Der Pate II
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2,0
Veröffentlicht am 3. August 2026
Ach du meine Güte, 3 1/2 Stunden? Ist das euer Ernst? Für dieses Monstrum von Film braucht man schon etwas Sitzfleisch und vor allem auch sehr, sehr viel Geduld. Ich kann das vielgepriesene Meisterwerk hier beim besten Willen nicht erkennen. Wo der erste Teil noch einigermaßen spannend und in seiner Form sehr wuchtig war, ist der zweite Teil bleiern schwer und kommt einfach nicht von der Stelle.

Die Aufteilung in die zwei parallel erzählten Zeitebenen ist ein Graus. Immer dann, wenn es vielleicht in der Gegenwart gerade halbwegs interessant werden könnte, zwingt uns Francis Ford Coppola gewaltsam wieder in die lahme Parallelgeschichte um die Jahrhundertwende, die zudem in unansehnliche, matschige Sepia-Farben getunkt wird. Dadurch wird jeglicher Spannungsaufbau schon im Keim erstickt und das ganze Handlungskonvolut wird künstlich verkompliziert. Überhaupt blickt doch da eh kein Mensch durch, wer hier mit wem warum zusammenarbeitet und wer mit wem gegen wen warum intrigiert….

Das Bild will uns bedeutungsschwangere Melodramatik vorgaukeln, wenn hier exzessiv mit Schatten und Dunkelheit gespielt wird. Manche Bilder sind gar so dunkel, dass man fast nichts mehr erkennt, zudem ist das Bild so kontrastarm, dass alles irgendwie im Dunkeln verschwindet – ähnlich wie die Handlung, die sich eigentlich ständig im Kreis dreht und nie wirklich vorangeht.

FAZIT: Furchtbare Bilder, erzählerisch ein Alptraum aus künstlicher Komplexität ohne emotionalen Inhalt. Auch schauspielerisch bleibt der zweite Teil hinter den Erwartungen (und dem ersten Teil) zurück, vor allem Al Pacinos Spiel ist völlig uninspiriert und freudlos. Jeder muss die „Pate“-Trilogie gut finden, ich fühl mich hier sehr unwohl, dass ich mich hier als „Pate“-Nicht-gut-Finder oute.. aber es muss sein. „Der Pate Teil II“ ist einfach kein guter Film und seit Jahrzehnten gnadenlos überbewertet.
Blacky
Blacky

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5,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2024
Mir hat der zweite Teil auch sehr gut gefallen.
Meistens ist es ja nicht so; dass der zweite Teil mit dem ersten mithalten kann. Hier schon.
Al Pacino meisterhaft wie im ersten Teil auch.
Lee Strasberg geradezu genial.
Der Film ist sehr lang aber keineswegs langatmig
Meilenstein der Filmgeschichte
Gilt für beide
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. August 2023
Francis Ford Coppolas brillante Erzähltechnik verknüpft die Handlung in Rückblenden mit dem Werdegang des Vaters Don Vito (gespielt von Robert De Niro). Für viele besser als Teil 1.
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. Januar 2021
Diesem Film ist gelungen, was nur in den
allerseltensten Fällen vorkommt.
Genauso gut oder vielleicht sogar besser zu sein
als der eh schon überragende erste Teil.
Dies liegt vor allem an der fantastischen Leistung
von Al Pacino als junger Pate.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. April 2019
"Der Pate II" war eine große Enttäuschung. Er zeiht sich ungemein und das ständige still sein der Kamera ist ungemein langweilig und anstrengend. Als hätte man sie irgendwo im Raum hingestellt und das wars. Auch wenn die Schauspieler gut spielen konnte mich der Film nicht mitreißen. Ich kann mit dieser Art Inszenierung leider nicht viel anfangen und da ziehen sich 202 Minuten eben sehr.
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2019
Zwei Handlungsstränge die sowohl Prequel als auch Sequel zum ersten Teil der Godfather-Trilogie darstellen, die beide für sich genommen sehenswert und auf hohem Niveau in allen Belangen gedreht sind, und die so überhaupt nicht erklären können, warum sie in einem einzigen Film, aufgeblasen auf annähernd 3,5 Stunden, verwurstet werden. So entstehen unnötige Längen und stellenweise schleicht sich auch eine gewisse Langeweile in den Erzählfluss ein. Dass das trotzdem alles recht unterhaltsam bleibt, ist insbesondere den schauspielerischen Akzenten von Al Pacino und Robert de Niro geschuldet.
PostalDude
PostalDude

1.044 Follower 1.135 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 16. August 2017
Ein (fast) gleichwertiger Nachfolger !

Was ihn so stark macht, aber mich auch gleichzeitig ein bisschen stört, ist die Tatsache, das die Vorgeschichte von Don Vito gezeigt wird & die Gegenwart mit Michael.
Ich finde aber, der Film hätte in 2 Teile aufgeteilt werden müssen, er hat leider seine Längen... Kein Wunder bei fast 3 1/2 Stunden !
Ich persönlich mag die Vorgeschichte vom "Don" mehr.

Aber dennoch ist auch dieser Teil des "Paten" ein Meisterwerk!
Cursha
Cursha

7.501 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 9. Dezember 2014
Eine starke Fortsetzung des Klassikers, der seinen Vorgänger noch mal überbietet und unglaublich ergreifend ist.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. August 2014
Fast noch besser als der erste Teil! Unbedingt anschauen!
MovieWatcher
MovieWatcher

10 Follower 55 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2013
Der Pate 2 fand ich überhaupt nicht gleichwertig mit Teil 1, sprich schlechter.

Einmal spielt natürlich Marlon Brando nicht mehr mit, was aber noch zu verkraften ist, da er nun von sehr gut von Robert DeNiro in Jung dargestellt wurde. Ich fand aber auch die Schauspielerische Leistung von Al Pacino nicht mehr ganz so gut wie im ersten Teil.

Die Vorgeschichte über Vito Corleone fand ich ganz interessant aber bei der Fortsetzung von Michael als den neuen Don kam irgentwie keine Spannung, was vielleicht auch daran lag, dass der Film diesmal über 3 Stunden ging. Außerdem war sie NOCH komplizieter als in Teil 1.
Hätte ich den Film nochmehr durchschaut wär er vielleicht spannender gewesen.

Aber ich hatte ich das Gefühl, dass das Ende ziemlich pötzlich war. Ich will dazu nichts verraten aber ich fand, dass die Geschichten nicht vollendet waren.

Aber wie gesagt, wenn man ihn zu 100% versteht hat er bestimmt mindestens 4 Sterne verdient.
Ich fand ihn trotzdem gut, weil so eine Mafiageschichte, die sich glaube ich nah an der Realität hät schon allein interessant ist und wegen Robert DiNero.
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