Das Parfum
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3,6
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Marie Louise Bech
Marie Louise Bech

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3,5
Veröffentlicht am 2. April 2025
Ich fand den Film sehr gut, da er den Sinnesorgan Geruch, den man nur sehr schwierig visuell beschreiben kann, gut dargestellt hat. Es gab kleine Veränderungen zwischen dem Film und dem Roman die mir jedoch nicht gefallen haben. Zum einen der Fakt, dass der Film Grenouille als menschlicher dargestellt wird als im Buch. Es wird angespielt, dass Grenouille in das Mirabellenmädchen verliebt ist, oder sie irgendwie nicht loslassen kann. Sein erster Mord ist im Film ein Versehen. Er erwürgt Sie, da er sie davon abhalten wollte zu schreien, jedoch merkt er erst nachdem die Menschen die Gasse verlassen, dass er sie erstickt hat. Als er dies merkt, wirkt er schockiert und überrascht von sich selbst. Im Buch tötet er sie mit Intention, da er sich nur für ihren Geruch interessiert, und dies tut er auch mit seinen weiteren Opfern, denn er hasst Menschen und ist komplett auf sein Parfum fokussiert. Ansonsten war der Film sehr ähnlich zu dem Buch, es wurden ein paar Szenen rausgelassen, die jedoch für den Film keine wichtige Rolle spielten und diese Entscheidungen verständlich sind.
Luisa Fernanda Castrejon Dominguez
Luisa Fernanda Castrejon Dominguez

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3,0
Veröffentlicht am 2. April 2025
Das Film Das Parfum (2006) von Tom Tykwer verfilmt, basierend auf Patrick Süskinds Roman, stellt die Welt der Düfte sehr gut dar. Die Bilder sind so intensiv,grausam und realistisch, dass man fast selbst riechen kann, was Grenouille riecht von den schmutzigen Straßen in Paris bis zu den Parfüms. Die Atmosphäre ist so, wie man sie sich aus dem Roman vorstellt, grausam, faszinierend und voller Gerüche.

Aber die Darstellung von Grenouille ist nicht ganz geworden. Im Roman ist er ein kalter, unheimlicher unsympatischer, der keine Gefühle für andere hat und menschlichkeit hasst.. Im Film wirkt er jedoch menschlicher und fast mitleiderregend. So verliert er seine bedrohliche und erschreckende Wirkung.

Trotzdem ist Das Parfum ein beeindruckender Film, auf jeden fall eckelhaft, aber das wird dann gesaucht. Wer den Roman kennt, könnte aber enttäuscht sein, aber es ist ein verschiedenes Weg die Geschichte zu darstellen.
Regina Ayala Sanchez
Regina Ayala Sanchez

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3,5
Veröffentlicht am 2. April 2025
Ich finde, dass „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ ein sehr guter Film ist, aber nur, wenn man ihn vor dem Lesen des Buches schaut. Wenn man das Buch erst liest und dann den Film sieht, ist das Erlebnis nicht mehr dasselbe. Was ich meine, ist, dass der Film auf den ersten Blick hervorragend wirkt, besonders wenn man die ganze Geschichte nicht kennt. Die detaillierte Bildsprache, die Musik und der Ton unterstützen das Thema perfekt und schaffen eine dichte Atmosphäre. Doch sobald man das Buch liest, merkt man, was der Regisseur nicht gut umgesetzt hat und wie er es nicht geschafft hat, die Magie von Patrick Süskind zu transportieren. Während der Film für sich allein großartig funktioniert, fehlt ihm die Tiefe und sprachliche Magie von Patrick Süskinds Roman. Dennoch muss man sagen, dass der Film insgesamt sehr gut ist – auch wenn er stellenweise etwas grausam ist. Tykwer hat das Buch auf eine beeindruckende Weise adaptiert, insbesondere wenn man bedenkt, dass er 300 Seiten in nur 2,5 Stunden packen musste. Es ist nicht einfach, so ein komplexes Thema wie Gerüche visuell darzustellen, und in dieser Hinsicht hat er eine sehr gute Arbeit geleistet.
fer512
fer512

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3,0
Veröffentlicht am 2. April 2025
Der Film Das Parfum von Tom Tykwer kann mit dem Roman von Patrick Süskind nicht mithalten. Im Buch spielt der Geruchssinn eine zentrale Rolle, doch der Film kann diese Welt der Düfte nicht richtig darstellen. Auch die Hauptfigur Grenouille wirkt ganz anders: Im Roman ist er kalt und berechnend, im Film erscheint er eher wie ein tragischer Außenseiter. Außerdem fehlen viele tiefere Themen, zum Beispiel über Kunst und Macht. Besonders das Ende wirkt nicht ernst, sondern eher seltsam. Trotz schöner Bilder bleibt die Verfilmung oberflächlich
Lsobkowiak
Lsobkowiak

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4,0
Veröffentlicht am 2. April 2025
Es gibt ja den Vorwurf, dass der Film den Roman nur "illustriert", also nichts Eigenes schafft, sondern eben nur eine "Übersetzung" des Romans ist, kurz zu dicht am Roman klebt. Das mag stimmmen, aber ist das wirklich ein Makel? Der Roman ist so mega-anschaulich und konkret durch Süskinds Sprachkunst, dass der Aufschrei der Leser groß gewesen wäre, wenn Tykwer sich mehr Freiheiten bei der filmischen Darstellung genommen hätte. So aber werden die meisten Leser zufrieden sein, das zu sehen, was sie zuvor "erlesen" haben. Und die Nichtleser wissen ja gar nicht, wie stark Tykwer an der Romanhandlung klebt!
Also, die Kritik an der fehlenden Kreativität Tykwers ist doch letztlich akademisch, die meisten Leute, die den Film sehen, wollen doch einen spannenden, unterhaltsamen Film sehen - und das ist Tykwer auch gelungen: Kein Film für die Ewig-Besten-Liste, aber doch ein guter Film.
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

201 Follower 996 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 5. November 2023
Die ersten 4/5 des Films sind wirklich bemerkenswert gut - in jeder Hinsicht. Das hat Stimmung, Bild- und Ton- Gewalt sind perfekt. Doch dann der böse Schnitzer im Cast, Corinna Harfouch (obwohl ich sie gern sehe) passt nun wirklich gar nicht in diesen Stoff. Es schließt sich eine sehr unangenehme Täter- Opfer - Umkehr an. Die Frauenleichen werden gleich einer Pop- Oper "präsentiert", wenig angemessen - vorsichtig formuliert. Auf dem Scharfrichterplatz kippt der Film dann endgültig auf Pop- Kitsch - Niveau. Massensex im 18. Jahrhundert? Definitiv unter aller Würde. Man fühlt sich verraten.
Josi1957
Josi1957

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4,0
Veröffentlicht am 30. April 2023
Der dem Drama zugrundeliegende Roman galt lange als unverfilmbar. Produzent Bernd Eichinger (*Der Name der Rose*) wagte sich dennoch an den Stoff, betraute Tom Tykwer mit der Regie, und siehe da, herausgekommen ist ein ebenso bildgewaltiges wie sinnliches Opus.
Craftnight405
Craftnight405

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2,5
Veröffentlicht am 22. März 2023
Der Flm spielt im 18 Jahrhundert wo der Frauenmörder Jean-Baptiste Grenouille sein unwesen treibt. Der Charakter wird nicht gut genug ausgearbeitet. Seine Motivation die Morde durchzuführen sind nicht klar erkennbar. Er ist so bessesen das perfekte Parfum herzustellen das er sogar mordet und man sieht keine Reue. Der Anfang gefiel mir bis einschließlich die Geschichte mit Dustin Hoffman endet. Danach zieht sich der Film und es wird eher langweilig. Der Film ist eine Buchverfilmung da ich das Buch nicht gelesen habe kann ich es nicht vergleichen. Jean-Baptiste Grenouilles Charakter wird nicht klar gestellt er scheint nur schüchtern zu sein und alles für sein Ziel zu machen. Die Kostüme sind super und filmerisch ist es auch gut gemacht. Die Story finde ich wird aber immer langweiliger. Wie das mit dem Geruch eingeführt wurde fande ich super. Man kann den Film nicht riechen sich aber vorstellen wie ekelhaft manches riecht. Was ekelhaft riecht wird auch hässlich und ekelhaft dargestellt. Was widerum schön und gut riecht, wird als schön und hell dargestellt. Die letzte halbe Stunde hat den Film und einiges weiter nach unten gezogen. Ich kann nachvollziehen, was damit gemeint ist und wie der Regisseur bzw der Autor das meinte. Für mich ist es trotzdem unrealistisch und ich fande es einfach nur lächerlich.


5,5/10
Ybr
Ybr

13 Follower 93 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. Februar 2023
Perfekte Dekorationen. Aber als ich den Film geschaut habe, habe ich verstanden, warum man Bücher nicht immer 1:1 verfilmen sollte (also in dem Sinne können sich die Leser freuen - es gibt kaum Abweichung vom Buch). Mir haben viele Szenen gefehlt, wo Charakter von Grenouille gezeigt wird (z.B. seine Motivation zu töten, seine Härte, wie er zu dieser Idee gekommen ist usw.). Auch die Darstellung könnte besser sein (ich habe nicht das Gefühl von einem kalten Parfümeur bekommen, dem nur die Dufte wichtig sind und das Leben hingegen von keiner Bedeutung ist)...
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 2. September 2017
Ich bin ja vorbelastet: Tom Tykwer ist mir ziemlich unsympathisch und seine bisherigen Hitfilme Lola rennt, Heaven oder Der Krieger und die Kaiserin waren mir allesamt ein Rätsel - daher bin ich diesem Werk mit einiger Skepsis entgegengetreten. Aber Tykwer beweißt hier eindrucksvoll zwei Dinge: zum einen dass er seine visuellen Spielereien durchaus sein lassen kann, zum zweiten dass der deutsche Film durchaus internationales Niveau erreichen kann. Gut 140 Minuten baut der Film eine morbide, unheilvolle Atmosphäre auf und erzählt eine bösartige und traurige Geschichte in der man die bizarre Hauptfigur Ben Whishaw zwar nicht lieb gewinnt, aber sein eigenartiges Tun durchaus verstehen kann. Besonders faszinierend ist wie intensiv der Film die laufenden Geruchserlebnisse darstellt - hinzu kommt eine Hollywoodwürdige Inszenierung und ein krasses Ende. Ich finde auch hier nicht die Worte um den Film in seiner Ganzheit zu umreißen oder zu beschreiben, daher lege ich ihm einfach jedem ans Herz - es lohnt sich.

Fazit: Bizarrer und schaurig schöner Kinoalptraum - und beeidruckend intensives deutsches Kino
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