Wolf Creek
Durchschnitts-Wertung
2,9
200 Wertungen

17 User-Kritiken

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Casey 08
Casey 08

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2,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2024
Hier hatte ich was ganz anderes Erwartet. Ich dachte es wird so wie "Hostel" aber es wurde doch anders. Man hat hier einen sehr realistischen Film mit einer guten Optik. Aber wo ist die brutalität und die spannung? Die Quälerei sieht man kaum und ist nicht brutal. Auch die Figuren bleiben uninteressant. Aber was ich den Film lassen muss ist das geniale Ende. Da passt wirklich alles.

Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der ein tolles Ende hat und sehr realistisch ist aber zu langweilig ist.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. September 2017
Ein Film der halbe halbe macht ... leider. In der ersten Hälfte sehen wir drei Jugendliche die durch die australische Einöde fahren und wandern und dabei passiert genau genommen weniger als nichts. In der zweiten Hälfte sind die Kids dann den Launen eines brutalen Psychopathen usgelifert und es beginnt ein entsetzlicher Überlebenskampf dessen Schockwirkung nur noch durch das Ende übertroffen wird. Dabei wird nicht ironisch gebrochen oder sonst mit irgendeinem Stilmittel künstlich überhöht - nein, das was in der zweiten Hälfte des Filmes vor sich geht ist Psycho Horror in beschreiblich beklemmender Intensivität und daran sollten sich wirklich nur die hartgesottensten heranwagen. Leider macht das aber die endlose und viel zu lang geratene erste Hälfte kaum wett. Trotzdem: ein Horrorfan der die erste Hälfte übersteht kann sich freuen - in der zweiten wird er kaum aufhören nervös an den Nägeln zu kauen.

Fazit: Horrorspektakel nach Schema F - allerdings so grauenhaft realistisch dass es weh tut!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 2. November 2015
Nachdem ich mir dieses Machwerk nun auch endlich zu Gemüte geführt habe, bin ich leider mal wieder enttäuscht ohne Ende. Da hört man ständig etwas von Realismus, wofür der Streifen offenbar hoch gelobt wird, nur um dann zu sehen wie der Schurke schon bei der ersten Konfrontation bewusstlos liegen gelassen wird, anstelle, dass man ihm gleich den Rest gibt. Lieber versuchen davon zu laufen, mitten in der Einöde. Klar! Stimmt, der Film bräuchte dann eine andere Story von dem Moment an, würde aber nicht sofort seine komplette Glaubwürdigkeit einbüßen. Fast bei jedem Film dieser Art gibt es genau diese Schlüsselszene und offenbar hat nie jemand zuvor aus anderen Filmen gelernt. Das ruiniert einfach den gesamten restlichen Film! Oder können Leute in dieser Todesangst absolut nicht mehr rational denken? Ich kann das Gott sei Dank schwer nachvollziehen aber es wirkt jedes Mal, als würde in solchen Situationen das Hirn der Opfer komplett aussetzen. Nicht umsonst haben so viele dieser Filme einen derart schlechten Ruf, weil die Darsteller sich immer so dämlich anstellen. Man kann auch clevere Katz und Mausspielchen inszenieren aber das will offenbar niemand so drehen. Der Rest ist ganz in Ordnung.
flippyy
flippyy

5 Follower 33 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 30. März 2011
Ich kann nicht verstehen wie der Film hier so gut bewertet werden kann.
Nach den Kritiken hatte ich mich ja schon auf einen "lauen" Anfang eingestellt, ich hatte jedoch schon gehofft dass es irgendwann mal wirklich "Horror", oder wenigstens Spannung.
Bis mal irgendwas annähernd spannendes passiert vergehen schon 2/3 des Films - und dann ist er immernoch weder gruselig noch wirklich spannend oder gar nervenaufreibend.
Hatte mir nach den Kritiken echt mehr erhofft
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. August 2010
So, nach zwei lustigen Filmen musste ich dann aber mal wieder was Hartes und Ernstes gucken und entschied mich deshalb für "Wolf Creek". Ich hatte den Film schonmal gesehen und wusste deshalb, was mich erwartet. "Wolf Creek" ist wirklich ein ziemlich harter Film, der nichts für schwache Nerven ist.
Dabei beginnt alles so friedlich und schön. Eigentlich kommt fast die komplette erste Hälfte ohne einen Bösewicht aus. Und in dieser Zeit passiert auch nichts Schlimmes. Allerdings sind die drei Hauptcharaktere sympathisch und so wird es nicht wirklich langweilig. Zudem ist diese lange Einleitungsphase nötig, damit die zweite Hälfte funktionieren kann, und das tut sie sehr gut. Hier geht es dann nämlich schnell zur Sache und das nicht grad zimperlich. "Wolf Creek" ist von der grafischen Gewalt her gar nicht mal so besonders brutal, aber diese hoffnungslose Atmosphäre und die rabiate Art des Films machen ihn um einiges härter, als Filme, in denen bis zum geht nicht mehr gesplattert wird.
Spätestens ab der zweiten Hälfte ist "Wolf Creek" völlig humorlos. Dass einen das Geschehen mitnimmt, liegt dann einzig daran, dass die Personen charakterisiert worden sind, und das ziemlich lange. Wären das nun dümmliche Teens, welche einem völlig egal sind, würde dieser Film überhaupt nicht funktionieren. Deshalb ist es auch sehr gut, dass die Hauptdarsteller (es sind eigentlich ja nur vier) alle gut spielen und auch eine recht gute deutsche Synchronisation bekommen haben.
Von der Inszenierung her kann sich "Wolf Creek" auch auf alle Fälle sehen lassen. Es gibt viele schöne Landschaftsbilder zu sehen und der Film ist ziemlich kalt gehalten. Das sorgt für eine gute Atmosphäre. Es gibt zwar eigentlich ein Happy-End, doch ein richtiges ist es nun auch nicht. Wenn "Wolf Creek" ein Problem hat, dann ist es die manchmal fehlende Spannung. Beim zweiten Mal schauen ist es sowieso nicht mehr so spannend.
Fazit: "Wolf Creek" ist kein perfekter Film. Es wird eigentlich nichts neues präsentiert und Story hat der Film auch so gut wie keine. Dennoch macht ihn seine doch recht unkonventionelle Machart zu einem sehenswerten Film. Wer auf Slasher und Terrorfilme steht, sollte sich diesen Film auf jeden Fall mal angucken. Ich finde ihn empfehlenswert.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 8. Juni 2010
Beeindruckende Naturaufnahmen und zum Ende hin relativ unterhaltsam und relativ spannend. Ich hab mich aber leider nicht gegruselt und auch nicht erschrocken. Die ersten 50 Minuten hätte man kürzen können und die Dialoge waren mäßig. Es gab auch keinen richtigen "turn" und die story war simpel. Der Film lebt von einer einzigen Verfolgungsjagd.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 12. April 2010
also naja, .. Der Film beginnt wie jeder x-beliebige Teenie-Jugend-Horrorstreifen , mit einem vermeintlichem Pärchen, viel Saufgelage und einem RoadTrip.



für die ersten 50min würde ich dem Film eine 2/10 geben, das war schlichtweg sterbenslangweilig,... Wenn dann alle schön zum Lagerfeuer sitzen und auch beim 239. dämlichen Spruch aufgesetzt gelacht wird ist man kurz davor abzuschalten..



die letzten 30min sind dann die Rettung des Films, er ist dann wirklich ungemein spannend, auch nichts für sanfte Gemüter.. Dennoch sind auch im Schlussspurt viele Szenen dabei, bei denen man sich die Haare rauft, da sie eigtl oftmals nur in schlechten HorrorFilmen als Dramaturgiespanner verwendet werden (müssen)..



Schauspielerleistungen sind eigentlich garnicht schlecht. Outdoor-Freak Mitch überzeugt, und seine 3 Opfer spielen annehmbar.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Wolf Creek" beginnt sehr gemächlich. Bis der Horror wirklich beginnt, vergeht schon einige Zeit. Gut so, denn das schafft Spannung. Man spürt jederzeit die Bedrohung, während sie alleine durch das (vermeintlich) verlassene Hinterland reisen. Zudem hat man auch die Möglichkeit die drei Jugendlichen besser kennen zu lernen, wodurch man später eher mitleidet.

Dann folgt die Autopanne - es ist bereits Nacht. Ein Fremder kommt wie aus dem Nichts zur Hilfe. Wie es weiter geht sollte klar sein... Den Innovationspreis gewinnt dieser Film sicherlich nicht. Auch von der Brutalität kommt der Film zum Beispiel nicht an "The Hills Have Eyes" heran. Aber dennoch: Die Charaktere wirken glaubwürdig, die Atmospäre passt, eben auch weil sich der Film die Zeit nimmt das Grauen dezent und langsam aufzubauen. Die für die Jugendliche aussichtslose Situation ist verzweifelnd, mitreissend und spannend. Der Schluss ist dabei nicht überragend, aber nur konsequent.

Fazit: Man hat schon krassere und brutalere Horrorfilme gesehen, aber dieser "kleine" Horrorschocker hat seinen eigenen Charme.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Hitchcock hat mal in einem Interview gesagt, dass es ihm beim Film nicht um die Geschichte, sondern um die Umsetzung geht. Auf diesen Film bezogen, heißt das: die Story ist bekannt und vielfach verfilmt worden. 3 Anfang20er fahren ins Unbekannte, Schutzlose. Die Menschen denen sie begegnen (Autoverkäufer, Typen in Tankstelle) wirken unangenehm, aggressiv - niemanden kann man sich anvertrauen. Bis schließlich der vermeintliche Retter aus dem Nichts auftaucht und sie direkt in den Horror führt. Dieser Plot ist hinlänglich bekannt.

Was diesen Film auszeichnet ist seine Atmopshäre, seine langsam aufbauende unheimliche Stimmung, die schließlich im krassen Horror endet.

Der Kontrast wunderschöner Landschaftsbilder mit bedrohlicher, düsterer Musikuntermalung und das Fehlen jeglicher vertrauenswürdiger Personen (die kommen erst am Schluß) schließt den Betrachter in seinen unheimlichen Bann - und der Tatsache, dass es sich bei den dreien nicht um ulkige superkluge bwz. überdrehte Fashionkids handelt, sondern um Durchschnittsjugendliche, die nicht aufgesetzt wirken und gerade deshalb sehr präsent vor der Kamera agieren, deren Reaktionen bekannt vorkommen. Zudem kommt das Böse in einer absoluten menschlichen, zunächst sogar harmlosen Gestalt daher, die keine lächerliche Maske oder sonstige Verfremdungen braucht um böse zu wirken, sondern seine sadistische Lust an der Angst des anderen auslebt, in dem er den Gefangenen alles nimmt was ihn zum Menschen macht. So wird er übermächtig und nicht besiegbar. Mit dieser Situation müssen die drei fertig werden und geraten sehr schnell an ihre Grenzen.

Fazit: der Film arbeitet mit subtilen Horror - kein Holzhammerslasher (für die ganz Harten unter uns), bei dem schon in den ersten 5 Minuten Kübelweise das Blut gegen den Bildschirm spritzt und kreischende Teenies einen um den Verstand bringen. Ein feiner, guter Horrorfilm, der sich wohltuend abhebt von üblichen dumpfbackigen Genreblödheiten, in denen von anfang an der Splatter regiert.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Sieht man sich den Film an, so erkennt jeder sehr schnell die überlange Einleitung. In geschlagenen 53 min. (!!) passiert erstmal rein gar nichts (in den Comments oft als âââšÂ¬Ã…¾ein paar LängenâââšÂ¬Ã…âœ, wie ich finde, skrupellos verharmlost). Der Regisseur versucht in kalten, dokumentarähnlichen Bildern dem Zuschauer einen Einblick in die Psyche und Gefühle der 3 Protagonisten zu verschaffen. Das ist völlig in Ordnung, wären da nicht diese vergeblichen Versuche über die Hälfte des Filmes einen Einblick in die Jugendkultur von 3 verwahrlosten Teenies zu schaffen; bei âââšÂ¬Ã…¾HOSTELâââšÂ¬Ã…✠etwa ist dies durch realitätsnahes Styling (Ich meine Slang, Outfit etc.) und argloses ausnutzen der FSK 18 (eher) gelungen, bei âââšÂ¬Ã…¾Wolf CreekâââšÂ¬Ã…✠bleibt es bei dem Versuch. Seien wir doch mal realistisch, ich selbst bin in etwa in demselben Alter wie die Charaktere und konnte mich nicht auf Anhieb in einen der Charaktere hineinversetzten, noch identifizieren. Der Grund dafür ist simpel und liegt schon die ersten 10 min. auf der Hand. Ein Hacky-Sack-Gigolo im Kevin Federline verschnitt, und zwei Mädels, eine dümmer als die andere, können doch keine Personen sein, denen man ernsthaft einen Rucksacktouristen abkauft. Des weiteren erinnert die Kameraführung an eine schlechte Abkupferung der Blair-Witch-Saga. Alles in allem kann der Anfang nur zum weggucken gedacht sein; eine Einleitung in die langweilig vorhersehbaren Charaktere ist nicht nur gründlich in die Hose gegangen, auch wenn sie geklappt hätte, wäre es für den nachfolgenden Verlauf des Szenarios belanglos gewesen zu wissen, wer da nun näher am Wasser gebaut ist, und wer nicht!
Oft wird auch gesagt, dass die euphorischen Szenen, wie z.B. die Poolparty, gefilmt durch die schiefe und düster gehaltene Kameraperspektive den Eindruck erwecken, dass schon bald irgendetwas Schlimmes passieren muss (wiedermal abgekupfert âââšÂ¬Ã…¾DESCENTâââšÂ¬Ã…✠etc.). Als eingefleischter Horrorfilmfan kann man darüber nur müde lächeln, denn:
Verdammtnochma, es ist ein HORRORFILM! Das die Drei jetzt nicht ganz unbetagt durch die Wüste stapfen und am Ende ne Tupperparty veranstalten ist doch wohl klar. Es muss etwas Derbes passieren, ansonsten macht die ganze vorhergenommene Publicity ja auch keinen Sinn!
Okay, der Schauplatz im Outback Australiens ist schön anzusehen, jedoch verblassen Farbton, Tiefe und Bildgeschehen, sodass man meinen könnte, der Regisseur konnte sich nicht entscheiden, ob er einen zwielichtigen oder bildgewaltigen Film aufziehen will (Dies fällt einem besonders in der Dunkelheit und bei Sonnenaufgang auf, und nein, ich rede nicht von einer schlechten Raubkopie).
Man könnte meinen der Regisseur versucht durch ein krasses Kontrastprogramm zu beeindrucken, also müßiger Anfang âââšÂ¬Ã¢â‚¬Å“ heftige Wendung âââšÂ¬Ã¢â‚¬Å“ Spektakel âââšÂ¬Ã¢â‚¬Å“ Schluss. Dies ist aber leider auch nicht der Fall, womit wir zum zweiten Teil des Films kommen: Die Begegnung mit dem Trapper.

Von nun an überschlägt sich eine Lächerlichkeit nach der anderen. Ein Trapper von dem man klar wissen muss, dass er sein gesamtes Geschirr im Schrank verloren hat (dennoch wohl die Schauspielerisch beste Leistung bringt) gabelt das verzweifelte Pack auf, nimmt es gefangen, Pipapo. Das alles passiert so routiniert wie das Vaterunser und erzeugt weder Nervenkitzel noch ein Zucken im Gesicht. Die einzige Emotion die ich hatte war: âââšÂ¬Ã…¾Das ist schon ein abgewichster TypâââšÂ¬Ã…âœ.
Kommen wir schnell zur âââšÂ¬Ã…¾FolterszeneâââšÂ¬Ã…✠in der Garage, wirklich unangenehm auffallend war mir hier das Kreischen des Mädels. Bitte nicht falsch verstehen, klar gehören Schreien und Winseln dazu, jedoch nicht in dieser penetranten Weise, der man vielleicht Authentizität unterstellen kann, in meinen Ohren aber nicht Mitgefühl auslöste, sondern das Verlangen ihr selbst an die Kehle zu gehen (es ist zwar nur ein kleiner Kritikpunkt, aber dieses Unding ist mir halt noch sehr gut in Erinnerung und trägt einfach zur sowieso schlechten Atmosphäre bei).
Der Hammer an sich folgt allerdings ein paar Szenen danach, meine Kollegen und ich haben uns nur noch gekugelt vor Lachen und ab da auch nur noch mit einem Kopfschütteln das Trauerspiel weiterverfolgt. Da ist der Miesepeter schon so gut wie erledigt, er liegt blutend und bewusstlos am Boden, Waffen aller art sind überall greifbar, ein Auto zum abhauen steht auch bereit, und was machen die beiden hohlen Planschkühe? Die Eine greift sich das Gewehr aber anstatt dem Bösen jetzt gehörig den Kopf einzuschlagen, haut sie ihm auf den Rücken als würde sie ihre Mutter schlagen. Also auch, oder besser gesagt gerade unter Schock ist ein solches Verhalten absolut realitätsfremd! Entweder man macht gar nichts (Schockstarre?) oder man übertreibt, so ist das in Stresssituationen nun mal. Ich wundere mich warum diese extrem verkackte Szene bei keinem mit auch nur einer Silbe erwähnt wird, da schwenkt die das Gewehr wie eine Angel, obwohl sie es einfach nur hätte runtersausen lassen müssen, so was will doch keiner sehn! Aber wer bis dahin geglaubt hat es geht nicht noch unglaubwürdiger, der wurde eines Besseren belehrt. Die beiden entkommen dieser peinlichen Situation in dem Truck des Irren und stellen sich an eine Klippe, aus Angst doch entdeckt zu werden schmeißen sie den Truck die Klippe hinunter, sozusagen als Täuschungsmanöver, welches aber so verdammt dämlich ist, denn ernüchternder Weise stellen die beiden dann fest, dass sie ein Auto benötigen um aus der Wüste zu entkommen, schade, dass sie eben eines den Abhang haben runterstürzen lassen. Das eine Mädchen wird nun an einem Felsen zurückgelassen, während das Andere ihr Glück im Camp des Triebtäters versucht. Interessant hier ist die Szene in der das Mädchen später am Felsen aufschreckt, es war nämlich eingeschlafen! Bei so was fass ich mir doch an den Kopf, welcher Mensch hat die Nerven in so einer Situation ein Nickerchen zu machen?! Währendessen durchstöbert das Mädel das Camp nach einem fahrbaren Untersatz, findet aber dennoch die Ruhe und Zeit sich Videoaufnahmen reinzuziehen, witzig hier: Den Revolver, den sie findet, hat sie nach ein paar Szenen einfach verloren, brauch sie ja nicht, sie ist ja stark genug. Bei ihrer unvermeidlichen Todesszene fällt auch der erwähnte Satz: âââšÂ¬Ã…¾Das soll ein Messer sein? DAS ist ein Messer!âââšÂ¬Ã…âœ, der dem Film wenigstens etwas Wiedererkennungswert verleiht. Auch erstaunlich ist, wie sehr bemüht doch die Handlung ist, den Gigolo vom Anfang aus dem Geschehen herauszuhalten, umso schäbiger ist dahingegen das Ende, wo dieser einfach von seiner âââšÂ¬Ã…¾FalleâââšÂ¬Ã…✠heruntersteigt in die Wüste läuft, und danach noch kurz im Anzug zu sehen ist âââšÂ¬Ã¢â‚¬Å“ keine Pointe, weder ein optimistisches noch pessimistisches Ende - Also Filmkritisch gesehen ohne Worte.
Achja, die kleine Schnarchnase die nach einer kurzen Hetzjagd auch hingerichtet wird hätte ich ja beinahe vergessen. Hier kann sich der Zuschauer nur noch fragen warum uns der Film noch mit so einer hurig schlecht inszenierten Jagd quälen muss, man wartet quasi nur auf deren Tod, und das so grottig in der Luft hängende Ende. Cool, aber dennoch ohne erkennbaren stilistischen Zusammenhang, ist der Autofahrer der weggesnipet wird, warum dieser so einen komischen Hippielook vertritt ist mir ein Rätsel. Im Abspann kommen dann noch Erläuterungen a la âââšÂ¬Ã…¾TCMâââšÂ¬Ã…âœ, leider ohne Bildunterlegung und Schwarz-Weiß Flair, ich hatte allerdings so oder so keinen Nerv mehr diese durchzulesen, das restliche Kinopublikum ebenfalls. Letztendlich ist noch zu sagen, dass wer sich durch Sätze wie z.B. âââšÂ¬Ã…¾Nach einer wahren BegebenheitâââšÂ¬Ã…✠in irgendeiner Form beeinflussen lässt, ist ein Hampel.

Furan
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