Das Schloss
Filmposter von Das Schloss
Unbekannter Starttermin Im Kino | 2 Std. 03 Min. | Drama
Regie: Michael Haneke
|
Drehbuch: Franz Kafka, Michael Haneke
Besetzung: Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Frank Giering
Pressekritiken
3,5 1 Kritik
User-Wertung
3,0 3 Wertungen, 1 Kritik
Filmstarts
3,5

Inhaltsangabe

FSK ab 6 freigegeben

Verfilmung des bekannten Franz Kafka-Romans. Der Landvermesser K. (Ulrich Mühe) soll in einem Dorf seinen Dienst antreten. Aber vor Ort stößt er nur auf Unwissenheit und Barrieren. Er versucht, im Schloss eine Klärung herbeizuführen, wo sich vermutlich die Verwaltungsleitung befindet. K. hat jedoch keine Chance, das Dickicht aus absurden Hindernissen und grotesken Machtdemonstrationen unbekannter Kräfte zu zerschlagen.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Das Schloss
Von Christian Schön
Gäbe es beim Film analog zur Musik die Einteilung in U-Filme und E-Filme, also in solche, die unterhaltend und solche, die ernst sind, Michael Hanekes Werke würden fast ausnahmslos in die Sparte der E-Filme fallen. So auch die Literaturverfilmung „Das Schloss“ nach dem gleichnamigen Romanfragment von Franz Kafka. Letzterer gilt seit geraumer Zeit als Ikone der modernen Literatur. Kafka dient als Garant dafür, wenn das Lebensgefühl oder die Erfahrung des modernen Menschen beschrieben werden soll. Gerade wegen der Aura, die Kafka als einzigen Epiker des 20. Jahrhunderts umgibt, hat eine Bearbeitung seiner Werke wie die Übersetzung in die Sprache des Films, etwas von einem Sakrileg. Es erscheint ja kaum denkbar, dass die Texte, die gerade durch ihre Sprachgewalt hervorstechen, in ein Medium zu übersetzen, dessen narrative Mittel Bild und Bewegung ist, übertragen werden können. In vielen Fäl
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Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Ulrich Mühe
Rolle: K.
foto von Susanne Lothar
Rolle: Frieda
foto von Frank Giering
Rolle: Artur
foto von Felix Eitner
Rolle: Jeremias

User-Kritik

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3,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2026
Der Roman (oder das Fragment) bildet einen Höhepunkt in der surrealistisch-expressionistischen Literatur und war schon immer mein Lieblingswerk von Franz Kafka. Dieses wilde Sammelsurium an absurden und zugleich existenzialistischen Geschehnissen in einen Film zu transformieren, ist keine leichte Aufgabe. Allein für den Versuch verdient Michael Haneke höchsten Respekt. Dass das Endergebnis dann aber nicht wirklich gelungen ist, liegt noch ...
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Bilder

Weitere Details

Produktionsländer Österreich, Deutschland
Verleiher -
Produktionsjahr 1997
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Deutsch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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