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Antonia .spl_
2 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2026
„Evil Dead Burn“ liefert genau das, was man von einem modernen Evil-Dead-Film erwartet: brutale Gore-Effekte, unangenehme Spannung und einige wirklich verstörende Szenen. Die Atmosphäre ist von Anfang an düster und bedrückend, und die abgelegene Kulisse trägt viel zur unheimlichen Stimmung bei. Besonders die praktischen Effekte und das Make-up sind beeindruckend gelungen und gehören für mich zu den großen Stärken des Films. Auch die Hauptdarstellerin überzeugt mit einer glaubwürdigen Leistung, sodass die emotionalen Momente zwischen dem ganzen Chaos überraschend gut funktionieren. Gleichzeitig schafft es der Film, die bekannte Deadite-Bedrohung frisch wirken zu lassen, ohne die Wurzeln der Reihe komplett zu vergessen. Warum keine 5 Sterne? Trotz vieler starker Szenen fehlt dem Film etwas von dem schwarzen Humor und dem verrückten Charme, der die älteren Teile so besonders gemacht hat. Zudem zieht sich das letzte Drittel stellenweise etwas und setzt mehr auf Schockeffekte als auf echte Spannung. Einige Figuren bleiben außerdem recht oberflächlich.
Ich habe von dem Film wesentlich mehr erwartet. Für mich ist es der schwächste Teil der Reihe. Die Charaktere sind völlig belanglos und öde. Was die Kills nur halb so gut macht. Es fehlt einfach an allem!
"Evil Dead Burn" ist eine unerbittliche, brutal effektive Horror-Fortsetzung, die beweist, dass dieses Franchise immer noch keine Fehlschläge hat. Mit unglaublichen praktischen Effekten, einfallsreichen Kameraarbeiten und unerbittlicher Intensität ist es wohl das bösartigste Evil Dead, das es bisher gibt. Ein wirklich bösartiges Blutfest, das Zuschauer dazu bringen wird, sich in ihren Sitzen zu winden und für Gott selbst zu beten. Es ist eine Hommage an amerikanische Horror-Hits, die die vereinigten Staaten, ihre Träume, Häuser und Menschen zum Albtraum für den Rest der Welt gemacht haben. Sebastien Vanicek beweist den Antritt auf das scheinbare Erbe von Sam Raimi, da er auf dem erwarteten Stil von Evil Dead aufbaut. In Evil Dead Burn ist keine Hoffnung oder Erlösung zu finden, sondern er bietet ein kompromissloses Blutgemetzel für Hartgesottene.
Dies ist im Grunde der sechste Evil Dead-Film, aber man braucht keine entscheidenden Vorkenntnisse, zumindest nicht inhaltlich. Das Necronomicon wird zwar kurz erwähnt, und der Film setzt das Prinzip der Details als bekannt voraus, ansonsten kommt man hier aber problemlos ohne Vorkenntnisse klar.
Die Handlung ist dabei auch wieder sehr schlicht gehalten: Eine Familie sammelt sich in einem einsamen Haus, um zu trauern. Einer von ihnen ist jedoch vom Bösen befallen, und dann beginnt schon das große Gemetzel.
Wenn man einen Evil Dead-Film wegen Charakteren oder Wohlfühlgedanken schaut, macht man etwas falsch. Trotzdem hat mich dieser Teil lange außen vor und kalt gelassen, weil durch die farbentsättigte Inszenierung und die unsympathischen Charaktere keinerlei Mitgefühl oder Anteilnahme an den grausamen Ereignissen aufkommt.
Der Film schlägt diese Schwäche aber konsequent durch Härte aus. Im letzten Drittel wird eine endlose Fülle an Blättern und Blutzähnen aufgefahren, und es entsteht ein immens hohes Tempo, sodass man atemlos dranbleibt, selbst wenn man emotional nicht beteiligt ist.
Grundsätzlich ist er sicherlich nicht der beste Teil der Reihe, aber sehr wohl ein effektiver Eintrag in dieses Franchise, der Lust auf weiteres macht.
Fazit: Vom Blut triefend und effizient, allerdings inhaltlich unterkühlt.
Ein heftiger Film, der es größtenteils in sich hat. Der Film bietet puren Horror mit etwas Brutalität, Jumpscares und einen Gruselfaktor. Die Handlung ist extrem spannend. Die Besetzung passt einwandfrei. Mir hat zwar noch der Kick gefehlt, um mich vom Hocker zu schmeißen, aber größtenteils ist der Film gelungen. Im Gesamtpacket ist der Film hervorragend.