Wie heißt es auf Versammlungen von Wichtigtuern zu recht: Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem... Weit davon entfernt, Cineast zu sein, habe ich mit meinen 80 Jährlein aber doch schon ein paar Filme gesehen. Und so fühle ich mich absolut wohl in der Gesellschaft derer, die sich schon vor mir so positiv geäußert haben und darf mich dem kurzerhand anschließen. In der Gastronomie gibt es ja die Geschichte von dem Gast, der so lange vor der Suppe sitzt und mit dem Kopf schüttelt, bis ein Haar hineinfällt, das er dann reklamieren kann...
Mag sein, dass der Profi vielleicht die ein oder andere Schwäche entdeckt: Aus meiner Sicht verhindert für den Durchschnittskinogänger die packende Dramatik, geschuldet dem setting, dem Drehbuch, der Musik, der Kamera, der Regie, dem Schnitt und natürlich den überzeugend ihr „Spiel″ vergessen machenden Schauspielern, dass man irgendwelche Kritikpunkte überhaupt erkennt. Sehr erhellend war beim Filmgespräch in Bad Endorf die Erklärung dafür, warum dem Schurken mal die Tränen kamen (im Drehbuch so nicht vorgesehen).
Man möchte allen Antisemiten und AfD-Anhängern im Land eine Freikarte spendieren.