The Life Of Chuck
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,0
Veröffentlicht am 10. Juni 2026
Das Leben kann so schön sein, selbst wenn die Welt unter geht

Stephen Kings Kurzgeschichten wurden immer mal wieder äußerst erfolgreich verfilmt: „The Green Mile“ und „Die Verurteilten“ (letzterer ist auf imdb nach wie vor der am besten bewertete Film aller Zeiten!) sind die populärsten Beispiele. 2024 wurde eine weitere King-Kurzgeschichte verfilmt: „The Life of Chuck“. Regie führte dieses Mal Mike Flanagan, den ich vor allem als Kopf hinter der Serie „Spuk im Hill House“ und „Bly Manor“ kannte. „Hill House“ hatte mich jedoch nicht sonderlich begeistert, Flanagans Filme jedoch scheinen deutlich besser zu sein. Bis 2024 ar er vor allem im Horrorgenre unterwegs und hatte bereits eine King-Geschichte verfilmt („Doctor Sleep“). Doch nachdem ich „Life of Chuck“ nun gesehen hab, bin ich wirklich positiv überrascht, denn dieses Werk hier ist erstaunlich berührend und mitreißend.

Der Titel des Films sagt es zwar schon, aber ich möchte eigentlich nicht mehr verraten, denn je weniger man weiß, desto besser wird das Filmerlebnis werden, da bin ich sicher!

Wichtig ist nur zu wissen, dass der Film ein überraschend toller Mix aus verschiedenen Genres ist. Klar, das Ganze ist ein Drama, aber immer wieder driftet der Film auch in düstere Regionen ab, aber auch wirklich lebensbejahende Momente finden sich. „Life of Chuck“ ist vor allem eins: Unvorhersehbar! Und das ist toll. Gerade der erste Teil des Films wird sicherlich auch viele andere Zuschauer*innen überraschen. Und selbst wenn man „Life of Chuck“ ein zweites Mal sieht oder sich vermutlich denken kann, i welche Richtung die Story mit der Zeit geht, so bietet der Stoff doch erstaunlich viel tiefsinnige Themen und Ansichten. Große Dinge wie das Leben, das Universum oder die eigene Existenz werden hier angesprochen und das sehr Hollywood-mäßig, aber dennoch berührend.

Perfekt ist der Film in meinen Augen dennoch nicht: Ein paar Momente sind doch sehr klassischer Hollywood-Kitsch und besonders das Ende hat mir nicht ganz so zugesagt und etwas von der Magie der Geschichte genommen. Aber wie so oft, ist das natürlich Geschmackssache.

Andere Momente habe ich wirklich gefeiert: Die große Tanzszene ist stellenweise wirklich fantastisch und einige der Figuren habe ich sofort in mein Herz geschlossen, weil sie so gut umgesetzt wurden. Selbst kleine Nebenfiguren haben unfassbar viel Charme und Seele. Dazu trägt sicherlich auch der große Cast bei: Tom Hiddelston ist toll, ich fand aber vor allem seine junge Version (Benjamin Pajak) klasse. Auch Mark Hamill, Chiwetel Ejiofor und Karen Gillan mochte ich sehr. Der Film ist zudem voll von kleinen Cameos großer Darsteller*innen.

Technisch ist der Film ebenfalls sehenswert: Die Kameraarbeit von Eben Bolter ist wundervoll und energetisch (besonders die Tanzmomente). Der generelle Look vom Film ist zwar etwas zu glatt und modern (besonders die CGI- und Greenscreenmomente wirken zu künstlich), aber dennoch ist „Life of Chuck“ äußerst angenehm anzusehen. Dazu gesellt sich auch ein schöner Score von den Newton Brothers, sowie einige starke Songs.

Fazit: Nicht jeder wird dem Vibe des Films verfallen, manchen wird das Ganze zu kitschig sein, andere jedoch werden „Life of Chuck“ sicherlich lieben. Und obwohl ich den Film nicht perfekt finde, so hat er doch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Tatsächlich hat das Werk viele Gefühle bei mir wachgerüttelt, aber mir vor allem auf eine wärmende Art gezeigt, wie schön und kostbar das Leben doch sein kann. Das ist kitschig, aber so ist das Leben nun ab und zu mal eben!
Philm
Philm

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4,5
Veröffentlicht am 7. April 2026
Trotz des tragischen Hintergrunds eine schöne, ruhige, warme Geschichte wunderbar erzählt.
Am besten man schaut diesen Film ohne jegliches Vorwissen. Und belässt es dann auch dabei.
Waldmeister68
Waldmeister68

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4,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2026
Ein Film, der zum nachdenken anregt, der erste Punkt zum nachdenken ist. Warum gab man Mark Hamill nicht viel mehr Hauptrollen , denn er ist ein hervorragender Schauspieler und macht seine Sache immer hervorragend.
Die andere Frage ist, wie konnte Tom Hiddelstom so gut tanzen und das bislang verbergen

Die weit größere Frage ist natürlich die nach dem Sinn des Lebens und die wird hier anhand Stephen King versucht zu beantworten, wobei er es mit seiner Art von dunklen Gedanken natürlich in einer Art Drama verfasst.
Das Drama kommt hier aber gar nicht so stark zur Geltung da die dramatischen Szenen immer nur angedeutet werden. Dazu kommt noch etwas mystisches Zeug mit einem Dachstuhl, aber das behindert den wahren Gedanken eher
Der wahre Hintergrund wird im Film aufgegriffen, und zwar mit der Frage - werden wir vom Universum gesteuert und ist alles Schicksal und wir müssen uns dem Schicksal ergeben oder sind wir nicht selbst sogar mit unserem Leben das Universum und gestalten das Universum? Und wenn wir sterben, stirbt das Universum mit uns? Dies wird ganz wunderbar filmisch in Szene gesetzt und regt zum nachdenken an. Und da es nicht zu sehr nach Drama ab kleidet, wird es doch als positiver Beitrag herüber gebracht, mit der allgemeinen Glücksformel, dass man das Leben einfach genießen soll.
Der Film hätte etwas dynamischer sein können, und das ist vielleicht der einzige Kritikpunkt daran und auch Tom hätte viel mehr Screen Time bekommen sollen, denn die Teenager Jahre werden sehr breit ausgetreten.
Trotzdem eines der Highlights in diesem Filmjahr
karDEL-Movieman
karDEL-Movieman

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5,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
The Life of Chuck ist einer jener Filme, die in meine Sammlung an BluRays kommen. Für mich klar einer der besten Filme des Jahres. Wie schön, dass es (noch) Produzenten gibt, die solche Werke finanzieren, denn Gewinn lässt sich heutzutage mit Filmen für die man über ein gut funktionierendes Gehirn verfügen muss, um ihre Qualitäten zu schätzen und sich daran zu erfreuen, kaum erzielen. Und tatsächlich war der Film ein totaler Flop an den Kinokassen. Kein Wunder, da ja zur gleichen Zeit Mission: Impossible – The Final Reckoning und Jurassic World: Die Wiedergeburt in die Kinos kamen. Wer geistloses Tschinn und Bumm mag, ist dort richtig aufgehoben, wer jedoch ein anspruchsvolles, philosophisch angehauchtes und herzerhebendes Meisterwerk mit hervorragenden Darstellern, toller Kameraführung und exzellentem Schnitt erleben möchte, der wähle The Life of Chuck! Ein filmischer Leckerbissen der leider sehr seltenen Art, nach dessen Genuss man sich, ganz ohne Red Bull, beflügelt fühlt…
Natalie
Natalie

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0,5
Veröffentlicht am 19. August 2025
Dieser Film ist aus meiner Sicht überflüssig. Ich habe mich geärgert, dafür Zeit und auch Geld ausgegeben zu haben. Das einzig Sehenswerte ist die Tanzszene. Ansonsten kann der Fil nicht überzeugen. Es ist eine Aneinanderreihung von Katastrophen, Untergang der Welt, schwere Krankheit, gewaltsamer Tod der Eltern, Unfälle, Selbstmorde etc.
Die Dialoge sind banal. Angesichts des heutigen Zustands der Welt ist dieser Fil ein wirkliches Ärgernis, denn die Message "Genieße Dein Leben so lange Du noch kannst" ist aus meiner Sicht einfach zu eindimensional und plakativ.
The Dark Knight
The Dark Knight

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3,0
Veröffentlicht am 12. August 2025
Gut zum einmal anschauen und wieder vergessen. Mir fehlt irgendwie der Inhalt, die Botschaft oder sowas. Es passiert eigentlich nix und es gibt keine richtige Story oder sowas. Oder ich bin nicht für solche Filme geeignet.
Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 5. August 2025
Manche Geschichten muss man vom Ende her erzählen. Denn wenn man vom Ende nach und nach an den Anfang kommt, dann sehen wir Verbindungen, die plötzlich sichtbar werden.
Es geht um das Leben von Chuck. Wobei wir erst mal gar nicht wissen, wer dieser Chuck ist.

Jeder sieht Chuck. Immer wieder laufen Spots im Fernsehen, in denen Charles „Chuck“ Krantz für 39 wunderbare Jahre gedankt wird. Danke, Chuck! Es gibt Werbeschilder und LED-Screens. Niemand kommt an Chuck vorbei, obwohl niemand weiß, wer das ist und was das soll.
Die Leute sind auch anderweitig beschäftigt: 80 Prozent von Kalifornien sind ins Meer gestürzt, die Wirtschaft bricht zusammen. Deutschland ist eine Kraterlandschaft. In Asien wütet die Beulenpest. Und dann explodieren auch noch die Sterne am Himmel. Es geht vorbei. Das Ende.
Das war der 3. Akt: „Danke, Chuck!“. Es folgt der 2. Akt: „Lang lebe die Straßenmusik“.
Hier läuft Chuck (Tom Hiddelston) an einer Musikerin vorbei – und beginnt zu tanzen. Warum ihm das in den Sinn kam, weiß er nicht.
Im 1. Akt, „Ich enthalte Vielheiten“, das am Ende kommt, erleben wir Chuck (Jacob Trembley) als Jugendlichen. Seine Eltern sterben früh, er wächst bei den Großeltern auf. Sein Opa warnt ihn aber immer wieder, auf den Dachboden zu gehen. Zu gefährlich. Es ist das große Mysterium.

Mike Flanagans Film „The Life of Chuck“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Mit Horror hat diese Story aber nichts am Hut. Eine Prise Mystery darf aber nicht fehlen.
Er ist Katastrophenfilm, ein bisschen Musical, dazu eine Coming-of-Age-Story. Alles ein bisschen melancholisch, manchmal geheimnisvoll – aber vor allem immer faszinierend und packend.
Während Chuck anfangs (eigentlich ja am Ende) ein Mysterium ist, lernen wir Chuck im Laufe des Film näher kennen. Warum mag er es, zu tanzen? Warum hat er geahnt, wie es zu Ende geht?
Es gibt einen extrem berührenden Moment, in dem Chuck in seine Zukunft schauen kann, es ist das Tor zum Ende – beziehungsweise zum Anfang des Films.
Das alles ist ganz stark gespielt, sowohl der auf der Straße tanzende Tom Hiddelston als auch der jugendliche Jacob Trembley spielen wahnsinnig gut. Das gilt aber auch für die vielen Nebenrollen.
Wenn der Film eine Botschaft haben sollte, dann vielleicht die, sein Leben zu leben, als gäbe es kein Morgen. Denn irgendwann gibt es wirklich keines mehr.
David Willson
David Willson

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3,5
Veröffentlicht am 30. Juli 2025
Wie erzählt man die Lebensgeschichte einer Person, vielleicht rückblickend wäre eine Möglichkeit. Und wenn die letzte Tage seines Lebens schräg und apocalyptisch erscheinen, erweckt man ein unglaubliche Neugier zum wie, wer, wo was des Lebens der Person. Diese Film ist eine vielfältige Reise, wo man aufmerksam bleiben muss, um die Spuren des Lebens an die richtige Stellen zu platzieren.
Das Gesamtbild ist faszinierend und die Schauspieler - Leistung trägt die etwas ungewöhnliche Geschichte mit Würde.
beco
beco

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3,0
Veröffentlicht am 29. Juli 2025
Man sollte den Film etwas sacken lassen, dann gewinnt er an Zustimmung.
In jedem Menschen steckt das ganze Universum und das ganze Universum versinkt mit dem Tod, eine melancholische Betrachtung, die der anderen Aussage über die Größe des Universums gegenübergestellt wird.
Der Film lässt aber keine Radikalität zu, man wartet dem Untergang entgegen und ergibt sich ihm.
Einige wunderschöne Szenen, besonders die Tanz-Schlagzeug-Szene, werden wahrscheinlich lange im Gedächtnis bleiben, aber der Film bleibt doch im Sentimentalen. Auch die von Steven King so bevorzugte Übersinnlichkeit, führen insgesamt dann eher zu einem zwiespältigen Eindruck.
Eigentlich schade,
Hannes Streng
Hannes Streng

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0,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2025
Klarer Anwärter für die Goldene Himbeere 冷
An belangloser Langeweile nicht zu übertreffen, es verursacht Schmerzen, diesem Blödsinn zuzusehen.
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