SHHHHHH UND FLÜSTERN IST ERLAUBT
In New York stürzen Meteoriten auf die Erde, danach hört man nur noch Schreie und Blut klebt auf dem Asphalt. Aliens greifen die Erde an, die sich auf jedes Geräusch stürzen was sie hören. Dies bedeutet für die Menschheit nun, sich leise und clever zu verhalten, allerdings sind die Menschen für beides nicht bekannt.
A Quiet Place: Day One geht ca. 99 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier den dritten Film der Reihe, diesmal bekommen wir die Vorgeschichte erzählt. Eine Welt die lernen muss ruhig zu sein, ein wahrer Horror für Teenager und Hooligans.
Die Story beginnt mit Sam (Lupita Nyong'o) die uns erzählt wie scheiße alles ist, weil sie Krebs hat. Dann kommt es zum Alienangriff, alles ist voller Staub und die Kamera bekommt nen Schlaganfall. Der Sound ist allerdings perfekt, es gibt lange Ruhephasen, keine Musik oder Stimmen zu hören und dann BÄÄÄÄM Jumpscare.
Für eine Patientin mit Krebs in den letzten Zyklen schafft Sam zu dem tolle Actionszenen. Eric, auf den sie später trifft, ist Student und eine ziemlich Flöte, aber die Katze mag ihn daher soll er wohl sympathisch sein. Entwicklung nehmen beide kaum und wenn man denkt Eric wird jetzt mutiger, widerlegt die nächste Szene das wieder.
Die Aliens machen Laune und die Momente in denen sie auftauchen, lassen einen den Atem anhalten. Die sind auch der einzige Indikator hier nicht zu gelangweilt zu sein, zum Glück ist die Laufzeit ein Freund des Streifens.
Am Ende bleibt ein Sci-Fi Horrorstreifen der ok ist, er bietet spannende Momente vom immer selben Muster. Jedoch sind die Figuren zu uninteressant und einige Logiklöcher lassen einen daran zweifeln ob die Macher die beiden Vorgänger gesehen haben. Stimmung und Aliens können überzeugen.
Von mir bekommt der Film 6,5/10 Punkten. Zum Glück hat Sam die ruhigste Katze der Welt, kein miauen oder fauchen. Für ein paar "ohh süß" Momente sorgt sie aber, damit der Zuschauer sowas wie Empathie empfinden soll.