„Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt“ ist eine satirisch durch die Geschichte unserer Spezies hetzende Sketch-Parade. Im Stile der britischen Komikergruppe Monty Python oder von „Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt“ zeigt sich ein „Who is Who“ der deutschen TV-Comedy-Landschaft in unterschiedlichsten, absurd-historischen Szenarien.
Die Free-TV-Premiere von „Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt“ erfolgt am heutigen 21. April 2025 um 20.15 Uhr auf Sat.1. Eine Wiederholung läuft noch am selben Abend um 23.55 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-12-Titel aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei RTL+* streamen. Zudem ist er als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
"Sketch History" als Film
Schaut doch einfach mal auf die Besetzungsliste von „Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt“. Habt ihr schon eine solche Ansammlung witziger Deutscher gesehen? Bestimmt nicht allzu häufig, oder? Unter ihnen befinden sich auch diverse Cast-Mitglieder des Serien-Superhits „LOL: Last One Laughing“ wie Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka, Carolin Kebekus, Rick Kavanian oder Max Giermann. Das verspricht doch einen Riesenspaß – sollte man zumindest denken …
Allerdings ist das mit der inoffiziellen Kino-Fortsetzung der populären ZDF-Reihe „Sketch History“ nur sehr bedingt gelungen. Das beginnt schon mit der unlustigen Sci-Fi-Rahmenhandlung und setzt sich fort mit dem Ende der Neandertaler, der Kreuzigung eines dauerfluchenden Jesus Christus, einer Quotenregelung unter Wikinger*innen, dem Bau der Chinesischen Mauer, der Erfindung der Guillotine (in Musicalform) oder der Planung des Stauffenberg-Attentats auf Hitler. All diese Szenarien zeigen durchaus amüsante Ansätze, werden aber fast durchgehend viel zu lang ausgewalzt und lassen immer auch ein wenig Bosheit vermissen – nur albern zu sein, wird eben schnell langweilig.
Das ist auch die Kernaussage unserer deshalb nur laue 2 von möglichen 5 Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik zum Werk von Regisseur Erik Haffner („Ghosts“). Chefredakteur Christoph Petersen beendet seine Rezension mit diesem Fazit: „[‚Die Geschichte der Menschheit - leicht gekürzt‘] hätte ruhig noch ein wenig mehr gekürzt (und bissiger!) werden dürfen.“
"Die Geschichte der Menschheit": Das ist die Story
Wir schreiben den 5. September 1977: Die NASA schickt die Raumsonde Voyager 1 zur Erforschung des äußeren Planetensystems ins All. Mit an Bord befindet sich eine goldene Datendisc, die für Außerirdische gedacht ist, falls sie zufällig auf die Sonde treffen sollten. Neben Begrüßungsworten in 60 Sprachen befindet sich darauf auch eine kurze Geschichte der Menschheit, zusammengestellt von NASA-Ingenieur Dr. Gerhard Friedle (Christoph Maria Herbst) und seinem Team.
2050 starren dann tatsächlich drei Aliens in ihrem Raumschiff auf einen Monitor, um sich die ausgewählten Vignetten aus unserer Historie zu Gemüte zu führen. Die Frage ist nur, ob das Trio danach noch Lust hat, uns auf der Erde zu besuchen, oder ob es nicht einfach auf einen Knopf drückt und dem Planeten sein Ende à la Michael Bay oder Roland Emmerich beschert …
Habt ihr schon den Trailer zum neuen Film von und mit Michael Bully Herbig gesehen? Hier könnt ihr ihn nachholen oder einfach nochmal schauen, um die Wartezeit auf den Kinostart zu verkürzen:
Der erste Trailer zu "Das Kanu des Manitu" ist da – 23 Jahre nach "Der Schuh des Manitu"!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.