spektakulärer Action und tiefgehenden Charaktermomenten. Der legendäre Kampf am Flughafen, bei dem auch Neuzugänge wie Black Panther (Chadwick Boseman) und Spider-Man (Tom Holland) glänzen, ist ein visuelles Highlight und gleichzeitig von emotionalem Gewicht. Jeder Schlag hat Konsequenzen, jede Entscheidung reißt Risse in Freundschaften.

Trotz des großen Ensembles wirken die Figuren nicht überladen – jeder bekommt seinen Moment, sei es der stoische Black Panther, die witzige Frische von Spider-Man oder die emotionale Zerrissenheit von Tony und Steve.

Fazit:
The First Avenger: Civil War ist nicht nur ein Superheldenfilm, sondern ein Drama über Vertrauen, Verantwortung und Freundschaft. Mitreißend, vielschichtig und spektakulär – ein Höhepunkt des MCU und Pflichtprogramm für alle Fans.
Julien Schöne
Julien Schöne

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5,0
Veröffentlicht am 8. März 2024
Mit einer der Top 3 Marvel Filme meiner Meinung nach, super Besetzung, krasse Stands und Epische Musik, aber das kennt man auch nicht anders von Marvel. Das krasse ist aber die Handlung und die Story. Um Civil War" ganz zu verstehen, sollte man Captain America - The First Avenger und Captain America 2: The Return Of The First Avenger gesehen haben sowie vielleicht die drei Iron Man teile. Die Story des Films ist überwältigend, die Idee das die Avengers sich untereinander bekämpfen und das Bucky zurückkommt ist grandios. Der Film wurde zu großen teilen in Deutschland gedreht, Daniel Brühl in der Rolle des Bösen macht auch einen guten Job. Ein echt empfehlenswerter Film...
Craftnight405
Craftnight405

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4,5
Veröffentlicht am 17. Mai 2023
In einem kleinen dänischen Dorf lebt der Kindergärtner Lucas (Mads Mikkelsen). Er ist gerade frisch getrennt und hat kaum Kontakt zu seinem Sohn. Im Kindergarten gibt es ein Mädchen namens Klara, welche sich anscheinend in ihn verliebt hat. Dieser erwidert dies nicht und macht ihr klar, dass dies nicht in Ordnung ist. Klara ist enttäuscht und lügt die Direktorin an und erzählt dieser, dass Lucas Ihr seinen Penis gezeigt haben soll. Daraufhin beginnt eine Jagd auf Lucas, was zur Folge hat, dass er gefeuert wird und Probleme hat noch in dem Dorf zu leben und Angst um seine Familie und sich selber haben muss.

Mad Mikkelsen spielt wie in allen seinen Filmen überragend. Er ist sehr sympathisch und man fühlt mit ihm mit. Wir als Zuschauer wissen, dass er unschuldig ist und man hat Mitleid mit ihm, was er alles ertragen muss. Auf der anderen Seite hasst man die anderen Dorfbewohner und auch Klara. Die Reaktionen der Dorfbewohner kann man, trotzdem nachvollziehen, da diese ja Klara glauben und bei solchen Taten der Spott verdient ist. Als Zuschauer gibt es einige Momente, wo man auch nachdenkt, ob er wirklich unschuldig ist oder nicht. Ich hatte beim Schauen das Gefühl, dass er unschuldig ist, aber ab und zu musste ich nachdenken, ob es wirklich so ist. Der Film spielt gut mit der Psyche und man überlegt, ob man alles, was der Film zeigt, auch trauen kann. Es gab viele Momente wo ich sauer war und mir die ganzen Dorfbewohner unsympathisch waren und ich gehofft habe, dass er austickt. Spätestens bei dem Moment, wo sein Hund ermordet wird. Die Jagd ist ein gut inszenierter Film, welcher ein sensibles Thema aufgreift. Hier wird nicht ein Täter positiv dargestellt, sondern es zeigt, wie stark Emotionen Menschen beeinflussen können. Am Anfang des Films zieht der Film sich ein wenig und weist ein paar Schwächen auf.

9,5/10
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 337 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. April 2023
Um einiges besser als die Vorgänger. Finde ich sehr gut und faszinierend. Sehr viele tolle Charaktere und zahlreiche Kämpfe.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. Februar 2022
Mal was anderes, dass die Marvelhelden gegeneinander antreten . Ich finde es aber sehr gut gemacht und umgesetzt.
Ist ein sehr kurzweiliger Film mit sehr viel geballter Marvel Aktion.
Kann man definitiv empfehlen.
PaRaDoX _08
PaRaDoX _08

9 Follower 54 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Ich finde den Film unteranderem gut weil es mal einen Kampf zwischen eigentlich guten Freunden gibt. Und auch das Spider-Man vorkommt find ich cool.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. April 2020
Civil War steigert noch einmal alles was die letzten Abenteuer von Captain America ausgemacht haben. Die Action ist griffig und bombastisch zugleich, dieFallhöhe gerade zum Finale gleicht einer emotionalen Handgranate. Das aufeinandertreffen aller Avengers mit ihren unterschiedlichen moralischen gestaltet sich, trotz einiger humorvollen Ausflügen überraschend ernst für einen Comicblockbuster dieser Größordnung.
Jan F
Jan F

7 Follower 34 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. März 2019
Civil War ist ein wahres Meisterwerk von den Russo Brüdern, die den Zwiespalt der Avengers erzählt. Die Story und die Grunde zum Konflikt zwischen Cap und Iron Man sind genial dargestellt und enthüllen viele ungeahnte Überraschungen und tolle Wendungen. Die neuen Charaktere wie Black Panther und besonders Spider-Man überzeugen vollends und die Kämpfe der Avengers am Flughafen und der Endkampf zwischen Iron Man und Cap sind klasse. Viele Charaktere machen einen klaren Entwicklungsschub nach vorne und man weiß nicht auf welche Seite man sich schlagen soll. Aus Freunden werden Feinden, aus diesem Grund wird dieser Film emotional und dessen Folgen werden noch die nachfolgenden Filme stark beeinflussen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. August 2017
Es gibt wohl kein Wort mehr daß es zur Einleitung bedarf um das Marvelthema zu umreißen: eine große Welt, viele separate Filme und eben ständige Überkreuzungen und fortlaufende Handlungsstränge. So ist dies auch nicht einfach ein Sequel zum letzten Teil von Captain America sondern mehr eine Fortführung des zweiten „Avengers“ Film. Und es ist wie man es erwarten darf: es werden bestehende Handlungsstränge aufgegriffen, stellenweise gelöst und umgehend durch neue ersetzt. Ansonsten ist es einfach die Geschichte eines großen Crashs, eines großen Konflikts innerhalb der Superhelden der im inneren sehr interessant ist: was dürfen Helden, wo sind die Grenzen? Nur daß eben dieser Konflikt zwei Drittel des Films ausmacht bevor er sich in einem fetten Action-Showdown entlädt und sich dann an eine parallel laufende, zweite Handlung anhängt. Leider ist auch insgesamt der Ton düsterer und der Spaßfaktor gebremst. Trotzdem ist dies ein weiteres großes Kapitel einer großen Saga daß allerdings ebenso klar macht: ein Ende ist nicht in Sicht. Daher wird fast nie etwas zur Zufriedenheit gelöst was mehr und mehr ein unzufriedenes Gefühl zurück läßt.

Fazit: Technisch perfektes und spektakuläres Sequel dem aber deutlich der Spaß feht!
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