Detektive, Ermittler und Polizisten jeder Art brauchen neben einem guten Spürsinn vor allem eins: ein funktionierendes Gedächtnis. Doch was tun, wenn aufgrund einer Krankheit die Erinnerungskraft schwindet? So passiert es in „Sleeping Dogs – Manche Lügen sterben nie“, denn hier spielt der gebürtige Neuseeländer Russell Crowe („Gladiator“) den ehemaligen Cop Roy Freeman, der an Alzheimer leidet, aber nochmal auf eine heiße Spur in einem alten Fall stößt.
Kann er seinen letzten Job beenden und die Unschuld eines zu Unrecht verurteilten Mannes beweisen, bevor er gänzlich ohne Erinnerungen dasteht? Dank einer experimentellen Therapie kann er zumindest klare Gedanken fassen und Erinnerungen auch über ein paar Stunden hinaus im Gedächtnis halten. Doch je näher Roy der Wahrheit kommt, desto härter wird der Widerstand – und schon bald weiß der Ex-Polizist nicht mehr, wem er eigentlich noch trauen kann.
Wenn das nach einem Film klingt, der euch begeistern könnte, dann habt ihr Glück, denn den Thriller könnt ihr jetzt im Angebot von Netflix finden. Solltet ihr nicht zu den Nutzer*innen vom roten N gehören, könnt ihr den Film alternativ auch gegen eine Gebühr bei Streaming-Diensten wie Amazon Prime Video leihen:
Lohnt sich "Sleeping Dogs – Manche Lügen sterben nie"?
Ob wir euch den Film empfehlen können? Leider eher nein, denn in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik wurde „Sleeping Dogs – Manche Lügen sterben nie“ mit gerade einmal zwei von fünf möglichen Sternen. Autor Oliver Kube titelt „Ein Alzheimer-Krimi, der selbst schnell wieder vergessen ist“ und zieht folgendes Urteil:
„Auch ein engagiert auftretender, um Authentizität bemühter Russell Crowe sowie eine wirklich neugierig machende Prämisse können diesen Krimi nicht retten. Stattdessen bricht er unter der Last einer fahrigen, viel zu konstruierten Story sowie einem enttäuschenden finalen Twist irgendwann einfach in sich zusammen.“
Immerhin der Auftritt von Russell Crowe ist also durchaus gelungen – falls ihr Fan des Schauspielers seid und sowiso öfter bei Netflix vorbeischaut, könnt ihr durchaus einen Blick riskieren. Wusstet ihr eigentlich, dass Crowe am Set von „Gladiator“ mit einem Schauspiel-Kollegen echte Probleme hatte? Mit wem sich der Mime immer wieder in die Haare bekommen hat, erfahrt ihr in diesem Artikel:
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