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Rob T.
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1,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2026
Ein letzter Coup: Bislang ist es Davis (Chris Hemsworth) immer wieder gelungen, den Ermittlern aus dem Weg zu gehen, wenn es darum ging, seine Raub- und Diebeszüge zu ahnden. Bei seinem letzten Vorhaben bekommt er es mit der Versicherungsmanagerin Sharon (Halle Berry) zu tun, sie müssen eher widerwillig zusammenarbeiten, hassen sich aber. Gleichzeitig hat Davis einen Konkurrenten, Orman (Barry Keoghan) will ihm beim Raub zuvorkommen. Und Detective Lubesnik (Mark Ruffalo) will beiden auf die Spur kommen...
Bart Laytons Thriller "Crime 101" verpufft leider ziemlich schnell. Wie überhaupt der ganze Film mit weit mehr als zwei Stunden viel zu lang ist und sich zeitweise zieht wie ein Kaugummi. Richtig Stimmung oder gar Spannung kommt da selten auf, und alles gipfelt am Ende mit einer leider ziemlich ins unfreiwillig alberne gleitende Gegenüberstellung mit drei Schusswaffen.
SCHADE!!! Ich mag Chris Hemsworth. Gute Atmosphäre, gute ansprechende Schauspieler aber leider ein großes Stück verschenktes Potential. Setze ich auf die Liste "Ok, für zwischendurch"!
Der Film startet ausgesprochen verwirrend und erschwert den Einstieg unnötig. Erst nach einiger Zeit werden die Figuren greifbarer und die Beziehungen zwischen ihnen klarer. Ab etwa drei Vierteln der Laufzeit entwickelt sich dann endlich ein spannender Handlungsbogen, der mehrere interessante Möglichkeiten andeutet und kurzzeitig Hoffnung auf ein starkes Finale macht.
Was jedoch zunehmend fehlt, sind logische Erläuterungen, die das Geschehen nachvollziehbar machen. Davis wird als akribisch planender Profi dargestellt, dennoch bleiben zentrale Punkte unbegründet: Warum benötigt er einen „Dealer“, um die Beute weiterzuverkaufen? Weshalb stellt er sein Fluchtfahrzeug in einer Tiefgarage ab, obwohl er angeschossen wurde und dort potenziell verwertbare DNA sowie zurückgelassene Kontaktlinsen liegen? Ein konsequenteres Vorgehen hätte man von einer so durchdacht gezeichneten Figur erwartet.
Auch weitere Elemente wirken widersprüchlich. Die dauerhafte Verfolgung durch den Motorradfahrer verliert ihre Plausibilität, nachdem der Sender am Auto entdeckt wurde – dennoch bleibt Davis weiterhin auffindbar, ohne dass hierfür eine nachvollziehbare Erklärung geliefert wird. Der Motorradfahrer ist offensichtlich nicht vorbereitet, kann jedoch dennoch ein Hotelzimmer knacken einfach so. Der Showdown mit den 3 Protagonisten passt irgendwie nicht und fühlt sich aufgesetzt an.
Gerade im Finale werden die zuvor aufgebauten Handlungsstränge nicht sinnvoll zusammengeführt, sondern praktisch aufgelöst oder fallengelassen. So verpufft das zuvor aufgebaute Potenzial nahezu vollständig. Unterm Strich ein atmosphärischer Film mit starkem Cast und interessanten Ansätzen, der jedoch an erzählerischer Klarheit und innerer Logik scheitert – besonders dort, wo es eigentlich darauf ankäme.
Wow war das ein Ritt, selten so einen guten Film gesehen. Thor Schauspieler endlich mal ernst und professionell, keine Thor-Comedy, und was für eine Story, Kollege Hulk war auch mit dabei, als abgewrackter Bulle, der ihm langsam aber sicher auf die Schliche kommt. Wies ausgeht sieh selbst, die 2h10 sind super investiert
Zweifelsohne ein endlich mal wieder fesselnder Film. Schöner Spannungsbogen, packende Story… Ich habe diesen Film tatsächlich geliebt. Nach langer Zeit mal wieder ein Streifen, der mich nicht gelangweilt hat. Mehr davon!
Der Film hat mich von Anfang bis Ende mehr als nur gut unterhalten. Natürlich erreichte nicht das Meisterwerkniveau eines Heat, aber dennoch hab ich mich immer wieder dabei erwischt, wie ich einfach nicht meine Augen vom Fernseher abwenden konnte. Die Schauspieler spielen mehr als nur gut und die End Szene bleibt im Kopf. Der Cop mehr als sympathisch und der Dieb einfach mit Stil verkörpert. Könnte sein, dass ich den Film noch mal anschauen werde. Der hat mir sehr sehr gut gefallen.
Der Film fängt schon mal gut an mit dem Diamantenraub. Die Musik währenddessen ist auch gut. Aber nach den ersten 30 Minuten flacht es ab. Der Filmscore macht echt Spaß und hat zeitweise eine so ähnliche Melodie wie beim Film Blutmond. Der Film ist nicht schlecht und hat sogar ein Happy End aber ist nichts gerade etwas was ich mir zweimal ansehe.
Hier habe ich schon oft gegört, dass dieser Film die erste große Überraschung des Jahres ist aber für mich ist es gar keine Überraschung. Der Film ist halt so ein typischer Krimi-Thriller der das Typische macht. Der Film ist deutlich zu lang und erzählt sehr langsam. Manchmal kommen ein paar wenige Actionpassagen rein die richtig was könen und die Verfolgungsjagden sind toll. Die Kaneraführung ist fantastisch und schöne Aufnahmen von Los Angeles gibt es auch. Trotzdem ist es ein lahmer Thriller wo wie erzählt und wenig gemacht wird. Die Charaktere bleiben sehr blass auch Chris Hemsworth. Mark Ruffalo sticht da noch etwas raus. Natürlich ist auch "Heat" mit drin aber ein schlechter Film ist es nicht. Man kann Spaß mit der Nummer haben wenn man sich drauf einlässt.
Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der zäh ist und trotz der hohen Laufzeit wenig zu bieten hat aber ein paar schöne Aufnahmen und eine tolle Kameraführung gibt es trotzdem.
Der Film ist eine sehr angenehme Mischung aus Spannung, Action und Dialogen wodurch die Hauptfiguren an Tife gewinnen und ihr Handeln nach vollziehbar ist. Im Mittelpunkt stehen drei Personen. Ein Verbrecher (Chris Hemsworth) der aus sehr armen Verhältnissen kommt, sich mit Verbrechen aus seiner Sitaution befreien will, aber bei den Überfällen keine Spurenhinterlässt und niemanden verletzten oder töten will. Hauptgrund: Sonst habe ich kein Weg zurück ins normale Leben. Durch eine Liebesbeziehung und dadurch das er einen Auftrag von seinem Hehler ablehnt weil er ihn zu gefährlich hält kommt sein Weltbild ins Wanken, was duch zahlreiche gute Dialoge deutlich wird. Zweite Hauptperson ist der Inspektor (Mark Ruffalo) , der ein Hauch von Inspektor Columbo versprüht. Er liebt alte Autos und ist nicht der "Rambo-Polizist" sondern er jemand der mehr analysiert und die im Kollgegenkreis nicht aktzeptierte Idee entwickelt, bei dem Dieb handelt es sich um jemand der keine Gewalt will. Dritte Hauptperson ist eine Versicherungsagentin (Halle Berry) die in ihrem Team schon seit Jahren darauf wartet Partrnerin zu werden, aber von den Männern immer wieder vertröstet wird. Alle drei Personen stehen vor der Herausforderung, dass ihr Umfeld ihren Weg versprerrt. Sie suchen nach Wegen aus der Sachgasse. In den Dialogen wird es glaubhaft. Der Film kominiert diese drei Lebensstränge zu einem spannenden aber nicht Action überladenenen Filmabenteuer, dass bis zur letzten Einstellung überzeigend wirkt. Die Schlüsse die die Personen ziehen sind teilweis überraschend aber auch nachvollziehbar. Die Große Stärke des Films ist die Mischung aus sehr guten Dialogen, Spannung und nicht zuviel Action.