The Zone Of Interest
Durchschnitts-Wertung
3,5
180 Wertungen

46 User-Kritiken

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Cora Ho
Cora Ho

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1,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2026
Das ist kein Film, das ist eine Aneinanderreihung filmischer bzw künstlerischer Möglichkeiten. Mit geschichtlichem Hintergrund. Böse. Auschwitz wird hier sprichwörtlich von der anderen Seite gezeigt, absurd und krank. Der Film ist düster von seiner Idee und düster in der Aufmachung. Die meisten Szenen spielen in dunklen Fluren und Gängen, man spielt mit Licht und Schatten. Um die Menschen in diesem Film geht es nicht wirklich; die sind zwar da, sie tun alle etwas, aber das ist immer sekundär. Ja, die Geräuschkulisse hat den Fokus auf Auschwitz gerichtet, da sprechen die Töne eine eigene Sprache, ansonsten ist ein Großteil überhaupt nicht zu verstehen, immer zu weit weg, die Protagonisten sind eben nie der Mittelpunkt, was auch durch die merkwürdige Kameraführung betont wird. Kurz gesagt: kein schöner Film, keine Botschaft, die man nicht schon kennt, lediglich eine andere Perspektive, nicht sehenswert. Viel Wind um nichts Neues und ohne Tiefgang.
christian bangert
christian bangert

1 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 21. November 2025
Der Film ist absolut überragend und kaum zu ertragen.
Leider missverstehen einige "Kritiker" hier komplett die Botschaft. Besonders unangenehm ist es, wenn hier einige ihren Unmut über vermeintlich antiquierte Botschaften des Films äußern.
Ein paar User versteigen sich sogar komplett und nehmen den Film zum Anlass, über Muslime in Deutschland zu wettern und zu behaupten, die Muslime wären die Hauptgefahr für Juden in Deutschland und nicht etwa die zunehmend offener agitierenden Rechtsradikalen.
Erstens ist das kompletter Unsinn. Nach wie vor gehen die allermeisten Gewalttaten gegen Juden von rechtsextremen Eingeborenen aus, die Zahl hat in den letzten Jahr sogar zugenommen. Klar sollte man auch muslimische Radikale im Blick haben. Aber diesen Film herzunehmen und rumzunölen, dass die Botschaft überhaupt nicht mehr "zeitgemäß" wäre, ist nicht nur falsch, sondern schäbig. Zudem verstehen diese Leute die Botschaft des Films falsch.
Es geht nicht (nur) darum, die Erinnerung an die grausamen Verbrechen hochzuhalten, (was, wie die Gegenwart leider zeigt, nach wie vor wichtig ist,) sondern es geht in dem Film in erster Linie darum, wie Täter und Mitläufer es schaffen, Strukturen und Denkmuster des unfassbar Grausamen nicht nur zu ignorieren, sondern sich aktiv daran zu beteiligen und ihr eigenes Privatleben von diesem verbrecherischen Treiben zu dissoziieren.
Ein weiteres, in den Kritiken oft durchscheinendes Missverständnis beruht auf der Vorstellung, Filme hätten nur eine Existenzberechtigung, wenn sie "unterhaltsam" wären, mindestens durch ihre äußere Handlung. So eine Haltung kann man haben, wirkt aber arg antiquiert; zum Popkornessen ist dieser Film jedenfalls nicht geeignet.
Ingo Kessler
Ingo Kessler

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1,0
Veröffentlicht am 18. Oktober 2025
Die Grundidee, harmonsiches Familienleben neben der puren Perversion menschlicher Abgründe darzustellen, klang sehr ansprechend und machte mich neugierig.

Vorurteilsfrei und neutral rangegangen an den Film. Die minutenlange blackscreen am Anfang wirkte in den ersten Sekunden passend dramatisch und würdevoll, bis sie nach der dritten Minute absurd wurde.

Es folgten scheinbar beiläufig in camcoder-Manier gefilmte Szenen eines belanglosen Alltags mit anstrengend schmechter Akustik.
Aber mal abwarten.... geben wir ihm eine Chance....
Keine Handlung zeichnete sich ab, kein roter Faden, keine Schauspieler, die mich "abgeholt" hätten.
Aber mal abwarten...
Ab und zu ein paar dumpfe Schüsse, ab und zu ein rauchenden Kamin.
Es wird nicht das Grauen dargestellt, sondern eine Familie in ihrem mehr als langweiligen Alltag.

Die Grundidee war so interessant... Schade, dass man dermaßen übertreiben musste im Wusch danach, einen Film komplett anders aufzubauen und möglichst künstlerisch ganz "wertvoll" zu sein....
Das hat meiner Meinung nach die ganz große Chance einer tollen Idee eines Themas komplett verspielt.
Was für Pfeifenraucher, die gerne die Stirn in Falten legen und mit geneigtem Kopf auf dem Brillenbügel nagen, aber für mich künstlerisch überzogen langweilig.
Besagte Peronen würden mich mit Sicherheit als zu wenig intellektuell bezeichnen.....
... der Wolf, das Lamm.... HURZ !
Thomas Bonkowski
Thomas Bonkowski

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1,5
Veröffentlicht am 5. Oktober 2025
War echt gespannt auf den Film - der die andere Seite eines Lagers zeigt - nämlich das Leben im Haus des lagerkommandanten - gute darstellerische Leistung aber sehr langsatmig
rocco weck
rocco weck

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
Miserabler Film, unrealistisch, übertrieben, niemals dagewesene Handlungen, schlecht dargestellt. Grotten schlechte Propaganda.
Torsten D
Torsten D

1 Follower 15 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 20. Februar 2025
„The Zone of Interest“ ist ein Film, der mit seiner Prämisse hohe Erwartungen weckt, diese aber nicht erfüllen kann. Die Idee, den Alltag einer Familie direkt neben einem Konzentrationslager darzustellen, birgt enormes erzählerisches Potenzial, doch die Umsetzung bleibt hinter dieser Herausforderung zurück. Statt emotionaler Tiefe oder aufrüttelnder Intensität bietet der Film vor allem Distanziertheit und monotone Erzählstrukturen, die es schwer machen, sich auf das Geschehen einzulassen.

Das Hauptproblem liegt in der kühlen und beinahe unnahbaren Inszenierung. Die statischen Bilder und der Fokus auf scheinbar banale Alltagsszenen erzeugen keine Spannung, sondern Langeweile. Statt die Grausamkeit des Holocausts spürbar zu machen, bleibt der Film auf der Oberfläche und schafft es nicht, die innere Zerrissenheit der Figuren oder die moralische Abgründigkeit ihrer Situation greifbar zu machen.

Auch die Charaktere wirken leblos und eindimensional. Es fehlt an psychologischer Tiefe und emotionaler Komplexität, die notwendig wären, um ihre Lebenswelt nachvollziehbar und erschütternd darzustellen. Dadurch bleibt die Geschichte unberührt und hinterlässt keinen nachhaltigen Eindruck.

Am Ende wirkt „The Zone of Interest“ mehr wie ein experimentelles Kunstprojekt als wie ein packendes Filmerlebnis. Trotz des brisanten Themas gelingt es dem Film nicht, eine emotionale Verbindung herzustellen oder die Zuschauer wirklich zu bewegen. Was bleibt, ist eine sterile und enttäuschende Auseinandersetzung mit einem der schrecklichsten Kapitel der Geschichte.
Krteddy
Krteddy

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0,5
Veröffentlicht am 2. November 2024
“The Zone of Interest” ist ein Film, der viele Kritiker beeindruckt, doch ich konnte dem Hype leider nicht zustimmen. Zwar ist das Konzept – der Alltag einer Familie direkt neben einem Konzentrationslager – zweifellos provokant und regt zum Nachdenken an. Doch die Umsetzung ließ bei mir ein Gefühl der Kälte und Distanz zurück, das mich über weite Strecken einfach nicht packen konnte. Die Entscheidung, den Film so emotionslos und distanziert zu gestalten, ist mutig, aber zugleich problematisch: Der Zuschauer bleibt oft außen vor und wird kaum in das Geschehen hineingezogen.

Die minimalistische Erzählweise und die statische Kamera haben zwar einen ästhetischen Reiz, doch in diesem Fall sorgte sie für einen zähen, beinahe langweiligen Rhythmus. Szenen, die scheinbar Alltag zeigen, wiederholen sich bis zur Monotonie und schaffen es nicht, die Spannung oder Intensität, die das Thema verdient, wirklich zu transportieren. Anstatt den Schrecken greifbar zu machen, fühlt sich der Film beinahe steril und emotional unnahbar an.

Was am meisten enttäuscht, ist die fehlende Tiefe der Charaktere. Die Figuren bleiben blass und unnahbar; sie wirken mehr wie Objekte in einem Kunstprojekt als wie Menschen mit echten Motiven und Abgründen. Das macht es schwer, irgendeine Form von emotionalem Zugang oder Verständnis für das Gezeigte zu entwickeln.

Letztlich ist “The Zone of Interest” ein Film, der versucht, etwas Besonderes zu schaffen, aber an seiner eigenen Ambition scheitert. Statt einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, ist er oft mühsam und bleibt – trotz des schockierenden Themas – erstaunlich leblos.
Thomas
Thomas

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 23. Oktober 2024
Der Film zeigt in erster Linie ein idyllisches Bild einer Familie mit opulent ausgestattetem großen Haus und schönen Garten. Der Film funktioniert psychologisch, da es keine Bilder vom Lagerinnenleben gibt, ist die Geräuschkulisse entscheidend. Bei aller Harmonie in der Familie bemerkt man die menschliche Abstumpfung, die Gefühlskälte und die daraus folgende Härte auch untereinander deutlich durch gutes schauspielerisches Handwerk der Darsteller. Ich habe mir den Film auf Blu Ray gekauft und ich wünschte ich hätte das Geld gespart.
Die schrille Musik im Film ist wirklich verstörend. Von der Produktion des Filmes muss es sich bei dem Regisseur um einen durchgeknallten Künstler handeln. Keine Kaufempfehlung und über einen Streamingdienst braucht man sich den Film auch nicht anschauen.
Andreas Stiehler
Andreas Stiehler

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1,0
Veröffentlicht am 6. Oktober 2024
Schade so ein tragendes Thema zum einschlafen zu bringen. Nicht komplett geschaut, wo schon etliche Minuten blackscreen waren. Thema verfehlt.
Slade Wilson
Slade Wilson

47 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2024
Der Film fängt mit einem grauenvollen Soundtrack und 3 Minuten schwarzem Bild an… eine Schweigeminute oder auch drei, würden Stille voraussetzen.
Es mag sein, dass der Film eine sehr skurrile Art zu erzählen hat, wenn es um Blumen im Garten geht und im Hintergrund dunkler Rauch aufsteigt, begleitet von Schüssen und Schreien.
Aber trotzdem hat dieser Film keine Geschichte und eine unglaublich unrunde Art dieses Nichts zu präsentieren.
Wenn man die absurden erscheinenden Gräben zwischen Konzentrationslager und Vorgartenidylle darstellen möchte, hätten ein paar Standbilder ausgereicht. Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht einmal zu einem greifbaren Bruchteil erfüllt wurden.
Bis zum Schluss hatte ich die Hoffnung, dass irgendetwas passiert, dass daraus eine Geschichte gemacht hätte.
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