Die Braut (Uma Thurman) hat ihren Rachefeldzug in Japan nicht beendet. Bill (David Carradine), ihr Ex-Geliebter und das Ziel der Vergeltungsaktion, steht immer noch als Nummer 1 auf der Todesliste. Zuvor sind ein paar Namen zu lesen, die ebenfalls noch nicht durchgestrichen wurden: Elle Driver (Darryl Hannah) und Budd (Michael Madsen), den die Braut als nächstes aufsucht. Doch der heruntergekommene Alkoholiker, der als Rausschmeißer in einer Bar sein Geld verdient, erweist sich als überraschend gerissen. Er trickst die Braut aus und jagt ihr eine Ladung Steinsalz in die Brust, um sie dann lebendig auf dem Friedhof zu begraben...
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Kill Bill Vol.2
Von Carsten Baumgardt
Ein halbes Jahr spannte Meisterregisseur Quentin Tarantino seine Fans auf die Folter. Mit dem actiongeladenen Rache-Epos „Kill Bill Vol. 1" meldete sich der „Pulp Fiction"-Macher nach sechsjähriger Schaffenspause furios auf der Leinwand zurück. Zweifel an seiner künstlerischen Integrität pulverisierte der 41-Jährige mit seinem optisch visionären, ultrabrutalen Todesballett. Da die insgesamt 247 Minuten für einen Film in der Kinoauswertung zu viel gewesen wären, zerstückelte er „Kill Bill” in zwei Teile. Mit „Vol. 2” sprengt Tarantino wieder einmal die Erwartungshaltung des Publikums. Die zweite Filmhälfte könnte im Vergleich zur überragenden ersten unterschiedlicher kaum sein. Tarantino setzt völlig andere Prioritäten: Weg von der überbordenden, splatter- und comichaften Gewaltdarstellung, hin zu mehr Realismus und einer erstaunlichen Dialoglastigkeit, die dem Epos mehr Tiefe verleiht un
teil 2 kommt vom kultpotential nicht an 1 ran. hier sind deutlich weniiger regiespielereien, dafür wurde mehr auf die dialoge gesetzt. ein deutlich anderer stil ist hier zu bemerken der mehr auf den hintergrund der figuren abziehlt als auf optische leckerbissen. leider nicht so gut wie 1 aber trotzdem gut
schonwer
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3,0
Veröffentlicht am 27. Juni 2017
Quentin Tarantino's Fortsetzung "Kill Bill Vol. 2" war leider eine ziemliche Enttäuschung. Es wäre besser gewesen einen maximal dreistündigen Film zu machen und die Geschichte nicht auf zwei Filme zu verteilen. Während der erste stilistisch abwechslungsreicher, actionreicher, blutiger und kreativer war, ist der zweite Teil v.a. unnötig lang. Es gibt wenig Action, aber dafür mehr Dialoge. Wer Tarantino kennt weiß ganz genau, dass dieser ...
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Lamya
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5,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
Besser hätte die Fortsetzung nicht sein können. Zwar weniger Action, dafür aber mehr Inhalt. Kann voll mit Teil 1 mithalten. Hätte ich nicht gedacht. Schaut ihn euch an! Freue mich schon auf Teil 3!
10/10
BrodiesFilmkritiken
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5,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
„Kill Bill Vol. 2“ ist zwar in vieler Hinsicht ein ganz anderer Film, aber er führt die Story um die Braut konsequent fort und zu einem Ende, beleuchtet aber nebenbei auch Hintergründe und Vorgeschichten.Tarantino-typisch springt der Film in der Zeit umher, erzählt z.B. wie die Braut einst von einem Meister zur Kämpferin ausgebildet wurde oder was in der Hochzeitskapelle wirklich passiert ist, führt aber ebenso den Rachefeldzug, den die ...
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Laut Quentin Tarantino spielen seine Filme in zwei verschiedenen Universen.Als erstes gibt es das „Realer than real world universe“. Dieses ist unserer Realität sehr ähnlich, so dass zum Beispiel sehr ähnliche Gesetzmäßigkeiten wie hier gelten. Die physikalischen Gesetze sind zum Beispiel die gleichen, so dass unmögliche Kung-Fu-Movies à la „Kill Bill“ hier nicht möglich wären. Allerdings ist auch diese Realität im Vergleich zu unserer wirklichen
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Weitere Details
Produktionsland USA
Verleiher Buena Vista International Film Production