Neueste Kritiken: James Bond 007 - Lizenz zum Töten
James Bond 007 - Lizenz zum Töten
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Maddin
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Veröffentlicht am 8. März 2026
Mit „James Bond 007 – Lizenz zum Töten“ aus dem Jahr 1989 erhielt die Reihe einen der düstersten und persönlichsten Filme der gesamten Reihe. Es ist der zweite und zugleich letzte Auftritt von Timothy Dalton als 007 – und er interpretiert den Geheimagenten deutlich härter und kompromissloser als viele seiner Vorgänger.
Die Geschichte beginnt eigentlich wie ein klassisches Bond-Abenteuer: Bond hilft seinem Freund, dem CIA-Agenten Felix Leiter, bei der Jagd auf den skrupellosen Drogenbaron Franz Sanchez. Doch nachdem Sanchez Leiter brutal angreifen lässt und dessen Frau ermordet wird, nimmt Bond den Fall persönlich. Gegen die Anweisungen des MI6 stellt er sich eigenmächtig gegen den Kartellboss – und verliert dadurch sogar offiziell seine „Lizenz zum Töten“.
Der Film setzt stark auf Rache und persönliche Motivation statt auf einen typischen Geheimdienstauftrag. Dadurch wirkt die Handlung intensiver und emotionaler als in vielen anderen Bond-Filmen. Besonders Timothy Daltons Darstellung überzeugt: Sein Bond ist weniger charmant und verspielt, dafür entschlossener und realistischer.
Auch die Actionsequenzen gehören zu den Stärken des Films. Verfolgungsjagden, Explosionen und das spektakuläre Finale mit Tanklastern sind spannend und aufwendig inszeniert. Gleichzeitig verzichtet der Film größtenteils auf übertriebene Gadgets und setzt stattdessen auf eine etwas realistischere Atmosphäre.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass der Film teilweise eher wie ein klassischer Actionfilm der späten 1980er Jahre wirkt und etwas weniger vom typischen „Bond-Glamour“ besitzt. Außerdem fehlt stellenweise der humorvolle Ton, den viele Zuschauer mit der Reihe verbinden.
Fazit: Ein ungewöhnlich harter und persönlicher Bond-Film, der mit starker Action und einem überzeugenden Timothy Dalton punktet. Für manche Fans vielleicht zu düster, aber definitiv einer der interessantesten Beiträge der Reihe.
Und so schnell ist es vorbei, der letzte Einsatz für Timothy Dalton und ich finde ihn echt gut aber keinesweges den besten. Der Film hat im Grunde gar nichts mehr mit Bond zu tun, er ist ja nicht mal mehr Agent Bond. Dafür funktioniert er halt als Actionfilm und er macht Spaß. Die Schurken sind super mit einem sehr jungen Benicio del Toro und ein Bondfilm war noch nie so brutal. Die Haie sehen auch toll aus. Das Finale ist perfekt, so coole Stunts und Explosionen. Aber dafür kommt der Film mit einer typischen Rachestory um die Ecke die man schon 100 Mal gesehen hat. Trotzdem ist es ein guter Abschluss für Dalton auch wenn ich mir noch 2 Filme mehr mit ihn gewünscht haben.
Insgesamt ist es ein guter Film der mit viel Action und wenig Bond um die Ecke kommt und super unterhält.
"Lizenz zum Töten" hat recht viel und auch handgemachte Action, die toll aussieht, welcher es aber manchmal etwas an atmosphärischer Spannung fehlt. Die Bösewichte sind mit Robert Davi und Benicio del Toro fantastisch besetzt und auch die Bondgirls sind gut gewählt, attraktiv, verführerisch, mit mehr Tiefe als manch andere und spielen auch toll! Timothy Dalton wurde als James Bond nie wirklich gut angenommen. Er spielt einen menschlichen Bond, aber irgendwie kommt kein enormes Bond-Feeling auf. Doch dadurch, dass er sich von den anderen unterschiedet ist es auch mal eins Abwechslung und interessant! Die Locations sind top gewählt.
Fazit: Handgemachte Action, schöne Locations, attraktive Bondgirls, böse Antagonisten, nur in der ersten Hälfte ein wenig spannungsarm.
Hätte man die Bond Filme weiter in diese Richtung laufen lassen, diese Richtung die der letzte Film vorgegeben hat und dieser hier aufgreift hätte die Serie es nicht mehr lange gemacht. Das heißt dabei noch nichtmal daß die ganze Geschichte schlecht wäre – sie ist lediglich einheitlicher Actionbrei geworden. Im Ernst, würde man die Hauptfigur nicht James Bond nennen und ein paar Nebenfiguren entsprechend ändern könnte dies hier auch locker einen Jean Claude van Damme Film ergeben. Wenigstens erkannte man das rechtzeitig und änderte es dann – somit kann man diesen Film als für sich stehend entspannt genießen. Man bekommt ein handfestes und bleihaltiges Actionspektakel zu sehen mit vielen Explosionen und Unmengen Stunts, dazu macht Timothy Dalton seinen Teil gar nicht so schlecht wie er immer geredet wird. Unterm Strich also ein typische 80er Jahre Actionfilm der sich halt nur zufällig in die bekannte Serie einreiht.
Fazit: Simple, aber sehr actionreiche Rächerstory die nicht wirklich ein Bond Film sein müßte ...
Nach Skyfall der beste Bondfilm aller Zeiten, weil hier alle Regeln gebrochen sind. Bond ist menschlich und gleichzeitig ein richtig harter Hund. Der Bösewicht ist richtig böse. Die Aktion grandios und vor allem so schonungslos wie nie. Ohne als 007 in dem Film zu gelten ist er der beste Bond von Allen. Dalton macht hier alles richtig !
Lizenz zum Töten. Der Bond-Film mit dem schwächsten Einspielergebnis. Brutal, hart und hat überhaupt nichts mehr mit Bond zu tun. Derartige Vorwürfe musste dieser Film über sich ergehen lassen. Heute jedoch erst werden die beiden herausragenden Bond-Filme von Timothy Dalton anerkannt und gewürdigt. Und das ist auch richtig, denn was in diesem Streifen abgeliefert wir ist ganz große Klasse und übertrifft alle Vorgänger. Einmal muss Bond nicht gegen einen verrückten Bösewicht kämpfen, der vorhat die Welt ins Chaos zu stürzen. Der Film entfernt sich mutig von vielen, bisher schon eingebürgerten Richtlinien eines Bond-Films. 007 trifft in diesen Abenteuer überwiegend auf schmierige, kanallharte Drogenbosse, wunderbare Schauplätze und bildhübsche Frauen. Diese Variabilität von Schauplätzen, Tag und Nacht, Brutalität(Ja, der Film ist wirklich brutal), machen diesen Film zu etwas Besonderem. Zudem muss noch erwähnt werden, dass Dalton ein famoser Schauspieler ist, mit dem es höchstens noch Daniel Craig als Bond aufnehmen könnte, denn besser könnte man die Rache und knallharte Härte nicht ausdrücken(ähnlich mit Daniel Craig in Casino Royal und Ein Quantum Trost). Die Action ist stimmig, satt und spektakulärer als je zuvor. Auch der äußerst sympathische Q(Desmond Llewelyn) hat hier seinen längsten Auftritt und entschärft den Film an den richtigen Stellen. Auch der Titelsong muss erwähnt werden, der meiner Meinung nach zu den besten der Reihe gehört und sich perfekt in die Gesamtstimmung des Films fügt. Hinzu kommt das das Bondgirl eine richtige Augenweide ist und im laufe des Films einen tiefgründigen Charakter entwickelt. Selbst die kleinste Nebenfigur ist in diesem Meisterwerk perfekt besetzt und aufgearbeitet. Alles in Allem zählt dieser Streifen für mich zu den besten Bond-Filmen und ist einer meiner Lieblingsfilme.
Timothy Daltons zweiter Auftritt als James Bond 007, versprüht eiserne Härte und Entschlossenheit! Die Idee ist nicht schlecht, dass er diesmal alleine da steht, auf seinem Rachefeldzug. Das er auch ohne Finessen von Q besteht ist klar. Das macht ihn auch noch menschlicher! Die Story hingegen ist ein bisschen zu einfach ausgelegt. Er musste ja schliesslich immer gegen Übermenschen und Wahnsinnige antreten. Diesmal ist es, mehr oder weniger, ein einfacher Drogenbaron. Der Film hat kleine Überlängen. Aber der Schlussakt mit den Tanklastwagen macht einiges wieder wett und ist recht ansehbar!
Großartiger Bondstreifen,Klasse Besetzt mit Timothy Dalton als 007,tolle Actionszenen an wirklich Atemberaubenden Schauplätzen.Effekte,Filmmusik,Schnitt,Kamera alles Super und ohne Tadel.