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    GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia
    Durchschnitts-Wertung
    4,6
    1233 Wertungen
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    25 User-Kritiken

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    1 Kritik
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 19. Januar 2017
    Amüsante Thriller-Groteske mit gutem erzählerischen Fluss, allerdings wirken alle Figuren stilisiert und lebensfern, alle filmischen Mittel überzogen und die Konflikte nicht ernsthaft ausgearbeitet.
    Örnywood
    Örnywood

    User folgen 12 Follower Lies die 80 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 18. Juli 2016
    Genre Regisseur....so könnte sich Martin Scorsese wohl nennen. Der Italo Amerikaner ist ein sehr gutes Beispiel dafür, das manch ein Filmmacher "Nur" das eine kann. Gut, so weit will ich jetzt vielleicht nicht gehen, doch die Qualitätsspanne reicht auch bei Scorsese von Meisterwerken wie "Casino" und "Taxi Driver“ bis hin zu Totalausfällen alla "Zeit der Unschuld". So schuf er 1990, zusammen mit den beiden wohl besten Mafia Darstellern des zeitgenössischen Kinos, Robert de Niro und Joe Pesci, einen der besten Gangsterfilme aller Zeiten, und braucht sich nicht vor Coppolas "Der Pate" verstecken.

    Mafia Filme haben eine ganz eigene Anziehungskraft. Es ist das Milieu, das so faszinierend ist. Eigentlich handelt es sich ja um Schwerverbrecher. Um Menschen die stehlen, mit Drogen handeln und morden. Doch sind sie ein in sich geschlossener Gesellschaftskreis, in dem es alle möglichen Arten von Menschen und Träumen gibt. Mit dem Unterschied, das sie sich das nehmen was sie wollen, und das es auch noch ganz selbstverständlich ist, das zu tun. Und doch haben sie ihre Regeln, ihre Vorstellungen. Nur halt nicht so wie der Normalbürger. Genauso ist es auch bei "Good Fellas".

    Henry Hill (Liotta) möchte unbedingt Gangster sein, schon seit er denken kann. Er bricht die Schule ab und beginnt mit kleinen Jobs für die Cosa Nostra zu arbeiten. Hier lernt er Tommy (Pesci) und Jimmy (de Niro) kennen, mit denen zusammen er krumme Dinger für den Capo Pauli dreht. Sie klauen, morden und Erpressen, und verdienen einen Haufen Geld damit. Ein echtes Gangster leben eben. Nach einem missglückten Job wandert Henry zusammen mit Pauli ins Gefängnis und kommt dort erstmals mit dem lukrativen Drogengeschäft in Berührung. Wieder auf freiem Fuß steigen Tommy und Jimmy mit ein, doch Henry wird immer süchtiger nach seinem Stoff und auch seine Frau ist nicht mehr glücklich mit der Ehe zu einem Mafiosi. Tommy soll eigentlich volles Mitglied in der Cosa Nostra werden, doch bei einem seiner Wutausbrüche hat er ein Mitglied einer anderen Familie erschossen, wofür er keine Erlaubnis hatte. Er wird ermordet. Alles läuft Henry langsam aus dem Ruder, und als das Kokain ihn langsam in den Wahnsinn treibt, muss er schließlich ins Zeugenschutzprogramm, da er bereit ist, gegen die Mafia auszusagen, die ihm, allen voran Jimmy, nicht mehr wirklich wohl gesonnen ist.

    Zusammen mit seinem Kameramann Michael Ballhaus zeigt uns Scorsese ein in sich homogenes Milieu, mit all seinen Vor und Nachteilen. Henry Hill kommentiert den ganzen Film über das ganze aus dem Off, und erzählt, wie er es von einem kleinen Jungen zu einem Mafiosi gebracht hat. Der Film hat trotz seiner Laufzeit von 135 Minuten ein sehr schnelles Tempo, und führt uns rasch in die Welt der Cosa Nostra ein. Die Details dabei sind nahezu perfekt, man denkt mitten drin zu sein. Auch die förmliche Drecksarbeit kommt nicht zu kurz, und unverblümt hellt Ballhaus seine Kamera auf jede noch so brutale Szene. Das ganze geschehen begleitet ein toller 70-er Jahre Soundtrack, der einem ein Nostalgie Gefühl vermittelt. Auch die Frauen kommen in dem Film nicht zu kurz. So erzählt auch Karen von ihrem Leben mit einem Gangster, das es sie anfangs antörnte und gefiel, das ihr Mann gefährlich sei und viel Geld dabei verdiene. Doch später, vor allem durch den Kokain Missbrauch von Henry, kommen ihr Zweifel am gewählten Lebensstil. Dies ist für einen Gangster Film eine ungewöhnliche Variante, und verleiht ihm viel Esprit und Tiefgang. Die Schauspielleistungen sind wie immer in einem Scorsese Film unglaublich gut. Joe Pesci als brutaler Choleriker Tommy zeigt, das auch er in diesem Genre zuhause ist, was mit dem Gewinn des Oscars auch unterstrichen wurde. Robert de Niro spielt wie immer perfekt den brutalen und organisierten Mafiosi Jimmy, die Rolle ist ihm einfach auf den Leib geschnitten. Und Ray Liotta legt als Henry seine wohl beste Performance ab, er spielt ihn anfangs neugierig und ohne Skrupel, und später überdreht und schon fast dem Wahnsinn nahe.

    Good Fellas ist einer der besten Arbeiten von Martin Scorsese, der später mit "Casino" einen noch besseren Mafia Film schaffen sollte. Wo wir wieder beim Anfang wären. Für mich sind Filme wie "The Departed", "Kap der Angst" oder "Shutter Island" klasse Thriller Filme, die das große Talent des New Yorkers für solchen Stoff zeigen. Doch wechselt er das Genre, wie bei den Filmen "Zeit der Unschuld", "Kundun", oder „Die letzte Versuchung Christi“ bekommt man zwar immer noch sehenswertes, doch hier ist und bleibt er einfach in seinem Element.

    Fazit: Good Fellas ist einer der besten Mafia Filme aller Zeiten. Virtuos inszeniert, mit stilvoller Kamera und Musik liefert Scorsese einen tiefen Einblick in die Unterwelt und feiert diese quasi.
    Alex M
    Alex M

    User folgen 68 Follower Lies die 262 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 11. Mai 2020
    "Solange ich denken kann, wollte ich schon immer Gangster werden!" 

    Das Gangsterdasein gehört neben dem Kapitalismus selbst wie keine andere Eigenschaft zur Amerika, heute wie damals. Martin Scorsese besondere Bedeutung zu dem Genre ist jederzeit spürbar. Sein Trio Joe Pesci, Robert DeNiro und besonders hervorzuheben Ray Liotta der auch aus dem Off die kurzweilige Geschichte kommentiert, sind auf dem Punkt besetzt, die Kamera und Schnitt sind über jeden Zweifel erhaben. Scorsese vermag es wie kein zweiter eine Atmosphäre zu schaffen die in einem Moment auf dem anderen explodieren könnte.
    Pato18
    Pato18

    User folgen 1.073 Follower Lies die 985 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 22. April 2015
    "GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia" ist eine sehr gut erzählte und wahre Story und mit dem richtigen cast dafür. alle Positionen sind top besetzt! der film kommt mit wenig Action aus und schafft es trotzdem interessant zu bleiben auch wenn der spannungsfaktor erst gegen ende hoch getrieben wird!
    thomas2167
    thomas2167

    User folgen 371 Follower Lies die 582 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 18. Oktober 2013
    GoodFellas ist ein grandioses Gangsterepos von Meister Regisseur Martin Scorsese , der den Aufstieg und Fall eines New Yorker Mafiamitgliedes schonungslos aufzeigt. Basierend auf wahren Begebenheiten bzw auf Schilderungen des Mafia-Aussteigers Henry Hill , skizziert der Film das Gangstermilieu detailgenau als Kehrseite des American Dreams und ist eine bittere Abrechnung mit einem Mythos. Ein bombiger Film mit herausragenden Darstellern wie Robert De Niro , Ray Liotta und Joe Pecsi. Gehört mit zu den besten was das Mafia Film Genre zu bieten hat.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "GoodFellas" ist ein spannendes und brillantes Gangster-Drama, das zweifelsohne einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film seines Genres ist! Mit ihm hat Martin Scorsese wieder ein echtes Kunstwerk geschaffen, das die wahre Geschichte des Gangsters Henry Hill zwischen 1950 und 1980 packend und mitreißend erzählt. Die gesamte Handlung wird aus Henry Hills Sicht erzählt und von diesem aus dem Off kommentiert, was einen noch engeren Bezug zur Haupt- und Identifikationsfigur schafft. Dabei schafft es Scorsese, den Zuschauer von Beginn an an den Film zu fesseln und ihn in das Geschehen hineinzuziehen. Einfach klasse gemacht! Der Film schildert dabei alle Phasen von Hills Mafiakarriere, vom Aufstieg bis hin zur Kooperation mit der Polizei und seinem damit verbundenen Ende, durchgehend faszinierend und spannend, dass die 135 Minuten Laufzeit wie im Flug vergehen. Vor allem aber ist bei diesem Film die außergewöhnliche und hervorragend besetzte Darstellerriege zu erwähnen: die 3 Hauptdarsteller Joe Pesci, Robert DeNiro und Ray Liotta übertreffen sich mit ihren großartigen Leistungen beinahe gegenseitig. Alle verkörpern ihre Rollen nahezu perfekt und können ihren Charakteren jegliche Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen, die es dazu benötigt, ihre Personen überzeugend darzustellen. Oscarreife Leistungen der drei! (Joe Pesci hat diesen auch tatsächlich verdientermaßen dafür bekommen!) Aber auch die Nebenrollen sind bis ins Kleinste mit Top-Schauspielern besetzt, so z.B. Lorraine Bracco als Hills Ehefrau Karin oder Paul Sorvino als Mafiapate Paul Cicero.

    Fazit: "GoodFellas" ist ein wahres Meisterwerk des Mafiafilms und schafft es von Anfang bis Ende, den Zuschauer mitfühlen zu lassen und ihn an den Film zu fesseln. Für alle Fans von Gangster- und Mafiafilmen ein absolutes Muss! Aber auch für alle anderen ist dieser Film einen Blick wert, allein schon wegen der Schauspieler!! Bei diesem Film passt einfach alles!
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 215 Follower Lies die 358 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. Februar 2014
    Sicherlich ein absolut überragend gut gemachter Film, aber irgendwie hat mir im Vergleich zu anderen Mafia-Klassikern wie "Road to Perdition" oder auch "American Gangster" ein wenig die Spannung gefehlt. "Goodfellas" überzeugt zwar in erster Linie durch seine Dialoge und seine grandios dargestellten Figuren, letztendlich fehlt aber der letzte Kick, der den Film für mich persönlich zu einem Meisterwerk gemacht hätte. Trotz alledem handelt es sich hierbei um einen Meilenstein der Filmgeschichte, geschaffen von einem der besten Regisseure unserer Zeit.
    ilovekino
    ilovekino

    User folgen 12 Follower Lies die 115 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Brilliant !!!



    Ein muss !
    schonwer
    schonwer

    User folgen 657 Follower Lies die 728 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 23. Juli 2017
    "GoodFellas" war für mich eine große Enttäuschung, denn er konnte mich nicht gut genug packen um mich zweieinhalb Stunden zu unterhalten.
    Die Story ist eine klassische Mafiastory ohne große Überraschungen. Das ganze ist sehr dialoglastig und hat fast keine Action. Das hat ja im Prinzip nichts negatives. Wenn Action vorkommt ist diese knallhart und es gibt ein paar wirklich tolle Dialogszenen, doch hier und da landet der Film in einen Leerlauf und wird etwas langweilig. Das ist jedoch meine Meinung, da in fast allen anderen Bewertungen das Gegenteil steht, ich bin aber auch kein großer Fan von Mafiafilmen, fand aber "der Pate", "Blow" und andere Genrevertreter klasse.
    Die Darsteller sind alle top. Ray Liotta macht als Hauptdarsteller einen guten Job und Robert de Niro ist zwar grandios, hat aber etwas zu wenig Screentime.
    Für meinen Geschmack gab es zu wenig Spannung, man konnte emotional nicht mitfühlen und auch wenn es etwas Charme gab, erwartet einen hier nicht das Großstadt-Mafia-Epos mit elegantem Stil, Rache und Skrupellosigkeit, sondern eine klassische Biogfafie eines Gangsters.

    Fazit: Man sollte das Mafiafilmgenre lieben um hier unterhalten zu werden, denn der Film ist dialoglastig, spannungsarm, actionarm und es fällt einem schwer mitzufühlen, da es zu wenig Emotion gibt und es einem schwer fällt mit den Figuren zu sympathisieren. Ein, meiner Meinung nach, stark überbewerteter Film.
    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 35 Follower Lies die 281 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 13. April 2018
    Dafür dass das Genre des Mafia-Films nicht gerade meine Wohlfühlzone ist und der große Martin Scorsese auch nicht eben zu meinen Lieblingsregisseuren zählt, habe ich mich auch über die lange Laufzeit recht gut unterhalten gefühlt. Vom Acting bis zum Score grundsolide, sehens- und empfehlenwert, auch für Menschen, die dem Mafia-Film nicht so viel abgewinnen können.
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