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Christian Alexander Z.
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4,5
Veröffentlicht am 15. August 2025
Startet etwas sehr unübersichtlich. Kamaraführung und Musik sind sofort positiv einnehmend. Man glaubt einen David Lynch Film zu sehen. Das ist zwar von der Idee her wenig originell, ist aber hervorragend umgesetzt und macht dementsprechend sehr viel Spaß!
Ein total verwirrender Film. Die Handlung ist unterirdisch blöd. Man sucht immer einen Zusammenhang. Der Hauptdarsteller bewegte sich wie ein gestörter, kaputter Alkoholiker durch die Szenen. Ich ärgerte mich, dass ich den Film nicht schon nach ein paar Minuten ausgeschaltet habe.
Wer meint, hier sei der Name Programm, wird absolut kalt erwischt. Konnte man bei Alejandro González Iñáritu's "Biutiful" aufgrund der Rechtschreibung, immer noch vage erahnen, dass man böse überrascht wird, so gibt hier allenfalls die Produktionsfirma "Why Not Films" einen winzigen Fingerzeig, auf das, was auf einen zukommen könnte. Bei Lynne Ramsey's Drama-Thriller gibt es nichts zu lachen, nichts zum Wohlfühlen, zu keiner Sekunde. Joe (Joaquin Phoenix), ehemaliger Kriegsveteran und FBI-Agent ist eine wandelnde posttraumatische Belastungsstörung, verdient seine Brötchen mit der äußerst kompromisslosen Befreiung minderjähriger Mädchen aus dem organisierten Menschenhandel. Er nutzt keine Waffen mit Schalldämpfer, ihm genügt ein Hammer und eine Rolle Tape aus dem Baumarkt. Hat er einen Job erledigt, entsorgt er seine Hilfsmittel und widmet sich liebevoll seiner verwirrten Mutter. Kamera und Schnitt sind dabei absolut bemerkenswert. Sie unterstreichen den tiefen Abstieg in menschliche Abgründe. Der verstörende Score von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood würde das Gesamtpaket schon komplettieren, wäre da nicht noch dieser herausragende Schauspieler, Joaquin Phoenix. Wenn irgendein Film eine Referenz für die Besetzung, einer anderen sehr gestörten Filmfigur (Joker) darstellt, dann wohl dieser. Das Finale fand ich schlichtweg herausragend! Absolute Empfehlung für Arthouse-Fans only! Über die Zeile von Chef-Redakteur Christoph Petersen, dass es ein "Taken 4" unter der Regie von Jim Jarmusch sein könnte, habe ich sehr gelacht. Sehr treffend!!!
Ein sehr langweiliger Fillm. Man wartet auf den wirklichen Beginn des Films und dann läuft plötzlich schon der Abspann. Der Protagonist, der völlig unaufgeregt seine Dinge erledigt, ist einfach nur ödde.
Das waren definitiv verschwendete 90 Minuten. Danke an Filmstarts für die fehlleitende Kritik. Normalerweise kann ich mich schon auf eure Bewertungen verlassen, diese mal aber nicht!
Ein solider Thriller mit und beeindruckenden Bildern und einem Joaquin Phoenix, der seine Traumata nicht bewältigen kann. Die gebrochene Figur des Auftragsmörders bleibt aber ohne tiefere Substanz, der Film ohne einen überzeugenden Drehbucheinfall und mit einigen Stolpersteinen (ein Auftragsmörder, der einen Hammer als adäquates Handwerkszeug begreift, nun ja?). Auch die Figuren im Hintergrund (Senator/Vater?) bleiben unausgegoren.
Ja ganz tolle Kunst. Toll gezeichnete Hauptfigur die psychisch total am Ende ist. Nur leider bleibt bei aller Kunst und Besessenheit auf diese Details nicht mehr viel Film übrig.Null Inhalt, null Spannung. Ein Film lebt doch nicht nur von der Stimmung?? Zumal diese durchgehend depressiv ist. Schade um die Zeit!!!
Joaquin Phoenix als traumatisierter Einzelkämpfer der entführte Kinder freikloppt – das klang in der Tat nach ein wenig mehr routinierter Action mit Thrillereinlagen. Der Film fällt jedoch fast unter den Oberbegriff Kunstfilm: es geht weniger um die geschehenen Handlungen, nur um die darin feststeckenden Figuren, d.h die Action wird mitunter nicht mal richtig gezeigt. Der Fokus liegt auf einem großartigen, seelisch zermürbten Phoenix und der fast traumartigen Sicht darauf wie er in eine politische Intrige gerät. Dabei wird wenig gesprochen, viel gemordet und insgesamt wird mit Musik und anderen Elementen eine unfassbare Atmosphäre der Schwere und des Schmerzes erzeugt. Sicherlich kein leicht verdaulicher Titel und sicehrlich nichts was man so nebenbei guckt.
Fazit: Brutales, verstörendes Drama mit Thrillerhandlung, stellenweise aber fast kunstvoller Inszenierung!