Dokumentarfilm von Kathrin Krottenthaler und Frieder Schlaich über die von Regisseur und Künstler Christoph Schlingensief im Wahlkampfjahr 1998 gegründete Protestpartei Chance 2000, die als Teil seines Theatergroßprojekts gleichen Namens fungierte, das er in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne realisierte. Diese Partei sollte eine Chance für Arbeitslose und andere von der Gesellschaft Ausgestoßene bieten und fiel durch außergewöhnliche Aktionen auf, die in der Performance „Wahldebakel ’98“ gipfelten. „Chance 2000 - Abschied von Deutschland“ wurde aus mehr als 100 Stunden Archivmaterial von Sibylle Dahrendorf, Christoph Schlingensief, Alex Grasseck, Stefan Corinth und Erhard Ertel zusammengeschnitten.
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