Horror neu auf Netflix: Für Quentin Tarantino war dieser Action-Thriller mit Alligator sogar der beste Film des Jahres!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Netflix hat jetzt auch „Crawl“ von Horror-Spezialist Alexandre Aja neu im Programm. Wir hatten mit der Alligatoren-Action eine Menge Spaß – aber nicht so viel wie Quentin Tarantino, der den Film in seiner Jahresliste auf Platz 1 gesetzt hat…

Quentin Tarantino ist bekannt dafür, dass er mit seiner Meinung über Filme anderer Regisseure nicht hinterm Berg hält – und er ist ebenso bekannt dafür, regelmäßig Bestenlisten mit seinen Lieblingsfilmen des Jahres oder gar Jahrzehnts zu veröffentlichen. Dabei gibt es nicht selten ziemliche Überraschungen – so nannte er etwa 2015 die Komödie „Man lernt nie aus“ mit Robert De Niro und Anne Hathaway einen seiner persönlichen Lieblingsfilme des Jahres…

Auch seine Wahl im Jahr 2019 ist nicht gerade naheliegend – denn damals nannte der „Once Upon A Time… In Hollywood“-Regisseur neben Martin Scorseses „The Irishmanausgerechnet den Tier-Horror „Crawl“ von Terror-Spezialist Alexandre Aja („High Tension“) als seinen persönlichen Favoriten. In dem bissigen Action-Thriller sind ein Vater (Barry Pepper) und seine Tochter Haley (Kaya Scodelario) während eines verheerenden Stufe-5-Hurrikans in einem engen, überfluteten Keller eingeschlossen, den sie sich zudem auch noch mit einem angriffslustigen Alligator teilen müssen…

Ab sofort gibt es „Crawl“ auch im Abo-Angebot von Netflix. Alternativ könnt ihr ihn euch natürlich auch bei Amazon ansehen bzw. dort auf DVD/Blu-ray erwerben:

Ist "Crawl" wirklich so gut?

Wir wären eher nicht auf die Idee gekommen, „Crawl“ zum besten Film des Jahres zu küren – aber verdammt viel Freude hat er uns trotzdem gemacht: Nachdem Alexandre Aja zuvor bereits die blutige Bikini-Party „Piranha 3D“ abgeliefert hat, musste man ja fast davon ausgehen, dass auch „Crawl“ eine eher augenzwinkernde Angelegenheit wird …

… aber Pustekuchen! Der erste echte Gag ist die Wahl des launigen Bill-Haley-Songs „See You Later Alligtor“ als Abspannmusik! Statt als spaßiger Tier-Trash erweist sich „Crawl“ nämlich als handwerklich hervorragender, angesichts der Alligator-Heerscharen aber erstaunlich unironischer Katastrophen-Action-Horrorfilm, der zudem nicht nur an manchen Stellen ganz schön schmerzhaft, sondern vor allem verdammt spannend geraten ist (» zur FILMSTARTS-Kritik).

Der beste Film der 2010er-Jahre? Für Quentin Tarantino zerquetscht ein Film alle anderen Kandidaten

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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