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2,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2026
Ich wollte den Film gut finden, wollte ich wirklich. Aber ich konnte nicht. Zu behäbig ist die Inszenierung, zu plakativ und billig konstruiert ist diese Vater-Tochter-Beziehung, zu nervig die Performance von Peter Simonischek. Tatsächlich ging er mir schon in der allerersten Szene mit dem Paketboten total auf die Nerven. So lächerlich und so primitiv peinlich, du liebe Zeit, was soll das denn????
Und es wird nicht besser, er stellt sich ja so maximal ungeschickt an, ohne jegliches Gespür für angemessene soziale Interaktion, so als ob er entweder gerade 10 geworden ist oder sein ganzes Leben in der Wildnis ohne menschliche Kontakte zugebracht hat. Dadurch bekommt das Ganze einen peinlichen Beigeschmack einer Karikatur, die so komplett aus dem Film gefallen ist. Das hat bei mir einfach so gar nicht funktioniert. Und dadurch ist natürlich auch der ganze Film komplett abgestürzt, obwohl ich Sandra Hüller gerne zugeschaut habe. Sie hat ihre Rolle zumindest glaubwürdig gespielt, ihr hab ich das jederzeit abgenommen. Aber das reicht dann auch nicht, dieser ganze Bums läuft dann auch noch so ewig lange, zweieinhalb Stunden, meine Güte!
FAZIT: Ein nerviger und superpeinlicher Darsteller ruiniert zusammen mit einem selten dämlichen Drehbuch den ganzen Film. Da kann selbst Sandra Hüller nix mehr retten. Die zweieinhalb Stunden hätte ich mir gerne erspart.
Ich kann die negative Kritik nicht verstehen. Der Film ist einfach unglaublich gut (gemacht). Mir fehlen sogar ein bisschen die Worte. Und die Schauspielerin Sandra Hüller (und der Rest) ist so stark überzeugend. Die Stimmungen in dem Film sind so real, dass es wirklich manchmal weh tut.
Ein halber Stern abgezogen weil -meine persönliche Ansicht- mir das Ende "zu wenig" war. Da spricht aber mein Herz aus mir. Es hätte sich mehr Liebe, mehr Info's oder einen niemals endenden Film gewünscht an dieser Stelle.
Ich habe mich manchmal in der Beziehung zu meinem Vater wiedergefunden. Ich habe das Gefühl, meinem Vater durch den Film selbst etwas näher gekommen zu sein. Der Film hat mich sehr berührt. Vor allem durch die Nähe zum realen Leben und die unfassbare Schauspielkunst, den Mut und die Ehrlichkeit. Genial!
*Toni Erdmann* spielte sich mit einem Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit in die Herzen unzähliger Filmkritiker. So räumte die sensationell gespielte Tragikomödie um einen Vater, der die Nähe zu seiner Tochter sucht, beim Europäischen Filmpreis fünffach ab und war für den Auslandsoscar nominiert.
Ein Bestseller aller Zeiten. Ein must to ve* in deiner Filmsammlung. Absolut aktuell, und brillant in jeder Hinsicht, eines familieren Exposé und des geschäftlichen Vorankommen der heutigen Gesellschaft. Ein absoluter Schatz der lntellektuellen und der säkularen, profanen, existentiellen Liebe Darstellung. ♥️ Ein Bibel zum nie mehr satt werden.
Wir haben mal die These aufgestellt, gehe nie in einen Film, der für einen Preis/Oscar nomminiert ist. Und tatsächlich, Toni Erdmann ist ein echter Rohrkrepierer! Soll es nun ein Drama sein oder eine Komödie, man weiss es nicht. Nur Eines ist garantiert, Langeweile bis zum abwinken. Gähn!!! Schon die ganzen Dialoge wirken gekrampft und zäh. Wir haben echt gestaunt, dass sich Peter Simonischek für so eine Kröte verheizen lässt. Genauso wenig kann hier Sandra Hüller noch etwas retten. Fazit: Sechs setzen!
Bin froh, das ich für den Film keinen Kino-eintritt sondern "nur" die Zwangsgebühren berappen musste Wie kann man mit so einem unterirdischen Machwerk nur irgendeinen Preis gewinnen. Da war " Honig im Kopf" um Längen besser. Die Figuren sind Holzschnittartig, die Dialoge ohne Pfiff. (Eberhofer Krimis sind da genial) Sollen die akzentreichen einfach-Englisch Einlagen irgendwie weltläufig wirken? Der Film zündet nie und bleibt auf Schülertheater Niveau. Gags aus der Klamottenkiste - Gesamturteil: gruselig schlecht. Meine Empfehlung: In China essen sie Hunde - grandiose Unterhaltung.
Ich habe mich durch den gesamten Film durchgequält. Dachte eben, bei einem so hoch-gejubelten Stück müssen noch was kommen, was die Auszeichnung rechtfertigt. Simple Idee, nicht gut umgesetzt. Viel zu lang. Kameraführung und Kontraste miserabel. Debile Umsetzung eines sich für humorvoll haltenden Vaters. Wer will so ein Vater-Tochter-Desaster sehen? Im Vorspann wird davor gewarnt, Kinder und Jugendliche die Sex-Szenen sehen zu lassen. Es gab schon Schlimmeres, wovor nicht gewarnt wurde, allerdings kaum Widerwärtigeres. Es gehört in keiner Weise zur notwendigen Dramaturgie, solche Sexualpraktiken öffentlich zu machen. Maren Ade hat ganz offensichtlich einige Kindheits-Traumata noch nicht verarbeitet und sollte sich therapeutischer Hilfe bedienen, anstelle ein Publikum auf ihr Niveau ziehen zu wollen. Und das auch noch in epischer Länge.
Es handelt sich um einen schönen Film mit einer bewegenden Botschaft. Die Umsetzung (Regie, Kamera und Licht) ist gut. Die Darsteller sind – allen voran Peter Simonischek – gut bis sehr gut. Das Drehbuch überzeugt, hat aber auch einige Längen. Man geht mit einem guten Gefühl aus dem Kino, aber dass es sich um ein Meisterwerk handelt, empfand ich eher nicht. Mehr ein netter Film für einen schönen Abend, den ich jetzt aber nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss.
Desaströse Groteske. Auch wenn die Szenen noch so sehr ins Surreale gezogen werden, stets weiß der Zuschauer genau, was er zu fühlen hat. Maren Ade nimmt den Zuschauer an die Hand, und sagt einem, wann man empört zu sein hat, ob der offensichtlichen Idiotie. Die Regisseurin versetzt mit ihrem pubertären "Sehen Sie, das soll provozierend sein" den Zuschauer in die absolute Langeweile, nur um ihm dann vorzugaukeln, dass an dieser Langeweile irgendetwas künstlerisches sein soll. Dieses öde Verfahren scheint zum Aussterben absolut unfähig zu sein, und erfreut sich zudem immer noch Beliebtheit bei Kritkern. Insgesamt ist "Toni Erdmann" mit seiner herablassend-didaktischen Konzeptkunst-Atmosphäre danna auch recht konservativ-risikoarmes 20:15-Fernsehen: nie wird dem Zuschauer die Freiheit gegeben, selbst nachzudenken, selbst zu interpretieren, sich in die Figuren zu versetzen.. Jede Szene dient als Exposition für die verkorkste Philosophie der Regisseurin. Jede Figur als Schablone, jede Handlungswendung als Vorwand.
Oh Shit, wieso hat Gott mir den Fluch auferlegt immer die größten Scheiß-Filme zu entdecken. Dieser Film ist die Absolution von Niveaulosigkeit und Banalität. Sogar der Film "Who killed captain Alex" aus Uganda mit einem Budget von 200 US-Dollar hat mich mehr unterhalten. Als ob Maren Ade nicht schon genug unverdiente Preise gewonnen hätte, sieht sie ihren Film auch noch als Oscar-preiswert. Dieser Film verdient sein eigenes Genre, ausgezeichnet durch einen Humor auf dem Level eines Eisblockes und Charaktertiefen einer Wurst. Keine Ahnung wieso die Schule auch immer diese Filme zeigen muss.