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    Die Träumer
     Die Träumer
    22. Januar 2004 Im Kino | 1 Std. 56 Min. | Drama, Erotik
    Regie: Bernardo Bertolucci
    |
    Drehbuch: Gilbert Adair
    Besetzung: Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel
    Originaltitel: The Dreamers
    User-Wertung
    3,7 58 Wertungen, 5 Kritiken
    Filmstarts
    5,0
    Bewerte :
    0.5
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe

    Der junge Amerikaner Matthew (Michael Pitt) kommt im revolutionären Sommer 1968 aus San Diego nach Paris. Bei einer Demonstration für Henri Langlois, den eben entlassenen Leiter der Cinémathèque Française, lernt er die Zwillinge Isabelle (Eva Green) und Theo (Louis Garrel) kennen, die aus einer künstlerischen Intellektuellen-Familie kommen. Schnell entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen den drei leidenschaftlichen Kinoliebhabern. Die Geschwister quartieren Matthew bei sich ein, während die Eltern (Robin Renucci) und (Anna Chancellor) auf Reisen sind. Die drei jungen Leute genügen sich zunehmend selbst, bald verlassen sie das großzüge Appartement gar nicht mehr. Bei Wein, Sex und lebhaften Diskussionen gehen sie der Welt immer mehr verloren – ehe diese wortwörtlich den Kokon des Trios aufbricht.

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    5,0
    Meisterwerk
    Die Träumer
    Von Andreas Staben
    Für Matthew, den Träumer und den Filmfanatiker, ist die Sache klar: Im Kino sitzen die wahren Enthusiasten ganz vorne. Sie wollen die ersten sein, bei denen die Bilder von der Leinwand ankommen, nichts soll sich zwischen sie und das wunderbare Licht schieben. Was Hollywood-Strategen unter dem Etikett von der „Magie des Kinos“, die als Überwältigungsdramaturgie daherkommt, zuweilen arg banalisieren, wird hier auf ebenso unmittelbare wie berührende Weise ins rechte Bild gerückt – das Filmtheater als Palast der Träume, als privilegierter Ort, an dem auf geradezu unanständige Art alles möglich ist. Dorthin führt uns Bernardo Bertolucci mit seinem Erotik-Drama „Die Träumer“ – an einen Kristallisationspunkt aller großen Hoffnungen und Utopien: Sex, Kino und Politik im Pariser Frühling des Jahres 1968. Mit süßem Ernst und feierlicher Leichtigkeit beschwört der Regisseur in seiner Ménage à trois

    Trailer

    Die Träumer Trailer DF 1:49
    Die Träumer Trailer DF
    51.443 Wiedergaben
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    Donnerstag, 12. Februar 2015

    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Michael Pitt
    Rolle: Matthew
    Eva Green
    Rolle: Isabelle
    Louis Garrel
    Rolle: Théo
    Robin Renucci
    Rolle: der Vater

    User-Kritiken

    8martin
    8martin

    143 Follower 636 Kritiken User folgen

    3,5
    Veröffentlicht am 30. August 2022
    Isabelle (Eva Green) und Theo (Louis Garrel) sind quasi siamesische Zwillinge, im Kopf zusammengewachsen. Sie freunden sich mit dem biederen Amerikaner Matthew (Michael Pitt) in Paris an. Es ist 1986, auf den Straßen finden Studentendemonstrationen statt. Die drei verbringen einige Tage in der elternfreien Wohnung miteinander. Hier findet das konkret statt, was die Straße fordert. Was zunächst noch als ein sadistisches Spielchen durchgehen ...
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    Während sich ''Die Träumer'' noch mit klischeehafter französisch-sinnlicher Etikette schmückt, seine Inzestfantasien als erzählenswert verkauft und zwanghaft eine kammerspielartige Atmosphäre aufzubauen versucht, verkommt seine krude Geschichte zum Vorwand für die vermeintlich provokativen Schauwerte. Der Film, der im Übrigen schlecht gespielt ist, streift französische Filmleidenschaft, sexuell aufgeladene Stimmung und zum Zerbersten ...
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    Josi1957
    Josi1957

    92 Follower 828 Kritiken User folgen

    5,0
    Veröffentlicht am 14. September 2022
    Bernardo Bertoluccis (*Der letzte Kaiser*) poetisches Erotikdrama, das niemals in simple Pornografie abgleitet, ist eine Liebeserklärung an das frühe Kino und zugleich eine lakonische Rückschau auf die 68er-Utopien von politischer Selbstbestimmung und sexueller Befreiung.
    Christian Alexander Z.
    Christian Alexander Z.

    114 Follower 663 Kritiken User folgen

    4,5
    Veröffentlicht am 4. Dezember 2018
    Wir sehen ein gelungenes Stimmungsbild der späten 60er Jahre. Zwar nicht durchgängig glaubhaft (Jungfräulichkeiter der Isabelle) und auch leider etwas zu expliizit in der Darstellung von Sexualität, trotzdem nimmt der Film den Betrachter schnell ein und bietet eine anspruchsvolle Unterhaltung. Sehr schön und sorgfältig in Szene gesetzt, gutes Kino.

    Bilder

    Weitere Details

    Produktionsländer Frankreich, Großbritannien, Italien
    Verleiher Concorde Filmverleih GmbH
    Produktionsjahr 2003
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Französisch, Englisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

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