Mein Konto
    Der blutige Pfad Gottes
    Durchschnitts-Wertung
    4,3
    688 Wertungen
    Deine Meinung zu Der blutige Pfad Gottes ?

    30 User-Kritiken

    5
    19 Kritiken
    4
    7 Kritiken
    3
    1 Kritik
    2
    2 Kritiken
    1
    1 Kritik
    0
    0 Kritik
    Telefonmann
    Telefonmann

    User folgen 56 Follower Lies die 231 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 22. August 2010
    Etwa zehn Jahre ist es her, dass Troy Duffy einen kleinen Überraschungshit hatte. "Der blutige Pfad Gottes" kann man nämlich sehr wohl als eine Überraschung ansehen. Ziemlich schnell hat der Film einen Kultstatus bekommen. Es gibt hier zwar verschiedene Meinungen, aber ich gehöre zu denen, welche eine äußerst positive Meinung zu diesem Film haben. "Der blutige Pfad Gottes" ist irgendwie anders, irgendwie ein bisschen innovativ und macht irgendwie verdammt viel Spaß.
    Das fängt schon bei der Story an, welche mir sehr gut gefällt. Ich hab mit Religion zwar so gut wie nichts am Hut, aber das hat mich hier nicht gestört. Es geht um zwei junge, irische Brüder, welche sich gegen die bösen Mächte der Welt verbünden. Sie bringen zahlreiche Gangster um und machen die Mafia somit natürlich sauer. Es wird ein alter, sehr zuverlässiger Killer auf sie angehetzt, doch es ergibt sich, dass dies ihr Vater ist, und von da an machen sie zusammen weiter. Dabei steht die Religion eher nur im Hintergrund. Sie tun das, weil es Gottes Wille ist. Ich fand, das hatte irgendwie was und es hat mir gefallen. Die Story unterhält auf jeden Fall sehr gut und die einzelnen Episoden machen jede menge Laune. Von Episoden spreche ich deshalb, weil "Der blutige Pfad Gottes" ein wenig so unterteilt ist, dass die verschiedenen Mordszenen fast wie eigene Episoden daherkommen.
    Was "Der blutige Pfad Gottes" dann irgendwie auch etwas abhebt von vielen Genrevertretern ist neben der Story die Erzählweise. Immer kurz bevor die Tat geschieht wird weggeblendet und dann sieht man schon die Polizisten vor Ort. Paul Smecker rekonstruiert dann das Geschehen und während seiner Erklärungen sieht man, wie es alles abgelaufen ist. Troy Duffy hat diese Erzählweise garantiert nicht erfunden, doch er nutzt sie sehr gut. Sowieso hat er diesen Film sehr gut inszeniert. Dass es sein Filmdebüt ist, sieht man "Der blutige Pfad Gottes" nicht an. Es sieht so aus als hätte Duffy schon Erfahrung. Auf jeden Fall hat mir die Umsetzung dieser Rückblenden sehr gut gefallen und der Höhepunkt wird eindeutig erreicht, wenn Paul Smecker in seiner Rekonstruktion in einem Kugelhagel steht, sich vorstellt, wie es war, und dazu so theatralisch agiert, wie es nur geht. Top!
    Ein weiterer großer Pluspunkt sind die zahlreichen tollen Darsteller. Sean Patrick Flanery und Norman Reedus verkörpern das irische Brüderpaar und sie tun dies sehr gut. Man nimmt ihnen ihre Rollen ab, sieht, dass sie anscheinend Spaß bei der Sache hatten und ich fand die beiden sofort sympathisch. David Della Rocco hat eine ziemlich abgedrehte Rolle und hat mir auch sehr gefallen. Billy Connolly spielt den Vater der beiden Brüder und ist nur gegen Ende ein bisschen zu sehen. Er spielt aber ebenfalls toll. Die Rolle schlechthin hat aber jemand anders: Willem Dafoe spielt Paul Smecker, einen sehr schlauen, schwulen Cop, und diese Rolle ist grandios, weil Dafoe sie so wahnsinnig gut verkörpert. Alleine ihm zuzuschauen macht Spaß. Daneben gibt es noch eine kleine Rolle für den Pornostar Ron Jeremy und dies hat ebenfalls Spaß gemacht. Mit den Charakteren ist das so eine Sache. Die meisten sind sympathisch und belanglos ist hier sicher niemand. Das ändert zwar nichts an der Tatsache, dass die Figuren trotzdem recht oberflächlich dargestellt werden, macht es aber fast irrelevant.
    Der Unterhaltungswert ist sehr gut, nahezu perfekt. Ich habe "Der blutige Pfad Gottes" mindestens schon vier mal gesehen, womit dieses Mal das fünfte Mal wäre. Nach wie vor hat mich dieser Film einfach nicht gelangweilt. Man weiß zwar genau was passiert, doch es macht dennoch Laune. Spannung gibt es zwar eher wenig, doch das macht überhaupt nichts. Auch die Action bekommt eine gar nicht so gewichtige Rolle. Es gibt nur ein paar richtige Actionszenen, welche alle gut gemacht wurden. Hauptsächlich geht es einfach um die Mordszenarien und der Polizeiarbeit von Smecker. Die Atmosphäre ist auf jeden Fall super. "Der blutige Pfad Gottes" ist kein wirklich ernster Film. Von Anfang hat gibt es diese lockere Atmosphäre, an welche man sich sofort gewöhnt und welche diesen Film dann auch solchen Spaß machen lässt. Es gibt zwar auch kurze ernstere Szenen, doch der Hauptteil macht einfach Laune. So gibt es auch öfters mal was zu lachen. Was die Brutalität betrifft, so ist der Film auch nicht gerade zimperlich. Es gibt schon eine gute Menge Blut zu sehen, aber das Ganze wird nie zu einem stumpfen Gemetzel, die Effekte sind ordentlich. Begleitet wird das alles von einem sehr passenden Score, der mal rockig ist und auch mal auf Techno zurückgreift, aber immer stimmig ist und mir sehr gefiel.
    Fazit: Es gibt Leute, die mögen diesen Film wegen seiner coolen Art nicht. Ja man muss die Machart mögen. Hier ist eine Figur cooler als die andere und so ganz logisch ist das Treiben auch nicht immer. Doch mich stört dies nicht im geringsten und auch die Coolness finde ich sehr gut rübergebracht. Troy Duffy hat mit seinem "Der blutige Pfad Gottes" einen Actionfilm gemac
    PostalDude
    PostalDude

    User folgen 385 Follower Lies die 741 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 31. August 2021
    Dafoe spielt sie hier alle an die Wand als schwuler, leicht cholerischer FBI-Agent, der es aber richtig drauf hat!
    Sean Patrick Flanery und Norman Reedus passen als Bruderpaar perfekt zusammen, sie raufen sich, sie lieben sich^^
    Dazu kommt dann noch David Della Rocco als "Rocco", der ein kleines bisschen Mafiainsiderwissen hat... :D

    Nach und nach gehen die Maifios drauf...

    Die Action + Musik is geil inzeniert & passt einfach immer wie die Faust auf´s Auge, die (Bibel)Sprüche zünden & die 3 bilden ein kleines, chaotisches Trio, alles passt perfekt!

    Höchstwertung, was sonst? ;)

    In nomine patris, et filii et spiritu sancti.
    omaha83
    omaha83

    User folgen 41 Follower Lies die 202 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    ein wahres Fest an einer Action-Komödie.........ein Rachefeldzug im Namen des Herren.........die beiden Brüder sind einfach nur sympathisch und man geht gerne mit ihnen den blutigen Pfad........und William Dafoe gibt einen herrlich skurrilen FBI-Agenten ab.........auch das die Bluttaten immer durch ihn quasie immer im nach hinein aufgeklärt werden ist einfach genial
    Sebastian H.
    Sebastian H.

    User folgen 5 Follower Lies die 17 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. November 2016
    [...]Aus diesem Grund kann ich auch nicht einmal genau sagen, wie häufig ich den Film mittlerweile gesehen habe. Der Einfachheit halber belassen wir es also schlicht bei „oft“. Trotz der vielen Durchläufe im Player macht „Der blutige Pfad Gottes“ jedes Mal aufs Neue Spaß. Der Spannungsbogen, welcher bei der Erstsichtung ziemlich steil nach oben geht, ist zwar mittlerweile etwas ausgelutscht, aber was solls schon. Unterhaltsam ist das Gemetzel, welches die MacManus-Brüder in Boston veranstalten, immer noch. Das liegt in erster Linie an dem speziellen Charme und der leicht bizarren Atmosphäre, die „Der blutige Pfad Gottes“ versprüht. Für beides zeichnet vorwiegend die Figur des FBI-Agenten Smecker verwantwortlich, dazu aber gleich mehr. Und die moralische Seite? Ja, im Grunde genommen hat man es mit einem Selbstjustiz-Actioner zu tun. Allerdings werden die Handlungsweisen der Brüder durch eine Menge schwarzen Humor über weite Strecken doch arg relativiert. Von einer Glorifizierung zu sprechen, was seinerzeit zur (mittlerweile aufgehobenen) Indizierung geführt hat, halte ich persönlich für falsch.[...]
    Pato18
    Pato18

    User folgen 1.074 Follower Lies die 985 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 9. Mai 2013
    "Der blutige Pfad Gottes" war am anfang etwas verwirrend und ich fand keinen bezug zu einer story...die aber im laufe der zeit dann doch klar wurde und mir dann auch sehr gut gefallen hat! action und spannung ab dem mittelteil waren da!!! und das ende war dann auch sehr gut,aber der anfang hat meiner meinung eine bessere wertung unmöglich gemacht!
    schonwer
    schonwer

    User folgen 659 Follower Lies die 728 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 12. Oktober 2017
    Das Gefühl, dass dieser Film Kult ist zieht sich über die gesamte Lauflänge - und das muss ein Film erst ein mal schaffen, denn er ist seinem Status gerecht.

    Die Darsteller, die Action und die Inszenierung sind stimmig und es macht einfach unglaublich viel Spaß sich "Der blutige Pfad Gottes" anzusehen. Das liegt unter anderem an der Grundidee von zwei Rächern die sich als Heilige sehen und Kriminelle umlegen und an ganz vielen coolen, kreativen Einfällen.

    Fazit: Ein kurzweiliger, kultiger, saucooler Streifen.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.675 Follower Lies die 4 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 13. September 2017
    Dies ist so ein Streifen den man in der hintersten Ecke einer Erwachsenenabteilung herausbuddeln muß - mir fiel er nur durch Zufall in die Hände. Bei kleinen, unauffälligen Independent Gangsterfilme wie diesem hier können durchaus mal ganz gute Geheimtipps dabei sein, als solcher entpuppt sich dieser dann aber nicht. Was man hier hat ist eine ziemlich brutale, harte Gangsterstory deren Ansatz gar nicht mal schlecht ist, aber letztlich nur der Aufhänger für etliche Schießereien und Blutbäder. Bei den Darstellern tobt sich Willem Dafoe als Psychocop aus, die irischen Ballerbrüder werden von Sean Patrick Flanery und Norman Reedus beeindruckend gut verkörpert. Letztlich anderthalb Filmstunden die nicht nötig gewesen werden - aber man könnte schlimmeres aus einer Videothek anschleppen.

    Fazit: Brutales Ballerfilmchen ohne richtig viel Sinn, aber ein paar gute Actionszenen und die Darsteller machen es erträglich.
    Thorsten K.
    Thorsten K.

    User folgen 4 Follower Lies die 25 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 7. Mai 2015
    Tolle Schauspieler, Klasse Erzählweise, und die richtige Portion Action machen diesen End90er-Streifen zum absoluten Kult.

    I love it. Volle 5 Sterne
    Kino:
    Anonymer User
    4,5
    Veröffentlicht am 15. Juli 2013
    In einer Kultfilm Session kam auch dieser an die Reihe und er hat mir mit am besten gefallen nach Pulp fiction, auch wenn der Zahn der Zeit schon ansetzt.
    TheReviewer
    TheReviewer

    User folgen 25 Follower Lies die 174 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 27. Februar 2014
    Ein absoluter Kultfilm, wie ihn sich ein Guy Ritchie oder ein Quentin Tarantino gewünscht hätten. Die Story handelt von zwei Irischen Brüdern, die von Gott höchstpersönlich auf einen blutigen Pfad geschickt werden. Sie sollen Mafiosi umbringen. Regisseur Troy Duffy schickte damals nebem dem renommierten Willem Defoe, der übrigens in diesem Film seine meiner Meinung nach beste Leistung abgegeben hat (Vergesst "Platoon"!!!), auch zwei Newcomer ins Rennen. Neben Sean Patrick Flanery gesellt sich noch ein junger Norman Reedus, welcher inzwischen spätestens seit seiner Rolle in der "The Walking Dead" Serie selber zum Megastar geworden ist. Dieser Film ist einfach nur COOL!!!
    Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
    • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
    • Die besten Filme
    • Die besten Filme nach Presse-Wertungen
    Back to Top