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    Christopher Nolan war so begeistert von dieser Mystery-Serie mit "Sound Of Freedom"-Star Jim Caviezel, dass er sie verfilmen wollte
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

    Neben Kino-Hits wie „Inception“ oder „Oppenheimer“ gibt es auch einige Projekte, die Christopher Nolan dann doch nicht in Angriff nehmen konnte. Dazu gehört auch die Leinwand-Adaption einer Mystery-Serie mit Jim Caviezel...

    AMC

    Bevor er dieses Jahr im kontroversen Überraschungserfolg „Sound Of Freedom“ zu sehen war, spielte Jim Caviezel nicht nur den Jesus Christus in Mel Gibsons (ebenfalls kontroversem) Bibel-Epos „Die Passion Christi“ – er übernahm auch die Hauptrolle in einer überaus erfolgreichen Mini-Serie, die sogar Christopher Nolan beeindruckte!

    In der sechsteiligen Mystery-Serie „The Prisoner – Der Gefangene“ (die auf der britischen Serie „Nummer 6“ aus dem Jahr 1967 basiert) spielt Caviezel einen namenlosen Mann, der unter mysteriösen Umständen in einer Wüste erwacht, wo er beobachtet, wie ein alter Mann gejagt wird und kurz darauf vor seinen Augen stirbt. Bald entdeckt er eine seltsame Stadt, deren Gebäude allesamt die gleiche Form aufweisen – und in der sämtliche Menschen Nummern statt Namen tragen. Es dauert nicht lange, bis ihm klar wird, dass es sich bei den Bewohner*innen (u.a. „Captain America“-Star Hayley Atwell) in Wirklichkeit um Gefangene des Oberhauptes Nummer 2 (Gandalf-Darsteller Ian McKellen) handelt – und auch er nun dazugehört...

    Zurzeit ist die Serie bei keinem deutschen Streamingdienst verfügbar, aber wer will, kann sie als Import-DVD erwerben:

    Obwohl die Serie in Deutschland unterging und gemischte Kritiken erhielt, kam sie beim Publikum sehr gut an – und auch „Oppenheimer“-Regisseur Christopher Nolan zählte zu ihren Fans. So sehr sogar, dass er darüber nachdachte, eine Kino-Adaption der Serie zu drehen. Mit Universal war sogar bereits eine große Produktionsfirma an Bord, doch Nolan räumte ein, dass er sich dem Stoff nicht ganz gewachsen fühlte (via Variety): Nach einigen theoretischen Überlegungen und Gesprächen, die zu keinen handfesten Ergebnissen führten, entschloss sich Nolan dazu, das Projekt zu verlassen – und so gibt es bis heute keine Leinwand-Version von „The Prisoner“.

    „The Prisoner“ ist übrigens nicht das einzige Christopher-Nolan-Projekt, das wir vielleicht nie zu sehen bekommen. Auch einen düsteren Serienkiller-Thriller ließ der „The Dark Knight“-Schöpfer fallen, obwohl er seine Karriere in eine völlig andere Richtung hätte lenken können:

    Christopher Nolans härtester Film: Dieses Projekt hätte die Karriere des "Oppenheimer"-Regisseurs völlig verändert!

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