Heute neu auf Netflix: Ein Action-Kracher mit hochverdienter FSK-18 und Superstar Robert De Niro!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Im neu auf Netflix zum Streamen verfügbaren „Pfad der Vergeltung“ bekommt es Oscar-Gewinner Robert De Niro als Kleinstadt-Sheriff mit einem Amokläufer zu tun – und der geht auf seiner Mission absolut nicht zimperlich vor...

Selbst mit 81 Jahren läuft es mit der Kinokarriere von Robert De Niro noch immer richtig gut: Gerade erst war er in einer Doppelrolle im Mafia-Thriller „The Alto Knights“ zu sehen – dazu kamen die 200-Millionen-Dollar-Produktionen „The Irishman“ und „Killers Of The Flower Moon“ von seinem Regie-Kumpel Martin Scorsese („Taxi Driver“, „Casino“).

Was hingegen kaum jemand mitbekommen hat: Wie seine Kollegen Bruce Willis („A Day To Die“), John Travolta („Speed Kills“) und Nicolas Cage („Primal“) hat auch Robert De Niro sich ein paar Mal für billig heruntergekurbelten Direct-to-Video-Schrott hergegeben, bei dem er nur für ein paar Tage am Set vorbeigeschaut hat – und zwar weniger wegen seiner schauspielerischen Qualitäten, sondern vor allem, um anschließend seinen Namen aufs Poster packen zu können.

Eine solche Produktion ist auch „Pfad der Vergeltung“ von 2022, der ab heute im Netflix-Abo und ansonsten natürlich auch als DVD und Blu-ray bei Amazon verfügbar ist:

Nur um da von Anfang an keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: „Pfad der Vergeltung“ von „Cash Out“-Regisseur Randall Emmett ist typischer Videotheken-Trash – aber zumindest verdient er sich seine FSK-18-Freigabe: Schließlich greift der wahre Hauptdarsteller Jack Huston („Ben Hur“) auf seinem Amok-Rachefeldzug u. a. auch zu einer Nagelpistole...

Der Plot von "Pfad der Vergeltung"

Sheriff Church (Robert De Niro) versucht, die Ordnung in einer Kleinstadt aufrechtzuerhalten, in der sich inzwischen alles nur um Kirche oder Drogen dreht. Das frisch verlobte Junkie-Paar Shelby (Jack Huston) und Ruby (Willa Fitzgerald) will clean werden und ein neues Leben beginnen – unterstützt von Rubys Schwager Peter (John Malkovich).

Doch Rubys Traum, sich im Fluss taufen zu lassen, bleibt unerfüllt: Shelby findet sie tot auf der Veranda – eine Überdosis. Von Rache getrieben, greift Shelby zur Nagelpistole und macht Jagd auf Junkies und Dealer, die er für Rubys Tod verantwortlich macht. Sein blutiger Feldzug führt ihn schließlich bis zum berüchtigten Drogenboss der Stadt, dem mysteriösen Coyote (Quavo)...

Dass man trotz allem auf keinen Fall vergessen sollte, was für ein grandioser Schauspieler Robert De Niro („Meine Braut, ihr Vater und ich“) wirklich ist, zeigt auch ein Brief, dem ihm sein „Heat“-Co-Star Al Pacino („Der Pate“) bereits vor 45 Jahren geschickt hat, um ihn für eine ganz besondere Kinorolle über den grünen Klee zu loben:

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