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    "Cujo" kehrt ins Heimkino zurück
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

    Stephen King kann mit vielen gefeierten Adaptionen seiner Geschichten nur wenig anfangen. In Kürze aber erscheint eine Verfilmung, die der Kult-Autor zu seinen Lieblingen zählt – und das gleich in zwei verschiedenen Versionen…

    Für uns von FILMSTARTS ist „Shining“ der beste Horrorfilm aller Zeiten. Der Autor der Vorlage hingegen widerspricht entschieden: Stephen King zufolge entfernt sich Stanley Kubrick mit seinem Film zu sehr vom Kern seiner Geschichte, verliert das Overlook Hotel als eigentliche Hauptfigur aus den Augen. Soll heißen: Der legendäre Horror-Autor ist äußerst kritisch, was die Verfilmungen seiner Schauergeschichten betrifft. Und zwar nicht einfach nur deshalb, weil sich manche Macher*innen kreative Freiheiten nehmen. Dass ihn gerade das nämlich nicht unbedingt stört, zeigt Kings Meinung zu einer Adaption, die nun vor ihrem Heimkino-Comeback steht:

    Denn mit „Cujo“ erscheint am 30. November 2023 eine von Stephen Kings liebsten Stephen-King-Verfilmungen neu fürs Heimkino. Der Horror-Papst bezeichnete Lewis Teagues Erzählung trotz einiger bewusster Abweichungen von der Original-Story als „grandios“ – und die Performance von Dee Wallace als beste Schauspielleistung, die es jemals in einem King-Film gab! Ob „Cujo“ nach vier Jahrzehnten noch dieselbe Wirkung hat? Genau davon könnt ihr euch demnächst wieder auf DVD und Blu-ray überzeugen. Der Film erscheint sowohl in der Kinofassung* (91 Minuten) als auch im Director's Cut (93 Minuten) neu fürs Heimkino:

    Wer beide Versionen auf einen Schlag haben will, kann alternativ zum allerdings kaum noch erhältlichen 4-Disc-Mediabook* greifen, kommt mit den beiden Einzel-Veröffentlichungen am Ende aber wohl günstiger. Die Unterschiede zwischen den beiden Schnittfassungen sind übrigens marginal. Im Director's Cut wurden vereinzelte Szenen umgeschnitten und minimale Handlungserweiterungen vorgenommen, sodass dieser am Ende nur etwas mehr als 70 Sekunden länger als die Kinofassung ist.

    "Cujo": Einer DER Tierhorror-Klassiker schlechthin

    „Cujo“ erzählt die Geschichte des kleinen Tad (Danny Pintauro) und seiner Mutter Donna (Dee Wallace), die mit ihrem Wagen liegenbleiben und schließlich in einer nahegelegenen Werkstatt um Hilfe suchen. Doch als sie dort ankommen, erwartet sie ein Anblick des Grauens: Der Besitzer Joe Camber (Ed Lauter) wurde offensichtlich von seinem Hund, dem titelgebenden Cujo, getötet – und der außer Kontrolle geratene Vierbeiner ist noch ganz in der Nähe…

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    „Cujo“ bietet alles, was einen klassischen Tierhorror-Reißer auszeichnet – und ist am Ende doch mehr als simple Genre-Kost von der Stange. Denn neben kompromisslosen Momenten puren Terrors nimmt sich Regisseur Lewis Teague reichlich Zeit für das Drumherum, um seiner Geschichte und ihren Figuren das berühmte Fleisch auf die Knochen zu geben. So zieht er die Spannungsschraube immer weiter an und entwickelt einen immer stärker werdenden Sog der Ausweglosigkeit, dem man sich kaum entziehen kann, hat er einen einmal gepackt.

    Die alte DVD hält auf Amazon bei einer Durchschnittswertung von 4,4 Sternen. Das zeigt, dass „Cujo“ nicht nur bei Stephen King, sondern auch beim Publikum enorme Popularität genießt – lediglich das Ende sorgt seit jeher für Diskussionen. Vor allem viele Kenner der sogar noch erbarmungsloseren Buchvorlage hätten sich jedenfalls gewünscht, dass Lewis Teague und seine Autoren die Geschichte ebenso konsequent zu Ende erzählen. Daraus wurde zwar nichts, Teague aber inszenierte kurz darauf mit „Katzenauge“ wenigstens noch eine weitere durchaus sehenswerte King-Adaption…

    Die ultimative Rangliste aller Stephen-King-Verfilmungen - von der schlechtesten bis zur besten!

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