Last Night In Soho
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4,0
Veröffentlicht am 26. März 2025
Ein starker Film, der vor allem durch seine opulente Optik zu beeindrucken weiß. Die Handlung ist jetzt tatsächlich nicht übermäßig originell, wird aber in einem sehr origfinellem Gewand präsentiert. Die beiden weiblichen Protagonisten spielen dabei so richtig auf, es ist eine wahre Freude ihnen zuzuschauen.
Der Twist am Ende ist dann auch nicht total überraschend, kommt aber dann doch ziemlich heftig daher.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, für ein echtes Meisterwerk fehlt dann aber doch etwas Tiefe und Originalität.
Nichtsdestotrotz ein toller Film auf der Grenzlinie zwischen Thriller und Horror, den man nicht verpassen sollte
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. November 2023
LETZTE CHANCE!
Noch 10 Stunden und 43 Minuten Streamingzeit informierte mich Amazon Prime. Sonntag Nachmittag, November Rain... also entschied ich mich kurzerhand, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, was auf mich zukommen würde.
"Last Night in Soho" von Edgar Wright aus dem Jahr 2021.
Für Eloise (Thomasin McKenzie), die Unschuld vom Lande, geht ein großer Traum in Erfüllung, sie bekommt eine Zusage in London Modedesign studieren zu dürfen. Dem Umzug in ein Studentenwohnheim im Großstadtmoloch sieht sie eher gelassen entgegen, im Gegensatz zu ihrer Grandma, bei der sie nach dem Suizid ihrer Mutter aufgewachsen ist. Eloise hat eine Gabe, sie hat Visionen von Verstorbenen und ist somit auch ihrer Mutter ziemlich nah.
Das Leben in London wirkt neu, bedrohlich und der Umgang der Kommilitoninnen ist von Neid und Mißgunst dominiert, so dass sie sich zügig eine neue private Unterkunft sucht und diese in der Dachgeschosswohnung einer älteren Dame (Diana Rigg in einer ihrer letzten Rollen) findet.
Bis hier darf man getrost spoilern, zum weiteren Inhalt werde ich mich nicht mehr explizit äußern.
Was folgt spielt teilweise in den wilden 60ern Londons, teilweise in der Gegenwart. Das Puzzle wird erst im Finale mit einem großartigen Twist aufgelöst.
Bis dahin gibt es eine derart dichte Inszenierung, durchweg hochspannend mit überragenden visuellen Schauwerten, einem perfekten Score und großer Schauspielkunst (neben McKenzie insbesondere Anya Taylor-Joy als "Sandie")
"Last Night in Soho" ist ein Film, in den ich komplett eintauchen konnte und der mir förmlich die Schuhe ausgezogen hat. Eskapismus in Reinkultur an einem tristen November-Sonntag!
Danke dafür und volle 5 ☆!
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2023
Verstörend und etwas abgedreht, aber nicht der Beste Film von Edgar Wright. Inszeniert, ist aber auch dieser sehr gut. Es ist ein ganz anderes Genre, als man von Ihm gewohnt ist. Nicht alles zündet wirklich gut, manches ist etwas verwirrend und er ist eine spur zu lang. Aber die beiden Darstellerinnen, machen vieles wieder gut. Ich hoffe, trotzdem, dass sein nächster Film wieder in Richtung "Shaun of the Dead" oder "Scott Pilgrim", geht. Ich finde, dort kann er seine Stärken, noch besser zeigen.
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2023
An sich spannende Idee und Inszenierung, wirkt der Film aber doch sehr aus den gängigen Fetzen zusammengeklebt und oft sehr eindemensioniert. spoiler: das unschuldige Ding, das alle zu unrecht für verrückt halten, die gemeine Ziege, der nette Kerl, der auch wirklich für alles Verständnis hat, die bösen Anzugtypen und die eiskalte Mörderin, der man aber alles verzeiht, weil sie als Frau und Opfer für nichts verantwortlich ist
als seichte und konforme Spannung kann der Film herhalten. Gesehen haben muss man ihn nicht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022
Der Film ist wirklich der Hammer.
Ich hatte das große Glück ihn ohne Wissen worum es geht zu sehen.
Diese Zeitreiseaspekte für sich waren schon sehr originel und unglaublich gut gefilmt.
Die Tanzszene, in der Anya Taylor-Joy und Thomasin Mckenzi ständig die Figur tauschen ist grandios choreografiert.
Obwohl der Film zur Hälfte hin immer düsterer wird, war ich doch vom harten Horrorfinale ziemlich überrascht und auch ziemlich geflasht. Die Story, der Cast, die Regie und besonders die Kamera, alles war absolut top.
Leider konnte Diana Rigg die Filmpremiere nicht mehr erleben.
Thomas Testor
Thomas Testor

10 Follower 47 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2022
Habe mich mittlerweile an den Film herangetraut, auch wenn ich skeptisch war und muss sagen, dass er gar nicht so schlecht wie erwartet ist. Ursprünglich hatte ich hier beschrieben, dass mir der Film höchstwahrscheinlich nicht gefallen wird und ebenso, dass es sich wahrscheinlich eher um Arthouse handelt und es deswegen eigenartig ist, dass der Film auch in Multiplex-/Mainstream-Kinos läuft. Ich hatte deswegen sogar von Kundentäuschung gesprochen, was ich hiermit zurückziehe, denn der Film lässt sich wohl tatsächlich weder eindeutig dem Mainstream- noch eindeutig dem Arthouse-Bereich zuordnen. Ich sehe nun auch ein, dass die Treffsicherheit einer Bewertung, die nur durch Durchspulen entsteht wohl doch nicht so hoch ist. Hier ist mir zugegebenermaßen ein Fehler unterlaufen, da muss ich den anderen Usern nun Recht geben. Nach wie vor bin ich aber der Meinung, dass man einen Film nicht vollständig gesehen haben muss, um ihn bewerten zu können, aber man sollte zumindest ernsthaft versucht haben, ihn anzuschauen.
Andreas S.
Andreas S.

12 Follower 193 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. August 2022
Ellie Cooper hat eine besondere Gabe. Sie kann Kontakt zu Toten herstellen, Zeit und Raum spielen keine Rolle. Wichtig scheint nur zu sein, dass der Kontakt zwischen den Welten und Zeiten von Toten ausgeht, die eine Geschichte zu erzählen haben, um Ruhe finden zu können. Ellie ist das Medium. Nun wird erst gar nicht versucht, das Ganze in einen wissenschaftlich korrekten Kontext zu stellen. Es wird einfach vorausgesetzt, dass wir glauben, uns einfach berauschen lassen und atemlos diesem wirklich perfekt ausgestatteten, meisterlich gespielten und inszenierten, insgesamt betrachtet grandiosen Mystery / Horror Spektakel folgen.

Ellie zieht nach London um Modedesign zu studieren. Weil sie keinen gesteigerten Wert auf die Feierbiester im Studentenheim legt, mietet sie sich kurzerhand ein kleines altmodisches Zimmer im Haus der alten Dame Miss Collins mitten in Soho.
In dem Zimmer scheint es besonders hohe Bereitschaft aus dem Reich der Toten zu geben, mit dem Medium Ellie in Kontakt zu treten, um eine längst vergessene, bluttriefende Geschichte endlich ans Tageslicht zu befördern.

Und schon ist Ellie’s Geist auf einer verwirrenden, faszinierenden aber auch tief verstörenden Zeitreise . Sie nimmt teil am Leben der jungen Sandie, die mit vielen Hoffnungen und Träumen im Soho der Roaring Sixties versucht, als Tänzerin und Sängerin Karriere zu machen und dabei kräftig unter die Räder kommt. Irgendetwas Grausames scheint passiert zu sein. Aber was?

Die verschiedenen Ebenen von Zeit und Raum vermischen sich für Ellie immer mehr und rauben ihr nach und nach fast den Verstand, bis sich das Mysterium am Ende schockierend auflöst und den Zuschauer mit voller Wucht aus dem Kinosessel hebt. Nichts ist wie es scheint. Fährten, denen man nur allzu gern gefolgt ist, erweisen sich als Irrwege. Gut und Böse, Realität und Fiktion, das Heute und das Gestern verschwimmen zusehends. Ich kann nur empfehlen, sich auf den Film einzulassen, ohne schon im Vorfeld jedes Detail im Internet studiert zu haben. So treffen die Inszenierungen und Erkenntnisse wie Keulenschläge und der Film kann seine ganze Wucht perfekt entfalten.

Das Clubleben im Soho der 60er Jahre - bunt, grell, lebensfroh auf der einen, tief verdorben auf der anderen Seite - ist perfekt in Szene gesetzt. Hier stimmt jedes Detail und man möchte Ellie nur allzu gern auf ihrer Zeitreise begleiten und mit ihrer mehr und mehr zu ihrem Alter Ego mutierenden Sandie ein Tänzchen wagen.
Die beiden Hauptdarstellerinnen Thomasin McKenzie (Ellie) und Anya Taylor-Joy (Sandie) sind perfekt ausgewählt, scheinen wie für eben diese Rollen gemacht. Beide spielen sich die Seele aus dem Leib und heben den sowieso schon grandiosen Film auf ein noch höheres Podest. Altstars wie Diana Rigg in einer ihrer letzten Rollen und Terence Stamp runden das Ensemble ab.
Regisseuer Edgar Wright, der schon mit vielen grandiosen Filmen wie Baby Driver, Shaun of the Dead, Tim und Struppi (Drehbuch), The Worlds End, etc. mehr als nur auf sich aufmerksam gemacht hat, zaubert hier einen Mystery-Schocker mit Horroranleihen auf die Leinwand, der wirklich fasziniert und mitreißt. Der Film entfacht eine ungemeine Sogwirkung, der man sich bis zum bitteren Ende nahezu gar nicht entziehen kann. Das merkt man vor allen Dingen daran, dass am Ende des Films Nacho-Tüte und Cola Zero noch nahezu unberührt sind.

Mir fällt eigentlich gar kein negativer Kritikpunkt ein. Der Film ist einfach perfekt gemacht und reiht sich nahtlos in die Reihe von vergleichbaren Meisterwerken wie The 6th Sense, Shining und Shutter Island ein. Und das gleichberechtigt. Chapeau!!
Cesper
Cesper

6 Follower 22 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 21. Mai 2022
Insgesamt sehr gut gemachter Film, der sich in bester Oldschool-Manier erstmal richtig schön zeit lässt in Fahrt zukommen. Leider schießt die Handlung am Schluß zeitweise ein wenig über's Ziel hinaus und wirkt dann doch manchmal zu aufgesetzt. Nichtsdestotrotz eine gute Empfehlung für einen unterhaltsamen Filmabend, es wäre aber mehr drin gewesen.
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 28. November 2021
Ich bin hin-und weg. DAS war wirklich große Kino-Kunst. Meine Hochachtung gilt dem Regisseur/in. Was für eine Bild-Komposition. Grandios! Dazu der herrliche 60's-Soundmix. Die Schauspielerinnen spielen durchweg super. Auch die Story selbst kann überzeugen. Erinnert sehr stark an "Black Swan". Ich meine einen Film mit gleichem Twist schon mal gesehen zu haben, komme aber nicht auf den Namen. Ich fand diesen Mix aus Realität und Halluzination sehr ansprechend. Alles in allem ein hervorragender Film. Ein Kadidat für den Oskar?
Filmkieker
Filmkieker

9 Follower 72 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 3. März 2025
"Last Night in Soho" startet sehr stark. Nur destruiert sich der Film mit jeder Szene selbst. Bis hin zu einem Ende was ich mir am aller wenigsten gewünscht habe.
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