Allegro Pastell
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David Willson
David Willson

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2,0
Veröffentlicht am 22. April 2026
Wenn man den Titel im Nachhinein betrachtet passt er teils zum Film würde ich behaupten - Schnell und Sanft. Ein Mann lernt eine junge Autorin bei ihrer Buchvorstellung kennen und der Abend führt zum Sex, aber mehr als körperliche Begierde als Liebe. Die daraus entstandene Beziehung ist ziemlich fragile und man weißt nicht warum. Die Beiden suchen die körperliche Erfüllung bei anderen, treffen sich aber immer wieder. Am Ende des Tages schlendert der Film zwischen den Begegnungen mit verschiedenen Parteien ohne was fest zu legen. Alles bis der Mann eine Frau schwängert und dann ist sein Leben irgendwie programmiert.
Die Frau dagegen fummelt verzweigtfelt weiter.
Die körperliche Aktivitäten sind leidenschaftlich, das Drogenkonsum selbstverständlich, die moralische Fäden 'Käse' und das Endergebnis irgendwie erwartet und doch nicht.
Rob T.
Rob T.

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3,0
Veröffentlicht am 20. April 2026
34. Tanja (Sylvaine Faligant) hat Geburtstag, und das Schöne ist: Ihr Freund liegt neben ihr im Bett und weckt sie. Jerome (Jannis Niewöhner) schenkt ihr zum Geburtstag eine eigene, neue Webseite.
Denn sie ist eine Romanautorin, die aber noch auf den ganz großen Erfolg wartet. Er ist Webdesigner.
Es ist das Jahr 2018, ein heißer Sommer in Berlin. Die beiden sehen sich nicht ständig, denn sie führen eine Fernbeziehung. Sie lebt in Berlin, er im hessischen Maintal bei Offenbach.
Se vertrauen sich - irgendwie. Denn an ihrem Geburtstag passiert etwas, womit Tanja nicht gerechnet hat. Es steht zur Debatte, was die beiden eigentlich füreinander sind. Eine Überlegung, die ihr scheinbar eher Sorge bereitet.

Es ist eine ziemlich spröde Beziehung, der wir in dem deutschen Film "Allegro Pastell" beiwohnen. Eigentlich ist gar nicht so richtig klar, ob das eine wirklich innige Liebe ist. Denn insbesondere Tanja macht einen eher kühleren Eindruck, sie hadert mit sich, ihrem Leben und ihrer Beziehung. Zumal es mit Janis (Nico Ehrenteit) in ihrem Umfeld jemanden gibt, der für sie schwärmt. Und Jerome trifft plötzlich seine Jugendliebe wieder.
So ganz wird man als Zuschauer aus dieser Beziehung nicht schlau, zumal der Eindruck besteht, dass es Jerome ohne Tanja eigentlich viel besser geht, und sie lässt ihn auch immer wieder ein wenig auflaufen. Selbst als er ihr davon erzählt, dass es da in der Ferne eine andere gibt, kocht sie nur innerlich.
Jannis Niewöhner spielt einen jungen Mann, der immer sehr positiv denkt, Sylvaine Faligant hat eher die Rolle der hadernden, sich nicht öffnenden Mittdreißigerin. Das wirkt manchmal ein bisschen hölzern, alles in allem sieht man den beiden dennoch ganz gern zu. Aber so richtig nah kommen einem diese Personen dennoch nicht.
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

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2,0
Veröffentlicht am 15. April 2026
"Ich wollte, dass unsere Begegnungen schön sind...aber nicht existenziell" / "Die 30er fühlen sich an, als wäre alles schon viel zu häufig da gewesen, bei gleichzeitig sinkender Intensität" / "Es ist doch besser, was schlechtes zu fühlen, als nichts zu fühlen"

...dies sind nur ein paar der zahlreichen Lebensweisheiten, die man sich anhören darf, wenn man sich im Kino für Allegro Pastell entscheidet. Was beim Lesen des Romans vielleicht noch funktionieren mag, weil man nach solchen Sätzen das Buch auch mal zur Seite legen und das Ganze wirken lassen kann, mutiert im Film ironischerweise fast schon zur Fremdscham, weil, ja weil man ganz genau weiß, dass kein normaler Mensch in einem ordentlichen Gespräch solche Sätze von sich gibt, ohne nicht von der Gegenseite komplett ausgelacht zu werden.

Allegro Pastell wirkt wie gemacht von Menschen aus einer Bubble, die glauben, dass ihre oberflächlichen Beziehungsprobleme komplett außergewöhnlich und beachtenswert seien. Da wird das gut gemeinte Geburtstagsgeschenk zum großen Downer, weil das Interesse des Partners und der Wunsch nach Nähe und Verbundenheit schon viel zu viel sind. Selten hat man eine weibliche Hauptfigur in einem Film gesehen, die man einfach nur schütteln möchte um ihr zu sagen "Weißt du eigentlich, wie uninteressant du in Wahrheit bist, um dir solche Eigenarten rauszunehmen?".

Allegro Pastell ist deshalb uninteressant, weil er nur einen ganz bestimmten Schlag Menschen anspricht. Menschen, die sich selbst für zu wichtig halten, sich als "hyperreflektiert" betrachten, polygam unterwegs sind und sich am Ende wundern, dass sie in ihren Beziehungen oder im Leben generell nicht glücklich sind, und das ganze am Ende mit Drogen betäuben. Wer mit beiden Beinen im Leben steht und weiß, dass zu einer gesunden Beziehung auch ein gesundes Maß an Zurückhaltung und zu einem zufriedenen Leben unweigerlich zumindest ein wenig Struktur gehört, der wird über diesen Film nur gelangweilt schmunzeln können.

Die Geschichte ist somit komplett pseudointellektueller Blödsinn, angereichert mit unzähligen Anglizismen, bei dem jedem eine Träne ins Gesicht kullert, dem die deutsche Sprache noch was Wert ist. Sehr schade eigentlich, denn sowohl der Soundtrack, die Kameraarbeit, die Beleuchtung etc. sind sehr gelungen. Aber deswegen geht man nicht ins Kino!
emkazwo
emkazwo

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0,5
Veröffentlicht am 6. April 2026
Soeben die Sneak Preview verlassen: schlechter Erzählstil, schlecht geschauspielert, leider nichts für mich.
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