Bernd Willenbrock, Gebrauchtwagenhändler aus Magdeburg, ist ein Mann, dem es gut geht. Sein Laden läuft trotz Rezession, er hat eine schöne Frau, eine Geliebte, ein neues Haus in einer Wohnsiedlung am Stadtrand und ein Ferienhaus im Grünen. Doch dann passieren Dinge, die er nicht steuern kann - er kann nur notdürftig mit ihnen umgehen.
3,5
gut
Willenbrock
Von Stefan Ludwig
Ein florierender Gebrauchtwagenhandel, eine Ehefrau, zwei Geliebte, ein Einfamilienhaus, ein Wochenendhaustraum, ein schicker BMW. Wer wäre nicht gerne der Herr über so ein Leben, das dann auch noch funktioniert? Was anfangs wie ein perfektes Leben mit Doppelmoral erscheint, wird in „Willenbrock“ von Andreas Dresen („Halbe Treppe“, „Herr Wichmann von der CDU“) allerdings von Beginn als im Umbruch befindend gezeichnet. Denn wie so oft im Leben geschehen Dinge, die nicht zu kontrollieren sind und vieles verändern. Heraus kommt ein Drama, das scheinbar mühelos beim Zuschauer Begeisterung für seine Figuren auslöst und damit sein Ziel erreicht. Unterhaltend, komisch, packend und intelligent zugleich.Willenbrock (Axel Prahl) ist ein Spieler. Er spielt mit den Frauen und schert sich dabei nicht weiter um Altersunterschiede, sondern vergnügt sich neben seiner Ehefrau noch ab und an mit einer Pro
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Axel Prah wird für mich so langsam zum Abbild des wahren Lebens: alle Filme die ich von eben diesem Manns ehe wirken so als habe man reale Menschen bei realen Umständen mitgefilmt. So auch diese Geschichte die eigentlich eine Standardsache ist: reicher Mann der glaubt alles im Griff zu haben wird durch unschöne Umstände auf „Normalgröße“ zurecht gestutzt – Punkt. Selten aber war dies so glaubhaft wie hier, ohne jede Form der ...
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
DCM Filmdistribution
Produktionsjahr
2004
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Deutsch, Russisch
Produktions-Format
35mm
Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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