Der Berliner KitKatClub steht für den Hedonismus der Hauptstadt wie kaum ein anderes Etablissement. Philipp Fussenegger und Cordula Kablitz-Post erzählen in ihrem Dokumentarfilm die Geschichte des Clubs, von mit ihm verbundenen Künstler*innen und Besucher*innen. Und sprechen auch mit den Gründer*innen.
Ich habe direkt erst mal gegoogelt, ob eventuell ein Jubiläum ansteht. Aber Pustekuchen! Der KitKatClub, jener mythenumwobene Fetisch-Techno-Club in Berlin, hat im vergangenen März seinen – eigentlich ja kaum erwähnenswerten – 32. Geburtstag gefeiert. Trotzdem gibt es jetzt gleich zwei konkurrierende Dokumentarfilme – und dann auch noch produziert von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF, die bisher nicht gerade im Verdacht standen, sonderlich sexpositiv eingestellt zu sein. Ende September 2026 wird – ausgerechnet auf ARD Kultur (!) – die Doku „One Night At KitKat“ ausgestrahlt. Das iranische Regiepaar Mohsen Najafimehri und Diba Darbari erhielt dafür exklusiven Zugang zu einer der legendären KitKat-Kink-Partys am Samstagabend. Gezeigt wird das in Farbe, auch wenn am Ende natürlich allein schon wegen des Bildungsauftrags Licht und Schatten der Clubkultur dargestellt werden.Bere
“KitKatClub - Kinks Of Berlin" hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.