Wer im Werk des Autorenfilmer-Stars Werner Herzog firm ist, wird das Element Humor nicht unbedingt an vorderster Front suchen – um es milde auszudrücken. Dieser Umstand spielt Zak Penns Mockumentary „Incident At Loch Ness“ prima in die Karten. Das größte Vergnügen an dieser Film-im-Film-im-Film-Dokumentation ist das stete Abmessen des Wahrheitsgehalts, der sich von Minute zu Minute ändert, bis sich herauskristallisiert, was eigentlich gespielt wird. Dabei funktioniert der Film auf mehreren Ebenen – als Einsicht in die Herzog’schen Denkweisen, als Doku für das Filmemachen, als Komödie und nicht zuletzt als feine Satire.
3,5
gut
Incident at Loch Ness
Von Carsten Baumgardt
Wer im Werk des Autorenfilmer-Stars Werner Herzog firm ist, wird das Element Humor nicht unbedingt an vorderster Front suchen – um es milde auszudrücken. Dieser Umstand spielt Zak Penns Mockumentary „Incident At Loch Ness“ prima in die Karten. Das größte Vergnügen an dieser Film-im-Film-im-Film-Dokumentation ist das stete Abmessen des Wahrheitsgehalts, der sich von Minute zu Minute ändert, bis sich herauskristallisiert, was eigentlich gespielt wird. Dabei funktioniert „Incident...“ auf mehreren Ebenen – als Einsicht in die Herzog’schen Denkweisen, als Doku über das Filmemachen, als Komödie und nicht zuletzt als feine Satire.Der dramaturgische Aufbau ist ausgesprochen intelligent. Der Kameramann (Lizenz zum Heiraten, Frau mit Hund sucht Mann mit Herz, Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen) und Regisseur („China Moon“) John Bailey will einen „Herzog In Wonderland“ betitelten Dokumentarfilm
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Produktionsland
USA
Verleiher
-
Produktionsjahr
2004
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
4 000 000 USD
Sprachen
Englisch
Produktions-Format
35mm
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-