Joker
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4,1
781 Wertungen

135 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. Oktober 2019
Jeder, der den Joker aus den Batman-Filmen und Comics kennt, weiß, dass der Joker keine gute Vergangenheit hat und mindestens unter einer psychischen Störung leidet. "Joker" zeigt dem Zuschauer nun auch wie und warum. Joaquin Phoenix' Verkörperung des Bösewichts ist brilliant und gibt zu verstehen, wie es sich anfühlt in der Gesellschaft von niemandem akzeptiert zu werden. Jeder der anders ist als alle anderen ist auch automatisch ein Aussätziger. Darum ist es nicht verwunderlich, dass Arthur Fleck zum Joker wird und zu einem Symbol der Rebellion. Der Film spielt zwar in den 1980er Jahren, könnte aber genau so gut in unserer heutigen Zeit stattfinden. Jeder der die Gewalt und Action aus den Batman-Filmen erwartet, bekommt sie auch, nur in einer so nüchternen und offensiven Art und Weise, dass es verständlich ist, wenn Kinobesucher den Saal verlassen oder eine schlechte Kritik hinterlassen. Die nackte Wahrheit ist oftmals schwerer zu verkraften, als das ganze Rumgeballer und oberflächliche Gerede. Die Batman-Reihe ist eine Klasse für sich, genauso wie der "Joker". Man sollte beides nicht miteinander vergleichen, denn außer dem chronologischen Aspekt gibt es keinerlei Parallelen. Auch die "Beziehung" zwischen Bruce Wayne und Arthur Fleck wird verständlicher und es lässt sich leichter nachzuvollziehen, warum der Joker es so sehr auf Batman abgesehen hat.
Todd Phillips verdient ein großes Lob, genauso wie Joaquin Phoenix, der "Joker" ist ein Meisterwerk.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2019
Todd Philips hat mit diesem Film ein abgrundtiefes Meisterwerk geschaffen. Abgründiger kann man einen Charakter kaum zeichnen.
Die Story pendelt zwischen Realität und Fiktion, Traurigkeit und Wahnsinn.
Ein Joaquin Phoenix (kaum wiederzuerkennen), der sein gesametes Repertoire an Dramatik aufbietet, welches zwischen Ballett und dem absoluten Wahnsinn zu finden ist.
Wer ein amoklaufenderm Clown erwartet wird hier alledings nicht bedient. Wer den Trip in die Hölle des seins sucht, schon.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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4,5
Veröffentlicht am 17. Oktober 2019
DAS LACHEN, DAS IM HALSE STECKT

Lachen ist die beste Medizin, ist Arbeit für den Körper (mehr als 100 Muskeln sind daran beteiligt, von der Gesichts- bis zur Zwerchfellmuskulatur – alle Achtung!) und Balsam für die Seele. Mit Lachyoga lassen sich Depressionen oder andere seelische Erkrankungen mildern, was aber wissenschaftlich noch nicht ganz zu beweisen war. Aber Lachen muss doch vom Herzen kommen, oder nicht? Muss empfunden werden. Arthur Fleck empfindet es nicht. Der Mann, der später mal die Nemesis für Batman werden soll, ist, so könnte man sagen, am Lachen erkrankt. Eine neurologische Störung vermutlich, doch so gut kommt das fehlplatzierte Gelächter nicht wirklich an, nicht in der Gesellschaft, und nicht in Situationen, wo es eigentlich um Leben und Tod geht. Lachen wird dabei so richtig ungesund. Und hinterlässt den Beigeschmack des Irrsinns. Todd Phillips, Macher der Hangover-Filmreihe (wer hätte das gedacht!?) wechselt also von derben Lachnummern zum Lachen als Bürde und Anfall, der den Atem raubt. Sein Joker ist ein Film über die Be Happy-Insistenz des Lachens, so gellend wie bei Edgar Allan Poe oder so fratzenhaft wie bei Victor Hugos lachendem Mann. Über den karitativen Mehrwert von Cliniclowns und der subjektiven Auslegung von Humor. Tod Phillips hat zwar die Seiten gewechselt, aber es sind immer noch die Seiten der selben Medaille. Dabei gerät Joker nicht nur zur Kehrseite der Komödie, sondern auch zur Kehrseite des DC-Universums. Arthur Fleck bezeichnet sein Leben irgendwann nicht mehr als Tragödie, sondern als Komödie. Und seine Witze, die würde ohnehin keiner verstehen. Ist also Joker eine Komödie? Ist Humor nicht sowieso das schwierigste Werkzeug der Unterhaltung, und derselbe Witz sowohl gut als auch schlecht, je nachdem wen man fragt? Diese Grauzone scheint so nebulös zu sein wie das „patscherte“ Leben dieser geschundenen, traumatisierten Kreatur, die in ihrer aussichtslosen Existenz das Schlimmste noch verdrängt hat. Wen würde es da nicht den Boden unter den Füßen wegreißen? Arthur Fleck wird irgendwann schwerelos, weil er nichts mehr zu verlieren hat. Das ist, trotz aller Bemühungen, witzig zu sein, ein Kreuzweg in eine alternative, archaische Freiheit, die sich allen Paradigmen einer geordneten Gesellschaft widersetzt.

Weiterlesen auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/10/17/joker/
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2019
Unglaublich düsterer und dichter Film. Man schaut einer gescheiterten Existenz beim ausbrechen zu.
Grandios!
Wer Actionkino oder seichte Unterhaltung sucht ist hier allerdings falsch.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2019
Der ist echt so gut!! Sehr gut umgesetzt es gab Szenen die sich gezogen hatten aber das musste Sein um einfach sein Leben besser zu verstehen und mitzufühlen
Sowas ist eigentlich garnicht mein Fall aber bin so überwältigt von dem Film wow
Trotz schlechter Kritik ich würde den immer wieder gucken
Roger T
Roger T

4 Follower 25 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2019
Ein emotional ungemein packender Film mit einem Joachim Phoenix, dessen schauspielerische Leistung hier einfach einzigartig ist - eindeutig oskar-reif.
Er erzählt die Geschichte einer gequälten Kreatur, die irgendwann nicht mehr anders kann, als die Gewalt, die ihr angetan wurde, wieder nach außen zurück zu geben. Diesen Prozess mitzuerleben ist ein packendes und schmerzliches Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Unvergessen die Szene, in der der Joker auf der Haube eines Autos steht als der König der Gedemütigten und Entrechteten.
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 15. Oktober 2019
Der berühmteste Gegenspieler von Batman hat einen eigenen Film bekommen. Dieser erzählt wie der Joker eben zum Joker wurde. Der Streifen kann durchaus als kontrovers angesehen werden. Er gibt wirklich zu reden. Joaquin Phoenix ist der mittlerweile schon 4. Darsteller, der den DC Schurke spielt, wenn ich micht nicht irre. Auf jeden Fall ist sein Schauspiel Oscar würdig. Er spielt ihn wieder anders als zum Beispiel Heath Ledger. Vielleicht kommt er nicht ganz an Ledgers Joker heran, finde er macht trotzdem einen sehr guten Job. Todd Phillips (Hangover 1-3) führte Regie. Schade, dass Martin Scorsese abgesprungen ist. Das wäre sicher ein guter Film geworden. Er hat viele Elemente eines Scorseses Streifen, dennoch zeigte Phillips wenig mut Themen richtig anzusprechen oder darauf einzugehen. Das ist sehr schade. Trotzdem ist der Streifen sehr sehenswert. Unter anderem wegen dem Auftritt von Robert de Niro, der eigentlich (fast) jeden Film hochziehen kann.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2019
Habe den Film gesehen und finde ,dass er die Entstehung des Jokers brilliant umsetzt .Ich finde ihn wahnsinnig toll und finde nicht dass er Gewalt glorifiziert sie erklärt nur warum sie entstehen kann und ich finde es hier absolut nachvollziehbar warum manche mit so einem Background irgendwann durchdrehen aber seht selbst ich möchte nicht zu viel verraten.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2019
Was soll man großartig über diesen Film schreiben?
Nur eins: Dieser Film ist ein Meisterwerk. Punkt.
Liboki
Liboki

4 Follower 26 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 15. Oktober 2019
Das mein Robert de Niro Leinwand-Star sich dafür hergab macht mich genauso krank,
wie die Tatsache das Millionen von Besucher dieses emotional schwaches
Drama-Theaterbühnenstück sich dazu reinziehen lassen.
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