Denkt man an Dwayne Johnson, fallen einem in erster Linie Blockbuster wie „Fast 5“, „Rampage“ oder „San Andreas“ ein. Genau von diesem Bild des unverwüstlichen Action-Helden scheint die einstige Wrestling-Ikone nun aber endgültig Abstand nehmen zu wollen. Mit „The Smashing Machine“ schlägt der inzwischen 53-Jährige ein völlig neues Kapitel auf – und wagt sich als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Mark Kerr in die Sphäre des ernsthaften Charakter-Kinos.
Wir waren von diesem Biopic ausgesprochen beeindruckt! In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für „The Smashing Machine“ starke 4 von 5 möglichen Sternen. Chefredakteur Christoph Petersen fasst sein Urteil so zusammen: „‚The Smashing Machine‘ ist genau das, was man sich vom neuen Film des Regisseurs von ‚Der schwarze Diamant‘ gewünscht hat – und überhaupt nicht das, was sich ein unvorbereitetes Mainstream-Publikum womöglich unter einem UFC-Film mit Dwayne Johnson vorstellen würde. Gut so!“
Ob Dwayne Johnson mit dieser Rolle am Ende sogar seine erste Oscar-Nominierung einheimsen kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Schon in drei Tagen, am 2. Oktober 2025, könnt ihr euch selbst im Kino davon überzeugen, wie eindrucksvoll der Superstar in „The Smashing Machine“ gegen alle Erwartungen anspielt.
Darum geht’s in "The Smashing Machine":
Das Biopic von Regisseur, Drehbuchautor und Cutter Benny Safdie zeichnet den Aufstieg und Fall von Mark Kerr nach. Als Ringer verpasst er die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1996 und wendet sich daraufhin dem aufstrebenden Mixed-Martial-Arts zu. Dort steigt er rasch zum nahezu unbesiegbaren Kämpfer auf – so sehr, dass seine Dominanz für die Veranstalter zum Problem wird. Seine blitzschnellen K.O.-Siege lassen nämlich kaum Platz für lukrative Werbepausen.
Um Kerrs Übermacht einzudämmen, werden einige seiner gefährlichsten Techniken – darunter sein gefürchteter Kopfstoß – kurzerhand verboten. Doch während er im Ring weiter alles gibt, kämpfen in ihm selbst längst innere Dämonen. Der körperlich wie psychisch fordernde Sport treibt Kerr in die Schmerzmittelabhängigkeit. Schon bald droht nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Privatleben zu zerbrechen – allen voran die Ehe mit Dawn Staples (Emily Blunt), die unter seiner Abwärtsspirale zunehmend leidet.