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No Use For A Name
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4,5
Veröffentlicht am 27. Juni 2026
Allein die Anfangssequenz ist schon supercool und gibt dann auch gleich vor, wie die nächsten 1 1/2 Stunden ablaufen. In einer genialen Abfolge von Windows-Bildern wird innerhalb von nur wenigen Minuten die Lebensgeschichte von Margot von der Geburt bis zu ihrem Eintritt in die High School erzählt. Ohne gesprochene Worte wird dort sehr genial und clever auch der tragische Krebstod ihrer Mutter eingewoben.
Im Folgenden entspinnt sich ein spannender Thriller mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen. Leider habe ich im Vorfeld die Kommentare hier gelesen, wodurch mir das Ende gespoilert wurde (Kommis ohne Spoilerwarnung sind echt Kacke!) und die Spannung in den letzten 30 Minuten etwas raus war – schade. Aber wenn man das Ende nicht kennt, wird es da nochmal so richtig heftig dramatisch!
Der Witz an „Searching“ ist eben, dass wir die komplette (!) Handlung lediglich über die Windows-Oberfläche eines Laptops gezeigt bekommen (sog. Desktop-Film). Das hat „Unknown User“ von Levan Gabriadze fürs Horrorgenre vorgemacht (ein Film, den ich sehr mag!), jetzt zeigt uns Aneesh Chaganty sehr überzeugend wie das fürs Thriller-Genre auch geht. Stark! Die Schnipsel aus Facebook, Twitter, Emails, Videos, usw. hinwirft, sind originell und abwechslungsreich, es wird nie langweilig und auch nicht redundant, das ist schon sehr cool gemacht! Erwähnenswert ist noch die Performance von John Cho, der hier sehr authentisch und emotional berührend den besorgten Vater spielt – toll!
FAZIT: Man muss schon mit dem besonderen Setting eines Desktop-Films zurechtkommen, sonst würde man schnell genervt oder gelangweilt werden. Wer sich aber darauf einlassen kann, bekommt einen hervorragenden und wirklich spannenden Thriller präsentiert, der einige unerwartete und auch aufregende Wendungen bereithält. (Mit der genannten Einschränkung) unbedingt sehenswert!
Die Story an sich mit all ihren (nicht immer glaubwürdigen) Twists ist ja nicht schlecht, durchaus spannend, und ich vergönne dem sympathischen Gespann Vater-Tochter das überraschende Happy End. Aber die ständige Desktop-Optik, die man in ihrer raschen Abfolge nur sehr schlecht sehen bzw. lesen kann, nervt mich arg, ich befürchte, davon Augenkrebs oder einen Gehirntumor zu bekommen;) Außerdem kann ich die Sklaverei der asozialen Medien sowieso nicht leiden, ich selbst verwende Laptop und schon gar Smartphone nur dort, wo es wirklich alternativlos ist...
Den Film heute auf Netflix gesehen, mal etwas ganz anderes vom visuellen her. Vieles wird aus der Sicht des Vaters gezeigt,eben wie er rechachiert aus der Ego Perspektive. Man sieht viele Chatverläufe,Suchvorgänge und Social Media Aktivitäten. Der Film selbst ist ein Krimi/Drama mit einem unerwarteten Ende.. Die Laufzeit passt genau,so bleibt der Film über die gesamtem 100 Minuten spannend. [spoiler][/spoiler] [spoiler]Das Ende ist absolut emotional,und man fühlt richtig mit Mr.Kim mit,da er ja sschon seine Frau verloren hat.spoiler: [/spoiler]
Klingt wenig originell, wie Regisseur Aneesh Chaganty sein Langfilm-Debüt erzählt, ist es aber. Bei *Searching* handelt es sich nämlich um einen Desktop-Film, alle optischen Infos kommen von Computerscreens, Handyvideos, Fotos, Videotelefonaten, Überwachungskameras, TV-Schirmen oder ähnlichem. Was den immer neuen Wendungen der Handlung einen besonderen Touch verleiht.
Eine nette Idee, die auch gut umgesetzt ist und auch im Kern eine interessante und ernste Botschaft hat, aber dennoch manchmal etwas zu konstruiert ist und ein paar längen hat. Aber es freut mich John Cho in einer solchen Rolle zu sehen und in mal groß aufspielen zu sehen.
Thriller zum Mitlesen. Mag für die Chat-Generation passend sein, aber virtuelle Bildschirmdramen sind nicht das, was ich von einem "Thriller" erwarte. Das war alles ziemlich lau und irgend wie künstlich und unpassend. Entweder Film oder Buch, aber bitte kein "abgefilmtes Buch".
"Searching" ist eine meiner größten Empfehlungen. In letzter Zeit werden schon weniger gute Filme produziert. Hier ist endlich mal wieder ein spannender Krimifilm der modernen Art. Vorab sollte man schon wissen, dass dieser Film ausschlieslich in einem Desktop spielt, sprich entweder auf einem PC Bildschirm oder auf einen anderen Bildschirm. Klingt schwer umzusetzen, ist es wahrscheinlich auch, aber wurde einfach hier sehr gut gemacht. Der Film ist spannend von der 1. bis zur letzten Sekunde und ich kann ihn euch nur sehr gut empfehlen.
Ein klasse Film! Ich hab gedacht, ich säße an meinem eigenen Computer, so authentisch war das, nicht zuletzt, weil zum Glück alles auf dem Bildschirm in deutscher Sprache umgesetzt wurde. Das Ende war recht überraschend, zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Schauspielerische Glanzleistungen muss man nicht erwarten, aber das gab der Film auch gar nicht her und war auch nicht wichtig. Das Thema nicht neu, aber innovativ umgesetzt.