Neueste Kritiken: The Black Phone - Sprich nie mit Fremden
The Black Phone - Sprich nie mit Fremden
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Petra Blaskowitz
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1,0
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
Einer der schlechtesten Kinofilme, die ich gesehen habe . Etwa die Hälfte der Besucher hat den Kinofilm mittendrin verlassen,was schon viel sagt. Es gab im Film ab und zu spannende Momente, aber irgendwie hat uns der Film null mitgerissen und in keinster Weise begeistert.
Ein leider nur teilweise guter Film. Stellenweise richtig in Szene gesetzt. Vor allem die Synchron-Stimme von Ethan Hawke klingt so dass dies viel zur Spannung beiträgt. Aber man hätte den Anfang nicht so langatmig erzählen dürfen. Das Thema hätte man so wie in Split erzählen müssen, dann wäre es ein richtiger Hammerfilm. Aber so wie er ist schaut man ihn sich an und denkt am Ende "schade da fehlt was" und vergisst ihn wieder.
Scott Derrickson ist für mich ein Regisseur der keine sehr guten Filme hat aber auch nie schlechte Filme hat. "The Black Phone" bekommt auch die Wertung die fast jeder Film von ihm von mir bekommt. Man hat hier eine tolle Atmosphäre, extreme Spannung, einen tollen Look, tolle Masken und einen sehr guten Ethan Hawke. Der Film ist auch so eine Art Gernemix. Er ist irgendwie Horror und Thriller aber irgendwie auch nicht und das ist das Problem. Es ist kein richtiger Horrorfilm, er ist nie gruselig und hat auch wenig Horrorelemente.
Insgesamt ist es ein solider Film der extrem spannend ist und eine tolle Atmosphäre hat.
Visuell hat mich der Film wieder durchaus beeindruckt und man erkennt sofort, dass "The Black Phone" vom selben Macher stammt wie zuvor "Sinister". Die Optik und auch an vielen Stellen die Atmosphäre sind sehr gut und auch die Kameraarbeit gefiel mir sehr gut, dennoch wollte sich, trotz der vielversprechenden Handlung, nie so richtig der Horror oder Grusel einstellen. Weshalb ich den Film als nettes Werk für zwischendurch sehr, aber leider nicht hält was er verspricht.
Leider kann ich die große Begeisterung für "The black Phone" nicht teilen, was nicht an der handwerklich soliden Inszenierung, sondern im völlig kruden und ärgerlichen Drehbuch begründet liegt. Wenn man bei einem Film, dessen Titel Programm ist, bei jedem Klingeln des schwarzen Telefons, genervt mit den Augen rollt, kann das kein gutes Zeichen sein. Dem Script fehlt es an Plausibilität und Stringenz, was sehr schade ist, weil auch durchaus positive Akzente gesetzt werden konnten. Absolut überzeugend agieren die beiden Jungschauspieler Mason Thames und Madelaine McGraw. Zwei Namen, die man sich merken sollte. Darüber hinaus gab es einige Spannunsspitzen, die gut funktionierten, einen packenden Score mit einigen Seventies-Highlights (Pink Floyd, The Sweet) und ein Finale, das für viel Leerlauf entschädigen kann.
Der Film war ein Meisterwerk! Extrem gut geschauspielert, extrem gut umgesetzt und die "schwache" Story gab ihm keinen Abbruch. Wie soll man das fortsetzen? Da bin ich ja mal gespannt...
„The Black Phone“ (2021, FSK: 16) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm von Scott Derrickson, der eine angenehmen Länge von 102 Minuten besitzt. Ethan Hawke spielt grandios und verkörpert den ekelerregenden Psychopathen trotz der Maske, welche ausgezeichnet gestaltet ist, wunderbar. Die Schauspielleistungen des Vaters und der Schwester von Finney Shaw lassen anfangs etwas zu wünschen übrig, verbessern sich jedoch über den weiteren Verlauf des Films stetig. Der Film startet mitten im Alltag der handelnden Personen, wobei die Vorhersagungen der Tochter eine Richtung des Films vorgeben. Die Entführung geschieht vollkommen überraschend und wirkt stark. Anschließend stellen sich einige Fragen, wobei vor allem die antithetische Darstellung des Entführers und seines Bruders hervorstechen. Der Film ist ziemlich originell und rückt Themen wie Mobbing und Schutz vor diesem sowie Kinderschutz in das Zentrum. Die Farben erzeugen eine angenehme Stimmung während des Filmschauens und die Arbeit mit Kamerafahrten ist gelungen. Die Vertonung des Films ist ebenfalls gelungen. Hierbei bleiben die Telefonklingelgeräusche vor allem im Gedächtnis. Die filmtechnische Gesamtqualität des Films ist ausgezeichnet, bei der inhaltlichen fehlen in Teilen Tiefgang und nicht zuletzt Motive für handelnde Täter. Letztendlich ist es aber ein sehr guter Film. → 8 /10