Ihr habt ein Herz für legendäre Superhelden? Und wenn es gewaltige Monster krachen lassen, seid ihr sowieso immer am Start? Dann dürfte wohl nicht nur James Gunns „Superman“, der aktuell in den Kinos läuft, ganz nach eurem Geschmack sein – sondern auch der Mix aus Helden-Huldigung und Kaiju-Kracher, der heute Abend erstmals im deutschen TV gezeigt wird.
„Shin Ultraman“ feiert am 18. Juli 2025 seine Fernsehpremiere – ab 20.15 Uhr bei Maxx. Und dabei erwartet euch nicht nur ein monstermäßig unterhaltsamer Film, sondern auch eine ganz besondere Gelegenheit. Denn bis dato gab es den Film in Deutschland nur im Zuge der Woche der Kritik Anfang 2023 zu sehen. Danach verschwand das Revival des japanischen TV-Kults zumindest hierzulande in der Versenkung. Doch selbst wer die jetzige Ausstrahlung auf Maxx verpassen sollte, hat keinen Grund, Trübsal zu blasen. Am 24. Juli folgt dann endlich auch die Heimkino-Premiere auf DVD und Blu-ray:
Da der Film aufgrund seiner FSK-12-Freigabe wohl selbst zur Prime Time in voller Länge laufen wird, spielt es am Ende nur eine Nebenrolle, auf welche Weise ihr den japanischen Blockbuster – er konnte fast 35 Millionen Dollar und damit knapp das Siebenfache seines Budgets einspielen – nachholt.
Von uns gibt es eine klare Empfehlung – vor allem, wenn euch auch schon „Shin Godzilla“ gefallen hat. Schließlich war es erneut Regisseur Shinji Higuchi, der sich der Neuinterpretation eines geliebten japanischen Kult-Klassikers annahm! Und wenn es nach uns geht, ist ihm das dieses Mal sogar noch etwas besser gelungen.
Während beeindruckende 94 Prozent der Kritiken auf Rotten Tomatoes positiv ausfallen, vergibt auch unser Autor Kamil Moll gute 3,5 von 5 möglichen Sternen. Er lobt „Shin Ultraman“ sowohl als „liebevolle und traditionsbewusste Hommage an das jahrzehntelange Superhelden- und Monster-Franchise“ wie auch als „modernes Update“ der Saga.
Traditionsbewusster Neuanstrich: Das ist "Shin Ultraman"
Regisseur Higuchi hat sich erneut mit Autor Hideaki Anno zusammengetan, um nach „Shin Godzilla“ das nächste Popkulturgut aus Japan zurück ins Rampenlicht zu rücken. Dabei verzichtet das Duo darauf, einfach nur die alte Geschichte neu zu erzählen – und verpasst der berühmten Origin Story ihres Titelhelden ein Upgrade, das zugleich das Original ehrt.
Auch wenn der Kino-Reboot weit imposanter als das TV-Phänomen aus den 60ern daherkommt, war es den Machern beispielsweise wichtig, den Ursprung von „Ultraman“ zu wahren. Und so kommt es auch, dass der titelgebende Koloss hier zwar (natürlich!) aus dem Computer stammt. Damit aber dennoch das Feeling von einst entsteht, als – genau wie bei den alten „Godzilla“-Filmen – ein Mann im Kostüm durch eine Miniatur-Modellbaustadt stapfte, wurde hier auf das Motion-Capturing-Verfahren zurückgegriffen.
Am Ende kam dabei ein Film heraus, der darauf hoffen lässt, dass Higuchi und Anno in Zukunft noch weiteren Kultfiguren neues Leben einhauchen werden. Der Regisseur des womöglich besten „Godzilla“-Films überhaupt kehrte indes schon wieder zur Riesenechse zurück – in Form eines ganz besonderen Projekts. Die ganze Geschichte dazu gibt's hier:
Erster Blick auf neuen Mechagodzilla – vom oscarprämierten Macher des Sci-Fi-Kriegsfilm-Highlights 2023*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.