Like A Complete Unknown
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3,9
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14 User-Kritiken

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BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.044 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2026
Biographien wie diese können drei Zwecke erfüllen: gib dem Darsteller eine Chance für eine große Performance, zeige den Menschen um den es geht oder erzähle seinen Weg. Dieser Film tut das Erste und lässt mich bei den anderen Punkten außen vor. Klar, Chalamet ist ein Hit und ihm zuzusehen ist schon was Besonderes. Die gespielte Musik ist nicht meine bevorzugte, aber sie wird gut geliefert. Nur beim Rest schaue ich recht ratlos drauf: es wird nur eine Phase aus Dylans Leben geschildert und er selber erscheint durchweg als abweisend, verschlossen und nicht einnehmbar. Daher weiß ich nach dem Film so viel wie vorher übr ihn, weder über den Menschen noch über seinen Weg (die Texttafel aus dem Abspann bringt dann auch kaum noch was).

Fazit: TOll gepielt, aber bringt mir den Menschen Bob Dylan kein bißchen nahe
Philm
Philm

36 Follower 314 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. August 2025
Man kann dem Film zugute halten, dass er ohne übertriebene Dramatik auskommt. Da er aber auch nicht sonderlich in die Tiefe geht und Dylan und ein paar andere die meiste Zeit wie übertriebene Charikaturen ihrer selbst wirken, ist der Film phasenweise einfach recht langweilig.
Craftnight405
Craftnight405

5 Follower 138 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 28. April 2025
Hier wird Bob Dylans Geschichte erzählt. Wie er in den 60 - er berühmt wurde und die Musikbranche verändert hat. Mit dem Ausgang, des Gewinns des Literaturpreises als erster Musiker.

Ich mag Timothée Chalamet, aber hier fand ich ihn nicht so gut wie alle sagen. Er hat kaum Emotionen und wieso Dylan den Literaturpreis gewonnen hat, wird durch den Film nicht klar. Beim Schauen des Films glaubt man sogar, dass er die Songs nicht selber geschrieben hat, sondern von Kolleginnen gecovert hat. Der Film ist nicht schlecht gedreht und vom Schauspiel auch gut. Die Story ist aber sehr mau und langweilig. Was den Film rettet, sind die Songs und die Auftritte. Für mich bis jetzt das schlechteste Biopic.

6/10
Botschiralda
Botschiralda

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5,0
Veröffentlicht am 19. März 2025
Sehr guter Film, der die späten 60er authentisch wiedergibt - die Darsteller machen es durchwegs perfekt, Timothée Chalamet gibt das perfekte Double zum Großmeister des Folk-Rock, auch die Darstellerin von Joan Baez liefert eine dufte Performance ab, Edward Norton ist immer toll, auch hier wieder in der Darstellung des Pete Seeger...der Film ist kurzweilig, die Musik begeistert - besser als die meisten Action-Filme...
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 519 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 14. März 2025
"Like A Complete Unknown" von James Mangold ist ein leider sehr langweilig geratenes Biopic über den jungen Bob Dylan. Timothé Chalamet spielt den Sänger und Songwriter wie einen übellaunigen Teenager, der einen auf supernachdenklich, düster und mysteriös macht, aber eigentlich nur ein selbstverliebtes Arschloch ist. Nun weiß ich nicht, ob der echte Bob Dylan auch so ein fürchterlicher Unsympath ohne jede Sozialkompetenz ist, aber im Film kommt er so rüber. Und dem Film-Bob-Dylan wird von seinen Mitmenschen sein unmögliches Verhalten verziehen, weil er ein musikalisches Genie ist.

Als ich in dem Alter war, in dem Bob Dylan am Anfang des Films ist, war ich auf der Schauspielschule. Da liefen zahlreiche Gleichaltrige herum mit großem Talent, die sich wie die letzten Arschlöcher aufgeführt und dabei einen auf supernachdenklich, düster und mysteriös gemacht haben. Und trotzdem wurde ihnen von Regisseuren und Dozenten das Ego gepuschelt, weil sie gut in dem waren, was sie gemacht haben. Menschlich waren diese Typen aber völlig daneben. Und genauso wirkt Bob Dylan in dem Film. Insofern: Ich bin voreingenommen und bekomme sofort schlechte Laune, wenn irgendwelche Dullis sich wie Gottes Geschenk ans Universum gerieren und Leute ihnen alles nachsehen und verzeihen, bloß weil sie ihren Job gut machen. Man kann auch talentiert sein, ohne sich wie ein Arsch aufzuführen.

Aber zurück zum Film: Es ist natürlich schwierig, einen Film zu mögen, wo die Hauptfigur unerträglich und unausstehlich ist, und bei dem man nicht versteht, wo genau das Problem liegt. Denn es geht in dem Film nicht nur um Bob Dylan als Mensch, sondern vor allem darum, wie er vom Folk-Musiker zu jemandem wurde, der einen ganz eigenen Musikstil entwickelt hat. Und so sehr ich Bob Dylans Songs mag (deswegen wollte ich den Film sehen), muss ich doch sagen, dass ich mich mit Folk-Musik nicht besonders gut auskenne, und nicht nachvollziehen kann, warum es für Folk-Puristen OK ist, mit einem Mikrophon die Stimme zu verstärken, aber Blasphemie ist, seine anderen Instrumente ebenfalls elektrisch zu verstärken. Offenbar war das für die Folk-Dogmatiker in dem Film ein Riesendrama und ich hab das Problem nicht verstanden.

Was ich tatsächlich interessant gefunden hätte, wäre, mehr davon zu erfahren, welchen Einfluss Bob Dylans Musik auf die Friedensbewegung in den 60er Jahren gehabt hat. Ich hätte gern viel mehr von der politischen Dimension seiner Songs erfahren. Und ich hätte auch gern mehr von Joan Baez Perspektive erfahren. Stattdessen schmollt und flunscht sich ein sonnenbebrillter Timothé Chalamet als verkanntes Genie durch den Film und ist beleidigt, weil das Publikum nicht hören mag, was er spielen will. Nervig.

Fazit: Unsympathische Hauptfigur, nicht nachvollziehbarer Konflikt, das wirklich Interessante kommt zu kurz - den Film kann man sich sparen und lieber direkt die Musik von Bob Dylan hören.
David Willson
David Willson

1 Follower 113 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 11. März 2025
Ist die Kreativität ein beunruhigter, ruheloser Geist, der nicht aus der Reihe tanzt, da er keine Reihe echte Anerkennung schenkt. Er will nicht von anderen gesteuert oder begleitet werden, weil er weder der Steuerung oder der Begleitung als Konzept nicht erkennt. Die Begegnung mit anderen läuft auf winzigen Funken von Nützlichkeit, aber nicht aus Rücksichtslosigkeit, da die wahre Liebe und Geborgenheit kommen irgendwie nicht vor.
Dementsprechend ist die Film eine bunte Potpourri der Zeitgeist der Musik der frühen Sechzigerjahren. Die Spannung zwischen der klassischen Volksmusik Tradition der USA und der neuen Ausdrücken der Freiheit der Sechzigerjahren erstens durch die Tür der Volksmusik. Charlemet spielt einen ständig verdutzten, halb benebelten Dylan der kreativ besessen scheint und pausenlos von Inspiration überfallen wird. Joan Baez, Johnny Cash und Peter Seeger kommen groß vor und Woody Guthrie wird als große Vorbild für Dylan, dezent aber deutlich gepriesen.
Google Kunde
Google Kunde

6 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. März 2025
Chalamet hat genau einen Gesichtsausdruck im Film.
Die Musik ist der eigentliche Hauptdarsteller, deshalb 3 Sterne.
Frank Ihle
Frank Ihle

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1,5
Veröffentlicht am 4. März 2025
Ich bin über die guten Kritiken zu dem Film schwer verwundert. Der Film ist äußerst konventionell aufgebaut und strukturiert und so spannend, als ob dir jemand ein Kochbuch vorliest. Dafür wurde Kino nicht gemacht. Es gibt keine Innovation, es gibt nur die Nummer sicher, die niemanden verärgern und möglichst gute Kritiken bescheren soll. So bitte nicht.
beco
beco

83 Follower 441 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. März 2025
Für ältere Semester eine Reise in die Vergangenheit. Mit einiger Verwunderung erlebt man noch einmal einenTeil der 60ziger Jahre, der für viele das Lebensgefühl in der einen oder anderen Art bestimmt und sicherlich den Musikgeschmack der meisten geprägt hat.
Das noch einmal nachzuvollziehen, auch die Entwicklung dieser neuen Musiksprache zu beleuchten, schafft der Film, mit seinen Figuren. Über Woody Guthrie, Pete Seeger, Johnny Cash, Joan Baez und natürlich bis zu Bod Dylan, tragen sie alle zum Entstehen einer Musik bei, die eine Epoche geprägt hat.
Sehr sehenswert
Rob T.
Rob T.

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4,0
Veröffentlicht am 3. März 2025
Bob Dylan war 2016 der erste Musiker, der den Literatur-Nobelpreis erhielt. Und wenn man sich nun den Film „Like a complete Unknown“ ansieht, dann bekommt man auch eine Ahnung davon, wofür er ihn bekommen hat.
Ein Biopic zeigt, wie Bob Dylan mit seiner Musik bekannt geworden ist.

Anfang der 1960er-Jahre in New York. Bobby Dylan (Timothée Chalamet) ist 19, als er aus Minnesota in die Großstadt kommt. Er will Musik machen – er, seine Gitarre und seine Mundharmonika. Immer wieder ist er am texten und komponieren.
Er läuft zufällig Pete Seeger (Edward Norton) über den Weg, der gleich sein musikalisches Potenzial erkennt und ihm erste Auftritte besorgt.
Das Talent des Bob Dylan macht bald die Runde. Er tritt auf Folk-Konzerten auf, aber eigentlich ist es nicht das, was er machen will. Mit seinen Folksongs hatte er großen Erfolg, aber er will sich weiterentwickeln.
Das aber nehmen einige Leute übel – andere finden ihn genial. Zum Eklat kommt es, als Bob Dylan 1965 auf dem Newport Folk Festival mit E-Gitarre spielen will.

Es ist wieder eines dieser Musiker-Porträts, das vielen Menschen überhaupt erst mal die Augen öffnen wird. Denn es erklingen sehr viele Bob-Dylan-Songs, und wenn Timothée Chalamet diese interpretiert, dann können wir per Untertitel den Text mitlesen. Diese wahnsinnig schönen, poetischen Texte über das Leben mit all seinen Schönheiten und Widrigkeiten.
Timothée Chalamet spielt den immer leicht bedröhnt wirkenden und sehr auf sich bezogenen Bob Dylan bestechend gut, und es ist faszinierend, ihm beim Spielen und Singen zuzuschauen.
Der Film an sich bietet angesichts der Biografie natürlich wenig Überraschungen, aber die vielen Musikauftritte stehen für sich und haben eine große Wucht.
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