Auch ein Jahr nach dem Super-Taifun Haiyan stehen die Bewohner der philippinischen Stadt Tacloban immer noch unter Schock. Die tapfere Bebeth (Nora Aunor) versucht ihr Leben inmitten des Chaos der Verwüstung neu zu ordnen.
3,5
gut
Taklub
Von Carsten Baumgardt
Wenn irgendwo auf dem Erdball ein armes Land von einer großen Naturkatastrophe heimgesucht wird, dann hält die Welt für einen Augenblick der Empathie den Atem an - und geht nach großen Schlagzeilen, diversen Sondersendungen und Spendenaufrufen bald zur Tagesordnung über. Der philippinische Autorenfilmer Brillante Mendoza („Kinatay“, „Lola“) zeigt in seinem packend-realistischen Drama „Taklub“, das bei den Filmfestspielen in Cannes 2015 in der Sektion Un certain regard uraufgeführt wurde, die andere Seite der Nachrichtenmedaille: Er nimmt die Perspektive der Opfer ein, die mit den Folgen des Unglücks leben müssen, auch wenn die westlichen Medien längst abgezogen sind. Einen nach gewöhnlichen dramaturgischen Regeln arrangierten Handlungsfaden hat der mit bedachter Beiläufigkeit erzählte „Taklub“ dabei kaum. Mendoza folgt lose der tapferen Bebeth (Nora Aunor), die durch den Super-Taifun Ha
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Produktionsland
Philippinen
Verleiher
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Produktionsjahr
2015
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Filipino
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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